Mit dem ersten Sieg nach 69 Tagen hat der VfL Bochum seinen freien Fall in der Bundesliga gebremst. Nach acht Siegen ohne Erfolg bezwangen die abstiegsbedrohten Westfalen die lange Zeit schwache TSG Hoffenheim mit 3:2 und verließ damit vorerst den Relegationsplatz.

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Vor heimischer Kulisse mit 24.3000 Fans startete die wichtige Partie im Abstiegskampf für die Bochumer-Elf vielversprechend. Bereits in den ersten zehn Minuten erarbeiteten sich die Bochumer fünf Torchancen. Allein Philipp Hofmann hatte drei Abschlüsse. Bei seiner besten Gelegenheit, in der sechsten Minute, lenkte Hoffenheim-Keeper Oliver Baumann den Ball gerade noch an die Latte. Der bis dahin vorne so auffällige Hofmann sorgte dann kurzzeitig für Bochumer Entsetzen: Der Mittelstürmer traf Hoffenheims Wout Weghorst im VfL-Strafraum im Gesicht (24.). Schiedsrichter Tobias Stieler zeigte auf den Elfmeterpunkt, nahm den Strafstoß nach langer Videoüberprüfung aber wegen einer Abseitsstellung wieder zurück (26.). Die TSG gestaltete das Spiel nun zwar ein wenig ausgeglichener. Die besseren Chancen hatte aber weiter die Gastgeber. Angreifer Moritz Broschinski scheiterte aus spitzem Winkel noch an Baumann (33.), nur rund eine Minute später hatte der Torwart dann keine Abwehrmöglichkeit: Stöger schlenzte einen Freistoß aus rund 17 Metern unhaltbar in den Winkel (34.). Die Gäste aus Hoffenheim suchten die schnelle Antwort. Tim Drexler traf aus dem Gewühl am Fünfmeterraum heraus aber nur die Latte. Bochum machte es besser: Nach einer Broschinski-Flanke von der linken Seite bekam Andrej Kramaric den Ball nicht unter Kontrolle und Passlack traf aus kurzer Distanz zum 2:0 (45.+2).

Nach dem Seitenwechselt spielte Bochum weiterhin groß auf. Der starke Kevin Stöger erhöhte mit einem verwerteten Abpraller auf 3:0 (64.). Hoffenheim zeigte sich dagegen lange kaum in der Offensive – und kam doch noch mal heran. Kramaric gelang erst das 1:3 (73.) und mit einem herrlichen Lupfer über Bochums Manuel Riemann hinweg sogar das 2:3 (84.). Unter den VfL-Fans machte sich Nervosität breit. Die Heimelf wackelte plötzlich. Ein Fernschuss von Marius Bülter flog knapp über das Tor. Nach dem erlösenden Abpfiff nach der sechsminütigen Nachspielzeit feierten die Bochumer Fans und die Spieler fielen sich erleichtert in die Arme. 

Die Aufstellungen:

VfL Bochum: Riemann – Passlack (90. + 5 Gamboa), Ordez, K. Schlotterbeck, Bernardo – Bero (88. Masovic), Losilla – Stöger, Wittek (76. Asano) – P. Hofmann (88. Daschner), Broschinski
Trainer: Heiko Butscher

TSG Hoffenheim: O. Baumann – Kabak, Grillitsch, Drexler – Kaderabek, Tohumcu (46. Stach), Skov (56. Jurásek) – Prömel (46. F.O. Becker), Kramaric – Weghorst (69. Bebou), Beier (69. Bülter)
Trainer: Pellegrino Matarazzo

Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)

Kommentator: Klaus Veltman

#zdfbundesliga

23 Comments

  1. War kaum auszuhalten. Egal ob wir gut oder schlecht spielen, aktuell gibt es für uns keine sichere Führung. Jetzt nochmal einen Sieg holen und dann haben wir es hoffentlich gepackt.

  2. Kramaric ist einfach ein klasse Kicker. Auch wenn ihm heute nicht alles gelungen ist, haut er am Ende so ein Tor raus. Annahme 10/10, Abschluss 10/10. Wundert mich dann doch irgendwie, dass er als Vize-Weltmeister mit den Fähigkeiten nie bei einem größeren Club gespielt hat…

  3. Das war ein grauenhaftes Spiel von beiden Mannschaften… Bochum war nur etwas weniger schlecht.

    Und sehr interessant dass die umstrittenste Szene einfach weglassen wurde….

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