Ein Doppelschlag von Marcel Sabitzer hat Borussia Dortmund am 29. Spieltag der Bundesliga zum 2:1-(2:1)-Sieg in Mönchengladbach verholfen. Ein dritter Treffer des Österreichers wurde zurecht nicht anerkannt.

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Zuerst verwertete Sabitzer ein Zuspiel von Nico Schlotterbeck (22.), ehe er nur sechs Minuten später einen berechtigten Strafelfmeter sicher zum 2:0 versenkte. Nach einer Ecke von der rechten Seite traf Max Wöber per Kopf und verkürzte für Gladbach. Früh in der zweiten Spielhälfte flog Karim Adeyemi mit seiner zweiten gelben Karte vom Platz. Der BVB behält Platz fünf in der Tabelle und hofft weiter auf die Teilnahme an der Champions League. Borussia Mönchengladbach ist als Elftplatzierter fünf Punkte vom Relegationsplatz entfernt.

Ein zweiter Elfmetertreffer von Sabitzer wurde nicht anerkannt, da zum Zeitpunkt der Ausführung der Check eines möglichen Fouls von Gladbach-Tormann Jonas Omlin an Karim Adeyemi noch nicht beendet war. In der Folge wurde der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Florian Badstübner zurückgenommen.

Die Schwarz-Gelben erarbeiteten sich bei sehr zurückhaltenden Fohlen früh klare Ballbesitz- und Feldvorteile, verpassten es in der ersten Viertelstunde aber, in abschlussreifen Positionen aufzutauchen. In der 22. Minute konnte der BVB dann seine erste Möglichkeit nutzen: Sabitzer verwertete das Zuspiel von Schlotterbecks aus spitzem Winkel.

Die Elf von Edin Terzić blieb am Drücker und bekam nach einem Foul Nathan N’Goumous an Schlotterbeck einen Strafstoß zugesprochen, den Sabitzer sicher verwandelte.

Unerwartet wandelte dann das Seoane-Team einen Eckball in das Anschlusstor um; Wöber traf völlig freistehend nach Honorats Hereingabe per Kopf. Wenig später kam Gladbach durch Honorat sogar zu einer Chance zum Ausgleich (39.).

Die zweite Hälfte war eher von Kuriositäten geprägt als von hochkarätigen Torchancen. Zuerst verwandelte Sabitzer den Strafstoß, obwohl Badstübner das Spiel nach seinem Elfmeterpfiff noch nicht frei gegeben hatte. Sabitzer gab an, einen Pfiff im Stadion gehört zu haben. Eine Wiederholung gab es nicht, da der Unparteiische nach dem Studium der Videobilder entschied, dass Omlins Abwehraktion gegen Adeyemi doch nicht strafwürdig war.

Einige Rätsel gab das zweite gelbwürdige Foul jenes Adeyemis auf, der einigermaßen unmotiviert Stefan Lainer zu Fall gebracht hatte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte Adeyemi Honorat umgerissen.

Tief in der zweiten Hälfte hatten beide Teams noch gute Torchancen: Zuerst schoss Marius Wolf rechts aus spitzem Winkel aufs Gladbacher Tor, Omlin parierte mit der Brust. Tomas Čvančara setzte sich links im Dortmunder Strafraum durch, Gregor Kobel im BVB-Kasten klärte ebenfalls mit der Brust. Alassane Pléa scheiterte mit seinem Abstauberversuch am umsichtigen Schlotterbeck.

Startaufstellungen:

Gladbach: Omlin – Friedrich, Elvedi, Wöber – Lainer, Weigl, Itakura, Netz – Honorat, Plea, Ngoumou

Trainer: Gerardo Seoane

Dortmund: Kobel – M. Wolf, Süle, N. Schlotterbeck, Maatsen – Özcan, Sabitzer, Bynoe-Gittens, Brandt, Adeyemi – Haller

Trainer: Edin Terzic

Schiedsrichter: Florian Badstübner

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24 Comments

  1. Eigentlich ja gut das der VAR eingegriffen hat. Somit wurde das ja gerechter. Elfmeter die es nicht hätte geben dürfen, müssen zurück genommen werden.
    Nur dass das nach 10min klar ist, ist halt echt frustrierend.

  2. Wieder ein BVB-Spiel, wieder VAR-Chaos… ist der besagte Hartmann nicht der Mann gewesen, der letzte Saison im Frankfurt-Dortmund-Spiel Stegemann NICHT an den Monitor bat? Wieso muss man so sehr an einem Mann festhalten?!

  3. Adeyemi ist das beste Beispiel dafür das Profifußball jemanden vor der Gosse und der Brücke retten kann…sowas dummes ( nicht nur in diesem Spiel ) habe ich selten gesehen …

  4. Also die zweite Gelbe für Adeyemi verstehe ich nicht. Der hat dem Gegenspieler doch nur über die Schulter gestrichen. Das der Gladbacher zu Fall kam lag daran, dass er sich selbst in die Hacke getreten hat. Da hätte der VAR also eingreifen müssen, aber passt zum Spiel, weil er sich ja vorher schon nicht mit Ruhm bekleckert hat.

  5. Hauptsache Ballgespielt und dem Gegenspieler danach fast den Knöchel gebrochen. Nicht Gelb mal was ein Witz . Aber beimmTrikot ziehen oder zu den Göttern in schwarz etwas sagen gibt's Karten. Einfach nur noch Lachhaft. Und zum VAR will ich mich hier nicht äußern sonst bekomm ich noch eine Strafanzeige.

  6. Angsthasen Fußball, diese Unkonzentriertheiten vorm 1:2 und der Trainer, haben eine bessere Saison einfach zu Nichte gemacht, so ehrlich muss man einfach sein und im Sommer muss endlich durchgegriffen werden!

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