Die Cinderella-Story geht weiter: Der VfB Stuttgart hat Borussia Dortmund zum dritten Mal in dieser Saison besiegt. Dank des 1:0 (0:0)-Erfolgs am 28. Spieltag steht das Team, das in der Vorsaison noch in der Relegation den Klassenerhalt sichern musste, in der Fußball-Bundesliga vor der Qualifikation für die Champions League. Der BVB verlor dagegen Platz vier an RB Leipzig.

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Emre Can hatte mit einem Schlenzer aus 22 Metern die erste Chance des Spiels und zwang Alexander Nübel zu seiner ersten starken Tat (13.). Der VfB hatte es schwer, sich durch die starke BVB-Defensive, die zuletzt in München (2:0) die Null gehalten hatte, zu kombinieren, hatte dann aber doch die große Möglichkeit zum 1:0. Nach einer Flanke von Maximilian Mittelstädt kam Serhou Guirassy aus fünf Metern völlig frei zum Kopfball, der Stürmer konnte den Ball aber nicht kontrollieren und verfehlte das Tor deutlich (25.).

Viel näher am Torerfolg war dagegen der BVB in Person von Karim Adeyemi – doch dann rettete Nübel mit seiner zweiten Parade. Nach einem langen Ball von Mats Hummels stürmte Adeyemi, der in München in der vergangenen Woche das 1:0 erzielt hatte, alleine auf den VfB-Keeper zu – doch der fuhr blitzartig seinen rechten Fuß aus und lenkte den Schuss am Pfosten vorbei (31.). 0:0 zur Pause, und Stuttgart konnte sich dafür bei Nübel bedanken.

Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit bestimmte dann sogar Dortmund, wobei der VfB die erste gute Chance hatte. Jamie Lewewling kam nach einer Flanke von Chris Führich aus acht Metern unbedrängt zum Abschluss, sein Volley verfehlte den BVB-Kasten allerdings sehr deutlich (50.).

Als Vollstrecker fehlte es Leweling an Genauigkeit, dafür glänzte er dann als Vorbereiter. Denn eine scharfe Hereingabe des Außenstürmers leitete die Stuttgarter Führung ein. Guirassy bekam den Ball von der rechten Seite zugespielt und versenkte ihn aus sieben Metern (64.). Gregor Kobel war zwar noch dran, konnte den Gegentreffer aber nicht verhindern. Und so hatte der VfB mit 60 Punkten in diesem Moment tatsächlich genauso viele wie der FC Bayern.

Während es für Stuttgart ein Tor war, das dazu befähigt, von noch mehr zu träumen, war es für Dortmund ein großer Rückschlag. Denn durch den 4:1-Erfolg von RB Leipzig beim SC Freiburg am Nachmittag rutschte das Team von Trainer Edin Terzic durch das 0:1 auf Rang fünf ab – am Ende der Saison würde das das erste Verpassen der Champions League nach acht Teilnahmen in Folge bedeuten.

In der 80. Minute hätte Nico Schlotterbeck sein Team allerdings wieder zurück auf den so wichtigen vierten Platz schießen müssen. Nübel hatte zunächst einen Kopfball von Mats Hummels pariert, dessen Innenverteidiger-Kollege jagte den Nachschuss allerdings aus drei Metern über das Tor.

Startaufstellungen:

Borussia Dortmund: Kobel – Ryerson, Hummels, N. Schlotterbeck, Maatsen – Sabitzer, Can, Sancho, Brandt, Adeyemi – Füllkrug

Trainer: Edin Terzic

VfB Stuttgart: Nübel – Vagnoman, Stiller, H. Ito, Mittelstädt – Karazor, Millot, Leweling, Undav, Führich – Guirassy

Trainer: Sebastian Hoeneß

Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck

#bundesliga #sportschaubundesliga

46 Comments

  1. Adeyemi ist für Schwalben bekannt … er produziert direkt eine zu Spielbeginn … Schiedsrichter gibt gar nichts …
    Jetzt überlegt mal, wie schlecht Dortmund spielen würde, wenn mal eine Saison die Schiedsrichter nicht gekauft sind…

  2. Lieber Niklas Schlottermeck, wir aus Leipzig danken dir. Du bist immer da, wenn wir dich brauchen. Du bist ein toller, zuverlässiger Spieler. Bester Mann! ❤❤🔥🔥

  3. BvB war die bessere Mannschaft, aber leider mal wieder mit Unvermögen vor dem gegnerischen Tor.
    Dieses nervige Zeitspiel der Stuttgart zum Schluss, mit angeblichen Verletzungen der Spieler, fand ich ziemlich unsportlich.

  4. Elfmeter hätte man geben müssen da Kontakt war und das Spiel Stuttgart gegen bvb gab es für Stuttgart auch Elfmeter wegen Kontakt schon lächerlich dieser var immer

    das Guerassy so frei steht kann auch nicht sein sowas

    1 m trifft der IV das Tor nicht unerklärlich sowas einfach Fuß seitlich Innenseite der Ball geht rein .

    Nübel hat auch viel Suff gehabt es war ja nicht so das bvb keine Chancen hatte

    aber mit Terzic can Füllkrug gewinnt man halt nichts.

  5. Adeyemi hat sich nicht nur Richtung Mittelstädt bewegt sondern auch Richtung Tor. Ist halt schwer sich nicht in Richtung des Verteidigers zu bewegen wenn dieser sein Bein in den Weg stellt. Was für eine lächerliche Entscheidung. Wenn so ein Verhalten als Verteidiger erlaubt ist dann brauchen wir in Zukunft nur noch Handelfmeter pfeifen und selbst da sind wir uns über die Regeln nicht einig.

  6. ich mag leweling egtl, guter mann! aber ich hab selten so ein schlechten spieler im abschluss gesehen, er ist wirklich grauenhaft vor dem tor

  7. 2023: Mainz versaut dem BVB die Meisterschaft
    2024: VfB versaut dem BVB die "50 Jahre Westfalenstadion".
    Fazit: bei Dortmund gibt es nichts zum Feiern 😅

  8. Moderator zur 14. Minute zum Kopfball Füllkrug: "Gute Position, gutes Timing aber völlig verrutschter Abschluss… ." Das ist wieder so eine Analyse von Jemandem, der kaum auf dem Platz als Spieler gespielt hat. Die Position und das Timing waren nicht perfekt und der Kopfball konnte nur noch so aussehen.

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