Eintracht Frankfurt ist gegen Werder Bremen zum Auftakt des 28. Spieltages in der Fußball-Bundesliga nicht über ein Remis hinausgekommen. Milos Veljkovic (62.) brachte die Gäste aus Bremen in Führung, ehe Frankfurts Tuta (77.) vor 58.000 Zuschauern den Ausgleich erzielte. Beide Mannschaften beendeten die Partie nur zu zehnt.
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Knapp eine Woche nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Union Berlin ließ die Eintracht beim bereits zwölften Unentschieden der Saison eine weitere große Gelegenheit aus, das Polster auf die Verfolger im Rennen um Platz sechs zu vergrößern. Vor Flutlicht-Kulisse kam Eintracht-Außenbahnspieler Philipp Max (6.) zur ersten Chance für die Gastgeber, schoss aber über das Tor. Die Angriffe der in der eigenen Hälfte wartenden Bremer, die auf Konter lauerten, sahen zielstrebiger und präziser aus. So war Kevin Trapp gleich mehrere Male gefordert. In der 25. Spielminute hätte Mittelfeldspieler Jens Stage nach sehenswerter Kombination nur noch zur Führung vollenden müssen, doch Eintracht-Keeper Kevin Trapp reagierte stark – diesmal mit einer Fußabwehr. Die Hausherren, die kurzfristig auf Mittelfeldspieler Ellyes Shkiri verzichten musste, hatten viel Ballbesitz und drückten die Gäste in die eigene Hälfte. Werders Torhüter Michael Zetterer (18.) war in der Anfangsphase bei einem wuchtigen Volley von Omar Marmoush gefordert. Vor der Pause (42.) rettete Michael Zetterer erneut gegen Frankfurts besten Torschützen.
Einen bitteren Comeback-Abend erlebte Bremens Amos Pieper, der nach einem Knöchelbruch erstmals seit über einem halben Jahr wieder in der Bundesliga spielte. Kurz nach der Pause musste der Verteidiger verletzungsbedingt wieder vom Feld. Die Eintracht kam aktiv aus der Pause und erspielte sich Chance um Chance. Doch weder eine scharfe Hereingabe von Omar Marmoush noch Kopfbälle von Robin Koch und Ex-Weltmeister Mario Götze brachten das ersehnte Führungstor. Das rächte sich: Nach einem Bremer Freistoß stand Milos Veljkovic (62.) genau richtig und verwandelte einen Abpraller aus kurzer Distanz zum 0:1. Anschließend wurde Jens Stage (74.) wegen eines groben Foulspiels nach Sichtung der Videobilder mit einer Roten Karte vom Platz gestellt. Dann wurde es turbulent: Die Eintracht drückte auf den Ausgleich und belohnte sich nach einem Kopfball von Tuta (77.). Doch das reichte dem nun entschlossen nach vorne stürmenden Toppmöller-Team nicht. In der wilden Schlussphase sah auch Torschütze Tuta (89.) noch die Rote Karte.
Die Aufstellungen:
Eintracht Frankfurt: Trapp – Collins (65. Larsson), Koch, Pacho – Ebimbe (57. Bahoya), Tuta, Götze, Max (65. Nkounkou) – Chaibi (84. Ferri), Knauff (84. Chandler) – Marmoush
Trainer: Dino Toppmöller
SV Werder Bremen: Zetterer – Pieper (51. Malatini), Friedl, Veljkovic – Weiser, Lynen, Agu (89. Deman) – Bittencourt (89. Groß), Stage – Schmid, Ducksch (81. Woltemade)
Trainer: Ole Werner
Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen)
Kommentator: Martin Quast
#zdfbundesliga

10 Comments
Wir sind 6. und keiner weiß warum xD Wir spielen so einen Schlafwagen-Fussball, das ist echt der Wahnsinn
Ein VARfurt Moment der das Spiel entschieden hat.
Wir haben einen Punkt auf Platz sieben gut gemacht. Sehen wir das Positive. 😀 Wir können einfach nur dankbar und froh sein, dass die alle unter uns teilweise genauso reinscheißen.
Fazit: Toller Kommentator, endlich mal eigene, dennoch den Teams gegenüber, neutrale Meinung einfließen lassen. Tuta maximal sinnlos die Rote, der Kopfball war stark. Die Chancen für die SGE waren da, hat halt das Glück gefehlt, jetzt ist aber mal in den letzten Spielen eine klare Handschrift zu erkennen. Über die Außen solls gehen, halt bitter, dass alle Stürmer verletzt sind. Aber aufgrund des unfähigen Rests wirds hoffentlich der 6. Platz. Außerdem is die Stimmung trotz der vielen Stadionverbote super
das Foul von Stage ist absolut Geistrskrank
Schiri Note 6, dass er in beiden Szenen erst mit VAR auf rote Karte kommt. Elfmeter für Frankfurt und gelb-rot für Ebimbe hätte es ebenfalls geben müssen.
Kurioses Spiel, was man hier sieht, aber was Rot angeht alles richtig.
Keine Ahnung aber, wie man da keinen Elfer für die Eintracht geben kann?
Heißt das mittlerweile nur noch Handelfer oder der gefoult muss vom Platz humpeln sonst gibt es kein Elfer mehr?
Denke die Abseitsentscheidung hat bestimmt auch 3 Minuten oder mehr gedauert.
Mega Kommentator! Mit den Punkt geb ich mich als Bremer auch glücklich zufrieden.
Also die überzogene Kritik an unserer (Frankfurter) Spielanlage verstehe ich nicht, da war bei so vielen Chancen auch einfach viel Pech dabei plus der nicht gegebene Elfer.
In Frankfurt am Main gibt’s im Jahre 2024 immer noch Videotheken ????