Erster Sieg im ersten Spiel: Am 27. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat der VfL Wolfsburg hat beim Debüt von Trainer Ralph Hasenhüttl mit 2:0 bei Werder Bremen gewonnen. Es war der erste Erfolg der Niedersachsen nach zuvor elf Bundesliga-Partien ohne Dreier. Die Bremer hingegen treten weiter auf der Stelle.

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Die Anfangsphase war, wie man sie von zwei Teams mit akuter Leistungs- und Ergebnis-Delle wohl erwarten musste: ziemlich zäh. Werder lief früh an und hatte auch den einen oder anderen Ballgewinn, spielte es dann aber zu unsauber. Und so war es ein Standard, der erstmals Gefahr brachte – allerdings auf der anderen Seite: Cedric Zesigers Kopfball nach einer Ecke klatschte an die Latte (11.) – Glück für die Werner-Elf. Auch in den Folgeminuten galt: Die Gastgeber waren optisch überlegen, die Gäste hatten die Chancen. Maximilian Arnold prüfte SVW-Keeper Michael Zetterer mit einem Fernschuss (17.). Mit zunehmender Spieldauer aber wurden die Bremer immer dominanter – und kamen nun selbst zu Gelegenheiten. Zunächst wurde der Schuss von Neuzugang Skelly Alvero geblockt (29.).

Und eine Minute später musste es eigentlich 1:0 für die Gastgeber stehen: Olivier Deman eroberte im VfL-Sechzehner einen Ball, Romano Schmid bediente Nick Woltemade. Doch da der Schuss des U-21-Nationalstürmers einerseits zu lasch geriet und andererseits Pavao Pervan im Wolfsburger Tor blitzschnell abtauchte und parierte, blieb es beim 0:0.Als alles nach einem torlosen Remis zur Pause aussah, überschlugen sich die Ereignisse: Erst flog Werders Außenverteidiger Jung nach einer Notbremse vom Platz. Nach einem langen Ball von Arnold hatte er den enteilten Kevin Behrens umgerissen (43.). Und dann trafen die Gäste praktisch mit dem Pausenpfiff: Lacroix traf aus dem Gewühl heraus mit der Pike (45.+4). Zuvor war Zetterer an der Ecke von Ridle Baku vorbeigesegelt.

Die Statik des Spiels änderte sich nach der turbulenten Schlussphase des ersten Durchgangs. Wolfsburg hatte in Überzahl nun deutlich mehr Ballbesitz – und kam zunächst zu zwei Halbchancen. Doch Behrens jagte seinen Schuss über das Tor (48.) und Alvero blockte Yannick Gerhardts Kopfball in höchster Not (54.). Der SVW konnte sich mit einem Mann weniger nur selten aus der eigenen Hälfte befreien und konnte sich in der 67. Minute bei Zetterer bedanken, dass die Partie nicht frühzeitig entschieden war. Mit einem starken Reflex entschärfte er den Schuss des eingewechselten Lovro Majer, der nach schönem Pass von Gerhardt alleine auf ihn zugelaufen war.

So mussten die Wolfsburger noch ein wenig länger um den ersten Dreier seit dem 16. Dezember des vergangenen Jahres (1:0 in Darmstadt) bangen – zumal Lacroix, wie damals, vom Platz flog. Der Innenverteidiger vertändelte gegen Schmid den Ball und hielt ihn dann fest – Rot (76.). Es fiel nicht mehr ins Gewicht, da Majer acht Minuten später dann doch traf und den Deckel draufmachte. Der ebenfalls eingewechselte Jonas Wind leitete den Ball in den Lauf des Kroaten weiter, der allein auf Zetterer zulief und diesen überlupfte. Das bildschöne Happy End für Hasenhüttl und die “Wölfe”.

Startaufstellungen:

Bremen: Zetterer – Veljkovic, Friedl, A. Jung – Agu, Alvero, Deman, Schmid, Bittencourt – Woltemade, Ducksch

Trainer: Ole Werner

Wolfsburg: Pervan – Maehle, Lacroix, Bornauw, Zesiger – Gerhardt, Arnold, R. Baku, Paredes – K. Behrens, Sarr

Trainer: Ralph Hasenhüttl

Schiedsrichter: Sascha Stegemann

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20 Comments

  1. die mit Abstand schlechteste Zusammenfassung, die ich je von Sportschau gesehen habe. Rot an Jung ein Witz, weil normaler Zweikampf und Friedl hätte locker noch eingreifen können. Beim 1:0 wird Zetti im 5meter-Raum foulwürdig bedrängt und euer schlechter Kommentator sagt kein Foul und rot hahahah. Schlecht, richtig schlecht von euch!

  2. Bin Werder Fan und saß dieses Spiel auf der Haupttribüne, aber das war wirklich stimmungstechnisch sehr wenig von uns. Wenn man Wolfsburg den Großteil des Spiels lauter hört als die Ostkurve, dann muss man echt mal die eigenen Ambitionen hinterfragen. Unser Kader ist nicht so gut, wie viele denken. Es ist schon ein Wunder dass wir damit überhaupt auf Platz 10 stehen. Dann wird bei jedem Ballverlust geraunt, sofort gepfiffen und die Mannschaft wird unnötig verunsichert…

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