Sieglos-Serie beendet, Nordduell gewonnen: Ralph Hasenhüttl hat bei seiner Bundesliga-Rückkehr die Talfahrt des VfL Wolfsburg vorerst gestoppt. Der neue Wölfe-Trainer führte sein Team zu einem 2:0 (1:0) bei Werder Bremen – damit feierten die Wolfsburger ihren ersten Sieg nach zuletzt elf erfolglosen Anläufen.

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Kurz vor der Heim-EM hat Bundestrainer Julian Nagelsmann die Nationalmannschaft radikal umgebaut. Das Gesicht des Umbruchs ist Spielmacher Toni Kroos, der nach knapp drei Jahren ins DFB-Team zurückkehrt und in der neu formierten Elf eine Schlüsselrolle einnimmt. Was der Star von Real Madrid der Mannschaft geben kann, wie sein Comeback die Struktur der Mannschaft verändert und warum das alles in den Tests gegen Frankreich und die Niederlande so gut funktioniert hat – darüber sprechen wir in der neuen Folge Bolzplatz: https://kurz.zdf.de/uKe/

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Die Gäste aus Wolfsburg waren zunächst auf Augenhöhe mit den Bremern. Zwar hatten die personell gebeutelten Gastgeber mehr Spielanteile und kombinierten sich immer wieder ansehnlich bis zum gegnerischen Sechszehner, kamen aber kaum zu Abschlüssen. Anders der VfL: Cédric Zesiger setzte den Ball nach einem Eckball per Kopf an die Latte (7.). Bei Yannick Gerhardts Kopfball war Bremens Keeper Michael Zetterer auf dem Posten (15.). Dann erhöhte das Bremer Team von Trainer Ole Werner den Druck. Der Schuss von Skelly Alvero wurde gefährlich abgefälscht (28.), Nick Woltemade scheiterte am starken Pavao Pervan (30.), Marvin Ducksch wurde noch abgeblockt (39.). Mitten in ihrer Drangphase dann der Rückschlag für die Bremer: Anthony Jung foulte Wolfsburgs Kevin Behrens und sah Rot (43.). Die Überzahl machte sich der VfL schnell zunutze, als nach einem Eckball Maxence Lacroix aus kurzer Entfernung abstaubte (45.+4).

Nach der Pause waren die Gäste klar spielbestimmend. Werder kam mit einem Mann weniger kaum aus dem Druck heraus. Behrens hatte schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff auf 2:0 erhöhen können, verzog aber aus kurzer Entfernung über das Tor. Neue Hoffnung auf Bremer Seite flammte auf, nachdem Lacroix nach einer Notbremse ebenfalls die Rote Karte sah (76.). Aber die Gleichzahl brachte den Hanseaten nichts, die Wolfsburger erspielten sich weiterhin die Chancen. Eine davon ließ sich Lovro Majer nicht entgehen und sorgte damit für die 2:0-Vorentscheidung (84.).

Die Aufstellungen:

SV Werder Bremen: Zetterer – Veljkovic, Friedl, Jung – Agu (89. Opitz), Alvero (79. Hansen-Aaroen), Deman – Schmid (89. Imasuen), Bittencourt (67. Groß) – Woltemade (67. Keita), Ducksch
Trainer: Ole Werner

VfL Wolfsburg: Pervan – Lacroix, Bornauw, Zesiger – Maehle, Arnold, Gerhardt (83. Vranckx), Paredes – Baku (60. Majer), Behrens (82. Fischer), Sarr (83. Wind)
Trainer: Ralph Hasenhüttl

Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Niederkassel)

Kommentator: Daniel Gahn

#zdfbundesliga

33 Comments

  1. Sind die Kommentatoren alle dämlich? In der DAZN Zusammenfassung auch schon…
    Nicht Zesiger bereitet für Lacroix vor, sondern Gerhardt. Zesiger steht sogar weit weg vom Ball, aus der Hintertor Perspektive ist die 5 kaum zu übersehen

  2. Hasenhüttl siegt beim Wolfsburg-Debüt! Elf Partien konnte der VfL davor nicht gewinnen. Lacroix holt sich schon seine vierte rote Karte in der Bundesliga ab – nur sechs Spieler schafften das häufiger.

  3. Kurze Frage nur, da ich manche Regeln nicht mehr so ganz verstehe: War bei Jungs Roter Karte nicht Friedl noch locker auf gleicher Höhe? Ich dachte Rote Karte nur als letzter Mann?

  4. Kaum ist ein neuer Trainer da kann man wieder gewinnen. Geht mir irgendwie richtig auf den Strich!
    Ist so oft so, auf einmal kann man wieder Fußball spielen, kämpfen und Tore schießen.

  5. Sonst wird wegen jedem scheis abgepfiffen und hier dsrf Wolfsburg vor dem 1:0 einfsch zetterer umschubsen gebauso wie beim 1:1 wo sie kobel umgeschubst haben

  6. Bei Werder muss etwas passieren. Suche die Schuld immer beim Team. Inzwischen bin ich fest davon überzeugt, dass wir aber einen Trainerwechsel brauchen. Es ist genug. Werner entwickelt das Team nicht weiter.

  7. Das gegen Lacroix war keine rote Karte. Der Bremer berührt kurz den Ball und lässt sich sofort fallen. Da fehlt für eine rote Karte die Ballkontrolle zur klaren Torchance. Für mich war das nicht mal ein Foul!

  8. Bin Werder Fan und saß dieses Spiel auf der Haupttribüne, aber das war wirklich stimmungstechnisch sehr wenig von uns. Wenn man Wolfsburg den Großteil des Spiels lauter hört als die Ostkurve, dann muss man echt mal die eigenen Ambitionen hinterfragen. Unser Kader ist nicht so gut, wie viele denken. Es ist schon ein Wunder dass wir damit überhaupt auf Platz 10 stehen. Dann wird bei jedem Ballverlust geraunt, sofort gepfiffen und die Mannschaft wird unnötig verunsichert…

  9. also die rote gegen bremen kann man wohl geben, aber hier so wehement von einer KLAREN roten karte zu sprechen ist journalistischer sondermüll

  10. Um ehrlich zu sein ich fante das Spiel vollkommen lustloss und die Niederlage hinterher na ja kann man eben nichts machen als nächstes geht es gegen Frankfurt

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