Die Konkurrenz legte vor, Borussia Dortmund zog nach: Das Team von Edin Terzic festigte durch einen 3:1-Sieg (1:1) die Ambitionen auf einen Champions-League-Platz in der Fußball-Bundesliga. Nachdem Mario Götze die Frankfurter Führung gegen seinen Ex-Klub erzielte, drehte der BVB die Partie. Mats Hummels traf zur sehenswerten Vorentscheidung in Stürmermanier per Flugkopfball.

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Die Gastgeber aus Dortmund übernahmen vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Stadion schnell das Kommando. Marco Reus (7.) und Ian Maatsen (11.) näherten sich zunächst aus der Distanz dem Frankfurter Tor. Dann folgte aber die kalte Dusche für den BVB: Nachdem sich Nico Schlotterbeck verschätzte, sprintete Omar Marmoush allein auf das Dortmunder Tor zu. Alexander Meyer parierte zwar stark, doch Mario Götze traf im Nachschuss zur Führung der Gäste (13.). Der BVB schüttelte sich kurz und drängte schnell auf den Ausgleich. Einen Kopfball von Niclas Füllkrug klärte Willian Pacho auf der Linie (18.). Dann war es Karim Adeyemi, der nach Donyell Malens Ablage im Sechzehner richtig stand und zum 1:1-Ausgleich einschob (31.). Bis zur Pause wurde das Spiel fahrig – beide Mannschaften vergaben gute Kontersituationen nach unnötigen Ballverlusten leichtfertig.

Die Hessen kamen mit Elan und Mut aus der Kabine. Dina Ebimbe scheiterte aus spitzem Winkel an Meyer (50.). Die Dortmunder benötigten hingegen einige Anlaufzeit, um wieder ihren Rhythmus zu finden. Es mangelte zu Beginn des zweiten Durchgangs beim Gastgeber an Präzision und Zielstrebigkeit – so fand das Team von Edin Terzić keine Lücken in der kompakten SGE-Defensive. Frankfurt blieb hingegen mit Kontern gefährlich. Marmoush scheiterte aber allein vor dem Tor am stark reagierenden Meyer (68.). Auf der anderen Seite versuchte es Malen aus der Distanz (71.). Dann sorgte Hummels Auftritt im Stile eines Mittelstürmers für die Dortmunder Führung: Nach einem Freistoß versenkte der Verteidiger die Kugel per Flugkopfball im Kasten (81.). Schließlich stand Emre Can doppelt im Mittelpunkt. Erst sah er nach einer Grätsche die Rote Karte, die aber nach VAR-Eingriff auf Gelb korrigiert wurde – und schließlich verwandelte der BVB-Kapitän einen Foulelfmeter zum 3:1-Endstand (90.+3).

Die Aufstellungen: 

Borussia Dortmund: Meyer – Wolf, Hummels, Schlotterbeck, Maatsen (85. Bensebaini) – Can, Brandt (84. Özcan) – Malen, Reus (65. Nmecha), Adeyemi (65. Bynoe-Gittens) – Füllkrug (73. Moukoko)
Trainer: Edin Terzic

Eintracht Frankfurt: rapp – Tuta (90. Chandler), Koch, Pacho – Ebimbe (66. Chaibi), Skhiri (90. Hasebe), Larsson, Nkounkou – Götze (74. Ekitike), Knauff (74. Buta) – Marmoush
Trainer: Dino Toppmöller

Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)

Kommentator: Adrian von der Groeben

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30 Comments

  1. „Ich glaube, dass es in diesem Fall die richtige Entscheidung war die rote Karte zurückzunehmen und ihn mit gelb zu sanktionieren. Man sieht klar, dass der Ballkontakt vorher mit dem ersten Bein, was nach vorne geht, getroffen wird.", so Dortmund Trainer Edin Terzic nach der Partie.

  2. Die Kommentare der Dortmund-Sympathisanten zur Roten Karte sind mal wieder unter aller Kanone. Can zieht das zweite Bein extra nach, und hoch, um bloß den Knöchel zu treffen. Ein deutlicheres Rot gibt es eigentlich gar nicht. Aber wenn der SchiRi schon aus Offenbach kommt…

  3. Selbst der Kommentator sagt, dass die Rote Karte gegen das schlimme Foul von Emre Can grechtfertigt und richtig gewesen wäre! Dann hätte der BVB mit einem Mann weniger evtl. verloren! Also wurde dem BVB vom Schiri wie so oft zum Sieg verholfen! Man sieht ja auch die Vorstandsverbundenheit vom DFB und BVB beide sitzen ja auch nebeneinander ! Alles sportlich !

  4. Gut ,daß wir gute Keeper und Malen haben . Prima Flugeinlage von Mats . Toll war es noch nicht .Mal sehen was wir gegen Bayern; Atletico ,VfB , Leverkusen und Leipzig bekommen . Warum freut sich Adeyemi nicht bei seinem Tor??

  5. Naja, Can trifft als erstes den Ball, deswegen gabs nur Gelb. Denke ich mal…ob das so "Richtig" ist oder nicht sei dahin gestellt, aber so wird dann wohl die Regel sein.

  6. Frankfurt bleibt eine Treter Truppe, kaum Gelbe karten, also was die sich da erlaubt haben, und dann zückt der sofort Rot bei einem dortmunder foul haha…so ein kasper…immer das selbe.
    Und sry aber Bayern kommenartor sollte bayern spiele kommentieren, wie kann man so anti schwarz gelb sein

  7. Lächerlich, die Rote zurück zu ziehen. Unglaublich, dass der Schiri das trotz dieses eindeutigen Videobeweises tat! Im Stadion hat man es gestern so gar nicht nachvollziehen können.

  8. Man kann die Rote Karte in alle Richtungen argumentieren. Wenn der Schiri sich hier auf "übermäßig hart" festlegt, ist es als Tatsachenentschiedung imho keine "krasse Fehlentscheidung" und der VAR hätte nicht einschreiten dürfen/müssen.

    „Rücksichtslos“ bedeutet, dass ein Spieler die Gefahr oder die Folgen für
    einen Gegner außer Acht lässt. Ein solches Vergehen ist mit einer
    Verwarnung zu ahnden.
    • „Übermäßig hart“ bedeutet, dass ein Spieler mehr Kraft einsetzt als nötig
    und/oder die Gesundheit eines Gegners gefährdet. Ein solches Vergehen ist
    mit einem Feldverweis zu ahnden.

  9. …immer diese Witz Schiri's gegen Dortmund. GESCHENKT! Adeyemi Foul letztes Jahr, da hätte sich auch gerne mal der VAR melden sollen. 😂😂😂

  10. Also ich finde rot ist sehr hart, aber auf keinen Fall eine Fehlentscheidung. Wenn er dafür nach VAR eine gelbe Karte gibt, bedeutet das, dass es auf jeden Fall ein Foul ist. Das wiederum bedeutet, dass der Ermessensspielraum des Schiris zugelassen hätte rot zu geben. Can hätte eine schwere Verletzung des Gegenspielers in Kauf genommen und der Spieler musste ja sogar ausgewechselt werden. Daher sehe ich es als kritisch, dass der VAR eingegriffen hat. Gelb von Anfang an wäre in Ordnung gewesen, aber nach VAR von rot auf gelb umzuspringen ist glaub ich in dieser Situation nicht ganz im Sinne des Erfinders. Dann brauchen wir ja garkeinen schiri mehr.

    Und das Can sich am Ende im Interview hinstellt und angeblich wieder garnix gemacht hat und auch die rote Karte von Sabitzer in Frage stellt ist auch wieder fragwürdig. Trotzdem muss man sagen, dass Dortmund verdient gewonnen hat

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