Erst gnadenlos effizient, dann mit viel Glück im Schlussspurt: Der FC St. Pauli hat das Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga gewonnen und seine Tabellenführung ausgebaut. Gegen Holstein Kiel sah es zur Halbzeit (3:0) nach einem klaren Sieg aus, doch die Gastgeber kämpften sich heran und hatten gar eine Chance auf den Ausgleich. Letztlich setzte sich der Spitzenreiter mit 4:3 durch.

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Ein Beben im deutschen Fußball! Nach wochenlangen Fan-Protesten hat die DFL am Mittwoch die Reißleine gezogen: Der Deal mit dem Investor ist geplatzt. Sowohl die Proteste als auch das Zurückrudern der 36 Klubs sollen dazu geführt haben. Aber warum wäre der Deal aus Sicht der DFL eigentlich so wichtig gewesen? Was hatten die Fans dagegen? Und was bedeutet das Ende des Deals jetzt für den deutschen Fußball? Über diese Fragen sprechen wir in der neuen Folge Bolzplatz: https://kurz.zdf.de/orhY8/

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Vor 15.034 Zuschauer*innen im ausverkauften Holstein-Stadion begann Kiel mutig und erspielte sich immer wieder Chancen. Shuto Machino bediente Finn Porath, der seinen Lupfer über das Tor setzte (5.). Dann schlug der Tabellenführer zu: Philipp Treu bediente Oladapo Afolayan, der zur Führung traf (11.). Kiel blieb aber weiter zwingend. Nikola Vasilj konnte einen Ball von Steven Skrzybski (18.) abwehren, bei einem Eckball traf Marvin Schulz (19.) die Latte, Tom Rothe unmittelbar danach den Pfosten. Anschließend kippte das Spiel in Richtung der Gäste. Afolayan verfehlte noch das Tor (25.), kurz darauf machte es Hartel nach Vorlage von Connor Metcalfe aus kurzer Distanz besser (34.). Der Torschütze bediente kurz darauf Afolayan, der mit einem Schuss ins lange Eck den Doppelschlag perfekt machte (36.) – somit ging es mit einer klaren 3:0-Führung der Hamburger in die Pause.

Kiel kam hochmotiviert aus der Kabine, zeigte ein gutes Kombinationsspiel und profitierte von einem Patzer von Torhüter Vasilj, der bei Machinos Schuss keine gute Figur machte (53.). Auf der Gegenseite stellte Connor Metcalfe mit seinem Treffer nach Flanke von Philipp Treu den Drei-Tore-Abstand wieder her (58.). Das Spiel schien entschieden, doch Joshua Mees ließ Kiel wieder herankommen (65.). In der 82. Minute stellte Bernhardsson gar auf 3:4 – was eine wilde Schlussphase zur Folge hatte. Es war wieder Bernhardsson, der zum Kieler Helden hätte werden können, doch der Stürmer setzte den Ball alleine vor Vasilj über das Tor (89.). St. Pauli wollte die Partie nicht entscheiden, Carlo Boukhalfa und Hartel trafen in der Nachspielzeit noch die Latte. Doch das sollte ohne Folgen bleiben – St. Pauli konnte mit dem 4:3 die Tabellenführung ausbauen.

Die Aufstellungen: 

Holstein Kiel: Weiner – Becker, Erras, Kleine-Bekel, Rothe – Schulz (46. Sander), Porath, Remberg, Holtby (70. Bernhardsson) – Machino, Skrzybski (46. Mees)
Trainer: Marcel Rapp

FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Saliakas, Kemlein, Irvine, Treu – Metcalfe (72. Boukhalfa), Hartel, Afolayan (77. Ritzka)
Trainer: Fabian Hürzeler

Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (Freiburg)

Kommentator: Moritz Zschau

#zdfbundesliga

24 Comments

  1. 2:30 wann gewöhnen sich die Kommentatoren eigentlich mal dieses "mit vollem Umfang" ab? keine Ahnung woher das kommt aber es ist erstens mathematisch verwirrend von Umfang zu sprechen wenn immer der Durchmesser gemeint ist und zweitens steht in den Regeln "vollständig"! Wenn der Ball vollständig hinter der Linie ist, ist es ein Tor. Deutsche Sprache kann so einfach sein…

  2. wie kann eigentlich st.pauli mit ner regenbogenbinde so erfolgreich spielen und sogar gewinnen?
    also wie ist das denn möglich?
    könnte am ende die farbe völlig egal sein oder wie?

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