Den großen Jubiläumstag hatte sich Werder Bremen sicher anders vorgestellt. Nach sieben Spielen ohne Niederlage kassierten sie bei der Feier zum 125. Vereinsgeburtstag gegen den 1. FC Heidenheim eine 1:2-Heimniederlage. Ein früher FCH-Doppelschlag durch Lennard Maloney (12.) und Jan-Niklas Beste (18.) dämpfte bereits früh die Stimmung im Weserstadion, dessen Ränge die Werder-Fans vor dem Anpfiff in eine imposante Choreo gehüllt hatten. Romano Schmid (20.) sorgte zwar schnell wieder für Zuversicht bei den Bremer Anhängern – doch mehr erreichte das Team Trainer Ole Werner trotz aller Bemühungen nicht. 

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Seit dem Mauerfall kam der Profi-Fußball in der ehemaligen DDR nicht wirklich auf die Füße. Doch wieso sind nur so wenige Vereine aus dem Osten in den deutschen Profiligen erfolgreich? Von den 56 Klubs im Profi-Fußball kommen nur sieben aus dem Gebiet der ehemaligen DDR. Dabei sind im Nachwuchs noch mehr als ein Viertel der Junioren-Nationalspieler aus den neuen Bundesländern. In der neuen Folge Bolzplatz schauen auf die Ursachen und die Möglichkeiten, wie der Ost-Fußball zurück nach oben kommen könnte: https://kurz.zdf.de/DPeL/

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Die Heidenheimer überstanden die Anfangsphase schadlos und schlugen eiskalt zu. Erst per Kopfball von Maloney, danach tat ausgerechnet Werder-Leihgabe Eren Dinkci seinem Stammklub weh und bereitete Bestes Treffer vor. Schmids Tor per Kopf nach Flanke von Senne Lynen munterte die Mehrzahl der rund 41.000 Zuschauer dann wieder auf. Bis zum Seitenwechsel blieben aber weitere Großchancen aus. 

Im zweiten Durchgang bemühte sich Werder, doch Heidenheim ließ mit guter Raumaufteilung zunächst kaum Gelegenheiten zu. Später forderten die Bremer vehement einen Handelfmeter nach einem Kopfballduell zwischen Jens Stage und Patrick Mainka. Doch Schiedsrichter Robert Schröder entschied sich nach Ansicht der Videobilder dagegen (70.). Anschließend drückte Werder weiter auf den Ausgleich, verbuchte aber nur noch zwei Aluminiumtreffer.

Die Aufstellungen: 

SV Werder Bremen: Zetterer – Stark (41. Malatini), Friedl, Jung – Agu (87. Kownacki), Lynen (87. Alvero), Deman (66. Borre) – Schmid, Stage – Ducksch, Njinmah (66. Woltemade)
Trainer: Ole Werner

1. FC Heidenheim: Müller – Traore (90. Siersleben), Mainka, Gimber, Föhrenbach – Schöppner, Maloney – Dinkci (81. Theuerkauf), Pieringer (81. Sessa), Beste (89. Schimmer) – Kleindienst (46. Beck)
Trainer: Frank Schmidt

Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover)

Kommentator: Daniel Gahn

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21 Comments

  1. Jan-Niklas Beste muss meiner Meinung nach in den EM-Kader berufen werden!

    Gerade Ecken waren in den letzten Jahren keine Stärke der Nationalmannschaft, mit Beste hätte man dann jemanden im Kader, der im Training Ecken konstant gut schlagen könnte.

  2. die JUngs von der Ostalb verdienen viel mehr respekt…als aufsteiger 8 spiele ungeschlagenund sogar auf internationalem Kurs?? das kist doch der wahnsinn oder??

    übrigens alles gute zum geburtstag von inem FCH fan…Klasse choreo und voallem starkes spiel von euch!

  3. Glückwunsch nach Heidenheim. Schade, 3 mal Alu….blöd gelaufen. Aber Mega Choreo. Vom 20 Minuten Feuerwerk dass man bis zum Bürgerpark gehört hat, gar nicht zu reden. So, ich tröste mich jetzt mit München vs. Leverkusen 🙂

  4. diese Niederlage geht auf das Konto vom Trainer. Man kann/muss auch mal Spieler, die nicht performen auswechseln. Duk
    sch war nicht anwesend-hat nur gemeckert.

  5. Stellt euch vor Heidenheim schafft wirklich noch international zuspielen 😀
    Hoffenheim und Freiburg sind anders inkonstant, da ist absolut noch alles offen.

    Wenn Leverkusen Pokal gewinnt, dann reicht Platz 8.

  6. Gegen Bayern spielen, wie ein Weltmeister, nur dann gegen Heidenheim zu verlieren ? Manchmal frage ich mich echt, wie weit einige Teams kommen würden, die gegen Bayern solide spielen und auch gewinnen.

  7. Jan-Niklas Beste wird erneut zum Schrecken seines Ex-Klubs! Nach zwei Scorern im Hinspiel liefert der 25-Jährige schon wieder doppelt gegen Werder. Heidenheim ist damit seit acht Partien ungeschlagen.

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