RB Leipzig hat mit der Rückkehr der Routiniers Peter Gulacsi und Willi Orban seine sportliche Krise beendet und Union Berlin ohne den weiter gesperrt fehlenden Trainer Nenad Bjelica einen neuen Rückschlag zugefügt. Pokalsieger Leipzig gewann am 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit 2:0 (1:0) und schaffte den ersten Sieg 2024 nach zuletzt drei Niederlagen in Serie. Alle Highlights aus erster und zweiter Bundesliga findet ihr immer ab Montagmorgen 0 Uhr in der ARD-Mediathek und auf sportschau.de: https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/index.html
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Die Führung für Leipzig fiel, nachdem Xavi Simons einen Freistoß auf den zweiten Pfosten gebracht hatte. Über Willi Orban und Benjamin Henrichs kam der Ball etwas glücklich zu Openda, der aus spitzem Winkel in die lange Ecke traf. Für den Belgier Openda war es schon Saisontor Nummer 14. Er hat damit im dritten Ligaspiel nacheinander getroffen.
Es fehlte nicht viel, und Openda hätte nur vier Minute noch einmal getroffen. Dani Olmo zauberte einen Steckpass zu Openda, der direkt abschloss, aber an Alexander Schwolow im Tor von Union scheiterte. An der Seitenlinie zeigte ein Assistent Abseits an, aber Abseits war es nicht. Ein Tor wäre vermutlich vom VAR überprüft worden und hätte dann gezählt.
Trotzdem hätte Leipzigs Führung zur Pause auch höher ausfallen können. Union Berlin hatte in der Nachspielzeit Glück, als Schwolow, der für den erkrankten Frederik Rönnow im Tor stand, einen Kopfball-Aufsetzer von Sesko stark parierte (45.+2).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam es dann noch zweimal zum Duell zwischen Leipzigs Angreifer Sesko und Berlins Schwolow, und da war der Torhüter jeweils ohne Chance: Erst zog David Raum einen Freistoß auf den ersten Pfosten, wo Sesko unbedrängt zum Kopfball kam. Für Sesko war es das fünfte Saisontor. Dann traf Sesko noch einmal, nur stand er dabei im Abseits (59.). Der Treffer zählte nicht.
Aber die Vorlage wird man trotzdem nicht vergessen: Dani Olmo flankte, er zog das Schussbein hinter das Standbein, so traf er den Ball. Im Fußballsprech heißt das Rabona. Der Trick ist anspruchsvoll, in der Kreisliga führt er selten zum Erfolg, eher führt er zu Verletzungen.
Aber auch mit einer Zwei-Tore-Führung spielte RB Leipzig fortan wieder wie eine Mannschaft, die sich für die Champions League qualifizieren könnte. Sie waren oft am Ball, und nicht selten wussten sie damit etwas anzufangen. Einmal fingen die Fernsehkameras den Trainer Rose ein, er hob den Daumen. Unzufrieden sah er nicht aus. Er hatte auch keinen Grund dazu. Beinahe hätte seine Mannschaft in der Nachspielzeit noch ein Tor erzielt, doch einen Schuss von Xavi Simons wischte Schwolow an die Latte.
Und der 1. FC Union, in dieser Saison selbst Champions-League-Teilnehmer, spielte wie eine Mannschaft, die mit der plötzlichen Abwesenheit des Erfolgs so ihre Probleme hat. Die nach dem Trainerwechsel hin zu Nenad Bjelica einen anderen Fußball spielt, die damit zuletzt auch Spiele gewann. Aber gegen Leipzig war sie von einem Sieg weit entfernt. Gute Torchancen erspielten sie sich kaum einmal. Und die Szene mit Christopher Trimmel passte auch zu diesem Abend.
Es lief die 73. Minute, als Trimmel an der Außenlinie zur Grätsche ansetzte. Er grätschte, um den Ball zu treffen, das schon. Aber mit seiner Grätsche traf er nicht den Ball, er traf nur Gegenspieler David Raum. Schiedsrichter Marco Fritz zeigte Trimmel Rot.
Startaufstellungen:
RB Leipzig: Gulacsi – Henrichs, Klostermann, Orban, Raum – Kampl, X. Schlager, Dani Olmo, Xavi – Openda, Sesko
Trainer: Marco Rose
Union Berlin: Schwolow – Knoche, Vogt, Doekhi – Trimmel, Tousart, Gosens, Haberer, Schäfer – Vertessen, Hollerbach
Trainer: Danijel Jumic
Schiedsrichter: Marco Fritz
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Nach zuletzt drei Niederlagen kehren die Leipziger wieder zurück in die Erfolgsspur und schließen bis auf einen Punkt an den viertplatzierten BVB auf. Was braucht Leipzig für die Champions-League-Qualifikation?