Union Berlin ist im Duell mit dem SV Darmstadt 98 am 19. Spieltag ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf der 1. Fußball-Bundesliga gelungen. Für die “Lilien” wird als Tabellenschlusslicht die Luft hingegen dünner.

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Die erste Hälfte bot den Fans an der Alten Försterei fußballerisch sehr schwere Kost. Sowohl Union Berlin als auch Darmstadt 98 mieden das Risiko und agierten vor allem aus einem Absicherungsgedanken heraus. Das höchste der Gefühle waren in den ersten 30 Minuten ein paar Halbchancen, zwingend wurde es nicht.

Das änderte sich erst danach ein wenig. Kevin Behrens hatte im ersten Durchgang die beste Union-Chance, sein Abschluss ging knapp vorbei (35.). Auch die “Lilien” meldeten sich dann im Angriff mal an. Julian Justvan traf per Kopf das Außennetz (39.).

Bezeichnend jedenfalls für das Spiel in der ersten Halbzeit: Weder Frederik Rönnow (Union) noch Marcel Schuhen (Darmstadt) mussten einen Torschuss abwehren. Berlin gewann in Hälfte eins zwar fast 60 Prozent der Zweikämpfe und lief vier Kilometer mehr als die Gäste, doch diese körperlichen Vorteile konnte Union nicht in echte Gefahr umsetzen.

Ohne den nach seiner Tätlichkeit gegen Bayerns Leroy Sané gesperrten Cheftrainer Nenad Bjelica kam es dem Assistenzteam um Danijel Jumic, Marie-Louise Eta und Nino Bule zu, Union auf den zweiten Durchgang einzustellen. Und die drei Gehilfen Bjelicas, der auf der Tribüne zuschaute, hatten in der Kabine offenbar die richtigen Worte gefunden.

Denn die Hausherren starteten stürmischer, Christopher Trimmel verzog (47.). Nur eine knappe Minute später scheiterte Hollerbach nach einem schnellen Gegenstoß im Duell mit Darmstadt-Torwart Schuhen (48.). Ein Vorbote für das, was danach kam: Wieder zeigten die Gäste Unsicherheiten im Mittelfeld, nach der Berliner Balleroberung setzte András Schäfer Hollerbach perfekt in Szene. Und der Stürmer tunnelte mit etwas Glück Schuhen zur Führung.

Diese sollte Bestand haben. Denn danach sendeten die Darmstädter zwar noch ein paar Lebenszeichen, etwa versuchte es Luca Pfeiffer nach starker Flanke von Tim Skarke mit der Hacke (71.) und Klaus Gjasula verzog einen Kopfball (79.). Generell fehlte aber die Konsequenz im letzten Drittel, der SVD spielte häufig einfach zu umständlich.

Stattdessen agierte Union in der Offensive deutlich schnörkelloser, Robin Gosens per Seitfallzieher (68.) und Behrens (76., 84.) hätten erhöhen können. Der Berliner Sieg ging am Ende des Tages in Ordnung.

Startaufstellungen:

1. FC Union Berlin: Rönnow – Knoche, Vogt, Diogo Leite – Trimmel, Tousart, Gosens, Kral, Schäfer – Behrens, Hollerbach

Trainer: Danijel Jumic

SV Darmstadt 98: Schuhen – Riedel, Gjasula, Klarer – Bader, Holland, Nürnberger, Franjic, Justvan, Skarke – Pfeiffer

Trainer: Torsten Lieberknecht

Schiedsrichter: Harm Osmers

#bundesliga #sportschaubundesliga

14 Comments

  1. Heimspiele gegen den direkten Konkurrenzen musst Du eben gewinnen und das hat Union hier gemacht. Bin mal gespannt wie eng der Abstiegskampf noch wird und wer da noch eventuell reingezogen wird.

  2. 😎😎 Verdienter Sieg.aber bei der Situation Torwart schlägt dem Union Spieler ins Gesicht frage ich mich WO WAR DIE VAR-MAFIA 🤔🤔🤔 UNGLAUBLICH was hier im Fussball abläüft !! UNFASSBAR !! Ihr Drecks.weine macht den Fussball kaputt !! Eine Offensichtliche Fehlentscheidung, habt Ihr Tomaten auf den Augen oder was SOLL DAS 😎😎

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