Der FC Bayern scheint im Fernduell mit Bayer Leverkusen die Nerven zu verlieren. Die Münchener kassierten am 18. Spieltag der Fußball-Bundesliga eine blamable 0:1-Pleite gegen Werder Bremen vor den eigenen Fans. Damit liegen die Bayern nun schon sieben Zähler hinter dem Tabellenführer aus dem Rheinland.

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Der SV Werder dachte gar nicht daran, sich frühzeitig mit der Rolle des Zuschauers zufrieden zu geben. Die Mannschaft von Trainer Ole Werner stand zwar hinten sicher und kompakt, beackerte die Bayern aber auch schon hoch im Mittelfeld und nutzte jede sich bietende Gelegenheit zum Konter. Mit Wandspieler Nick Woltemade in der Spitze hatte man einen exzellenten Zielspieler, der die Bälle gut festmachte und bei Bedarf an den pfeilschnellen Sturmpartner Justin Njinmah ablegte.

Ein solcher Gegenangriff brachte den Bremern nach einer knappen halben Stunde die vermeintliche Führung: Njinmah war von Romano Schmid steil geschickt worden und behielt vor Manuel Neuer die Nerven. Am Keeper vorbei schoss er cool zum vermeintlichen 0:1 ein. Doch Schiri Marco Fritz, der erst hatte weiterspielen lassen, ließ sich vom VAR umstimmen und entschied: In der Szene zuvor hatte Werders Jens Stage regelwidrig gegen Jamal Musial gearbeitet. Der Treffer wurde zurückgenommen.

Im zweiten Abschnitt würde Werder dem hohen Aufwand Tribut zollen müssen – so dachte man. Doch weit gefehlt. Die Bremer beackerten den Favoriten, der zunehmend behäbig schien, weiter mit erstaunlicher Intensität. Man durfte bald feststellen: Werder war das bessere Team im Münchener Fußballtempel.

Und die Norddeutschen wurden dann auch endlich belohnt: In der 59. Minute forderte der starke Mitchell Weiser auf der rechten Außenbahn Alphonso Davies zum Tanz. Der Bremer kam vorbei, legte sich die Kugel noch auf links und drosch den Ball über die Fäuste von Manuel Neuer hinweg zum 0:1 in die Maschen.

Tuchel reagierte: Brachte Goretzka, Müller und Mathys Tel. Joshua Kimmich, Guerreiro und Davies mussten runter. Wenig später hatte Harry Kane den Ausgleich auf dem Kopf. Sein Ball in der 75. Minute rutschte nach Ablage von Goretzka aber knapp am linken Pfosten vorbei ins Aus.

Die Zeit lief den Bayern jetzt davon. Man schnürte die Bremer ein, wie beim Handball wanderte die Kugel um den Strafraum der Gäste herum. Allein: Es fehlte die entscheidende Aktion, der entscheidende Pass in die Tiefe, das entscheidende Dribbling, der Erfolg bringende Fernschuss.

Tel scheiterte in der 87. Minute mit seinem Versuch noch am Pfosten, schoss eine Minute später aussichtsreich vorbei – das war’s. Der FC Bayern hatte die Partie verloren. Und damit also sieben Punkte Rückstand auf Bayer Leverkusen (bei einem Spiel weniger) in den Rucksack gepackt.

Startaufstellungen:

FC Bayern: Neuer – Laimer, Upamecano, de Ligt, Davies – Kimmich, Musiala, Guerreiro, Coman, L. Sané – Kane

Trainer: Thomas Tuchel

Werder Bremen: Zetterer – Stark, Friedl, A. Jung – Lynen, Weiser, Agu, Schmid, Stage – Woltemade, Njinmah

Trainer: Ole Werner

Schiedsrichter: Marco Fritz

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23 Comments

  1. Armer Harry, will er doch mal Meister werden, aber das wird nix!
    Jetzt muss er noch auf bayrisch lernen, Koan Titel
    Leverkusen lässt sich das nicht mehr nehmen.
    Sane baut stark ab ; Alfonso läßt sich ständig abkochen und Tuchel versteht den Fußball nicht mehr.
    Neuer hatte bei dem Tor ein Deja vu ala Japan Oha

  2. Svaki igrač koji igra u Bayernu treba dobro da zna da igra za Bayern!!! Pojedini igrači igraju samo za platu i na njihovim licima se nevidi nikakva emocija, žustrina, borba, komunikacija, volja za pobedom! Sve im je ravno!!! Svi traže krivca u treneru!!! Da sam ja neki faktor u klu u svima bih umanjio plate i tu njihovu arogantnost spustio na zemlju!!! Posle igre ili dolazak na trening niko niskim ne komunicira već svi bulje u telefone i ko žene nabacili frizure!!! Jedini srčani igrač i patriot kluba je Muller a koliko vidim ubace ga samo u igru kad zagusti!!

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