Aufsteiger 1. FC Heidenheim hat am 18. Spieltag in der Fußball-Bundesliga auch dem ambitionierten VfL Wolfsburg einen Punkt abgeknöpft – und zudem Pech gehabt mit zwei Abseitstoren.

Alle Highlights aus erster und zweiter Bundesliga findet ihr immer ab Montagmorgen 0 Uhr in der ARD-Mediathek und auf sportschau.de: https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/index.html

Wir freuen uns auf euer Abo bei Instagram: https://www.instagram.com/sportschau

Mit dem ersten gelungenen Spielzug gingen die Wolfsburger in Führung und sorgten trotz des stillen Protests zahlreicher Fans gegen einen DFL-Investor schnell für Reaktionen des Publikums. Im Strafraum bediente Jonas Wind mit dem Rücken zum Tor Černý, der aus halbrechter Position unten links einnetzte. Doch schon gegen Freiburg (3:2 nach zweimaligem Rückstand), gegen Darmstadt (3:2 nach 1:2) oder zuletzt in Köln (1:1 nach 0:1) hatten die Heidenheimer ihre Comeback-Qualitäten bewiesen.

Und der FCH kämpfte sich ins Spiel. Patrick Mainka (16.) spitzelte den Ball knapp am linken Pfosten vorbei. Fünf Minuten später schien es tatsächlich soweit zu sein. Einen Kopfball von Tim Kleindienst konnte VfL-Schlussmann Koen Casteels noch stark parieren, gegen den Abstauber von Jan Schöppner war er machtlos. Der Treffer zählte nach Videobeweis jedoch nicht, weil Schöppner knapp abseits gestanden hatte.

Heidenheim blieb dran, vor allem nach Standards, Wolfsburg ruhte sich zu sehr auf seinem Vorsprung aus. Nach einer Ecke von Standard-Spezialist Jan-Niklas Beste setzte Benedikt Gimber (25.) den Ball per Kopf nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Einen Kopfball von Kleindienst (45.) parierte Casteels per Flugeinlage noch zur Seite.

Der FCH war längst die bessere und engagiertere Mannschaft und belohnte sich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Eine Hereingabe von Omar Traoré verlängerte Jenz am Fünfer unglücklich ins lange Eck des eigenen Tors – es war in doppelter Hinsicht unglücklich für die “Wölfe”, da Lovro Majernach einer Behandlungspause nicht rechtzeitig zurück aufs Spielfeld kam.

Mit Knalleffekten begann die zweite Halbzeit, leider nicht so, wie man es sich gewünscht hätte. Wolfsburger Fans nahmen mit Feuerwerkskörpern das Spielfeld unter Beschuss – Schiedsrichter Timo Gerach unterbrach die Partie, VfL-Kapitän Maximilian Arnold musste den eigenen Anhang verbal zur Besinnung bringen.

Die erste gute sportliche Aktion mit Feuer hatten die Wolfsburger in der 53. Minute. Černý legte im Heidenheimer Strafraum quer zu Joakim Mæhle, dessen zu zentral geratenen Schuss FCH-Torhüter Kevin Müller sicher fing. Die Partie blieb bei eisigen Temperaturen intensiv und war nun ausgeglichen, beide Teams suchten ihre Chancen.

In der 63. Minute freute sich die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt erneut zu früh. Eine Ecke wurde zu Traoré gespielt, dessen Hereingabe versenkte Kleindienst per Flugkopfballeinlage im Wolfsburger Tor, doch auch dieser Treffer zählte nach VAR-Entscheidung wegen Abseits zurecht nicht.

Der eingewechselte Tiago Tomás (86.) hatte das 2:1 für Wolfsburg auf dem Fuß, zirkelte den Ball aus 17 Metern aber knapp über die Latte. So blieb es am Ende beim gerechten Unentschieden.

Startaufstellungen:

1. FC Heidenheim: Müller – Traoré, Mainka, Gimber, Föhrenbach – Maloney, Dinkci, Beck, Schöppner, Beste – Kleindienst

Trainer: Frank Schmidt

VfL Wolfsburg: Casteels – Maehle, Bornauw, Jenz, Rogerio – Gerhardt, Arnold, Cerny, Majer, Kaminski – Wind

Trainer: Niko Kovac

Schiedsrichter: Timo Gerach

#bundesliga #sportschaubundesliga

4 Comments

Leave A Reply