Schon wieder hat Bayer 04 Leverkusen den Sieg in der Nachspielzeit geholt. Bei RB Leipzig gewann der Tabellenführer 3:2. Xavi Simons (8. Minute) hatte Leipzig früh in Führung gebracht, Nathan Tella (47.) belohnte den Aufwand Bayers mit dem Ausgleich. Die erneute RB-Führung durch Lois Openda (56.) egalisierte Jonathan Tah (63.), ehe Piero Hincapie (90.+1) für die Entscheidung sorgte.

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Nach nicht einmal zehn Minuten tanzte Benjamin Sesko Jonathan Tah aus, passte kurz zu Xaver Schlager, dessen Hereingabe bei Xavi Simons landete. Dass er mit dem Rücken zum Tor stand, kümmerte den Niederländer nicht: Er nahm den Ball mit rechts an, drehte sich und zog mit links auf die kurze Ecke – unhaltbar. Eine Minute später rutschte Sesko in eine Hereingabe von Dani Olmo, der Ball rauschte knapp am Tor vorbei. Und Bayer? Hatte einen Plan und eine sehenswerte Spielanlage, musste defensiv aber gleich die nächsten Rückschläge hinnehmen. Tah sah seine fünfte Gelbe Karte und wird kommende Woche gegen Borussia Mönchengladbach fehlen. Nach einer halben Stunde war für Jeremie Frimpong Schluss. Der enorm wichtige Außenverteidiger wurde beim Gang in die Kabine gestützt. Am Spiel veränderte der Ausfall nicht viel. Leverkusen kombinierte sehenswert, Abschlüsse erfolgten aber fast ausschließlich aus der Ferne. Leipzig lauerte auf Konter und spielte diese meist über Olmo und Simons sehenswert aus – nur der Ertrag fehlte zunächst.

Für den sorgte ausgerechnet der für Frimpong eingewechselte Tella. Bayer verlagerte das Spiel geschickt auf die linke Angriffsseite, schuf durch mehrere Pässe eine Überzahl (47). Die scharfe Hereingabe von Alejandro Grimaldo rauschte durch den gesamten RB-Strafraum, an dessen anderem Ende Tella einfach einschob. Raum wirkte dabei recht orientierungslos, nahm Tella hinter sich nicht wahr. Das Spiel nahm nun noch mehr Fahrt auf. Florian Wirtz (55.) scheiterte mit einem Schlenzer an RB-Keeper Janis Blaswich. Nach der darauffolgenden Ecke erkonterte Leipzig die erneute Führung über die Stationen Simons, Olmo und Openda. Die hielt aber nur wenige Minuten: Tah stieg nach einer Ecke am höchsten und glich aus. Bis in die Nachspielzeit neutralisierten sich beide Teams, dann zeigte Bayer erneut seine Standard-Stärke: Eine Ecke rutscht durch den Strafraum, Piero Hincapie entwischte jedoch Xaver Schlager und stand am zweiten Pfosten goldrichtig – und sprintete wild jubelnd über den halben Platz (90.+1).

Die Aufstellungen: 

RB Leipzig: Blaswich – Simakan, Klostermann, Lukeba, Raum – Seiwald, Schlager – Simons, Olmo – Openda, Sesko
Trainer: Marco Rose

Bayer 04 Leverkusen: Hradecky – Hincapié, Tah, Stanisic – Frimpong, Palacios, Xhaka, Grimaldo – Hofmann, Wirtz – Schick
Trainer: Xabi Alonso

Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck

Kommentatorin: Claudia Neumann

#zdfbundesliga

26 Comments

  1. Als Bayernanhänger hoff selbst ich, dass Leverkusen Meister wird, die Mentalität ist einfach der Wahnsinn von den Jungs. Wir hingegen spielen alles andere als souverän und früher oder später rächt sich sowas eben. Letztes Jahr sind wir auch nur Meister geworden, weil Dortmund es immer wieder selbst verbockt, ich kann mir aber vorstellen, dass es dieses Jahr mit Leverkusen anders läuft. Auch in der CL seh ich uns spätestens gegen den ersten größeren Play-off Gegner rausfliegen.

  2. Was für eine völlig idiotische Taktik der Rose spielen lässt! Es grenzt an Verrat am Verein. Warum lässt er nicht die beiden Innenverteidiger von Lev.in Zweikämpfe verwickeln? Beide hatten Gelb! Nö-Hauptsache Rückzug und lass Lev.spielen! Herr Rose: dümmer geht nimmer!!!

  3. selbst in einem Topspiel wie diesem wo wirklich geiler Fußball gezeigt wurde bekommen die Dosen ihr scheiß Stadion nicht voll…. ich sag wie es ist sobald der Erfolg aus bleibt wird das Stadion nicht mal 10000 anziehen

  4. Das sind auch die Qualitäten einer Meister-Mannschaft in Schweren spielen den kopf nicht zu verlieren, der ewige glaube an sich selbst und auch das können spät die Siege zu holen, Ich seh kaum wie diese Mannschaft zu schlagen ist.

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