Bayer Leverkusen kommt bei RB Leipzig nach zweimaligem Rückstand stark zurück und verteidigt mit dem 3:2-Sieg am 18. Spieltag die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga.

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Nach nicht einmal zehn Minuten tanzte Benjamin Sesko Tah aus, passte kurz zu Xaver Schlager, dessen Hereingabe bei Simons landete. Dass er mit dem Rücken zum Tor stand, kümmerte den Niederländer nicht. Er nahm den Ball mit rechts an, drehte sich und zog mit links auf die kurze Ecke – unhaltbar. Eine Minute später rutschte Sesko in eine Hereingabe von Olmo, der Ball rauschte knapp am Tor vorbei.

Und Bayer? Hatte einen Plan und eine sehenswerte Spielanlage, musste defensiv aber gleich die nächsten Rückschläge hinnehmen. Tah sah seine fünfte Gelbe Karte und wird kommende Woche gegen Borussia Mönchengladbach fehlen. Nach einer halben Stunde war für Jeremie Frimpong Schluss. Der enorm wichtige Außenverteidiger wurde beim Gang in die Kabine gestützt – schmerzhafter Schlag auf den Unterschenkel teilte Bayer mit. Ein Ausfall von Frimpong wäre enorm bitter für den Meisterkandidaten. Der niederländische Nationalspieler verbuchte allein in der Liga bisher fünf Tore und sieben Vorlagen, stand in der Hinrunde in jedem Spiel auf dem Platz.

Am Spiel veränderte der Ausfall nicht viel. Leverkusen kombinierte sehenswert, Abschlüsse erfolgten aber fast ausschließlich aus der Ferne. Leipzig lauerte auf Konter und spielte diese meist über Olmo und Simons sehenswert aus – nur der Ertrag fehlte zunächst. Für den sorgte ausgerechnet der für Frimpong eingewechselte Tella.

Bayer verlagerte das Spiel geschickt auf die linke Angriffsseite, schuf durch mehrere Pässe eine Überzahl. Die scharfe Hereingabe von Alejandro Grimaldo rauschte durch den gesamten RB-Strafraum, an dessen anderem Ende Tella einfach einschob. Nationalspieler David Raum wirkte dabei recht orientierungslos, nahm Tella hinter sich nicht wahr.

Das Spiel nahm nun noch mehr Fahrt auf. Florian Wirtz (55.) scheiterte mit einem Schlenzer an RB-Keeper Janis Blaswich. Nach der darauffolgenden Ecke erkonterte Leipzig die erneute Führung über die Stationen Simons, Olmo und Openda. Die hielt nur wenige Minuten. Tah stieg nach einer Ecke am höchsten und glich aus. Schlager fühlte sich bei der Aktion gefoult, doch Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck sah es anders.

Bis in die Nachspielzeit neutralisierten sich beide Teams, dann zeigte Bayer erneut seine Standard-Stärke. Eine Ecke rutschte durch den Strafraum bis an den zweiten Pfosten, Hincapie entwischte Schlager und spitzelte den Ball zum umjubelten Last-Minute-Sieg über die Linie.

Startaufstellungen:

RB Leipzig: Blaswich – Simakan, Klostermann, Lukeba, Raum – Seiwald, Schlager, Dani Olmo, Xavi – Sesko, Openda

Trainer: Marco Rose

Bayer Leverkusen: Hradecky – Stanisic, Tah, Hincapie – Frimpong, Xhaka, Palacios, Grimaldo – Hofmann, Schick, Wirtz

Trainer: Xabi Alonso

Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck

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24 Comments

  1. Für mich erschreckend, Blaswich macht eine Monster Parade gegen Wirtz, und niemand der Mitspieler kommt zu ihm und feiert ihn… und dann wundern sich die Dosen warum sie jeder nur für eine Söldner-Truppe hält.

  2. Herrlich, es fällt das 2:1 für die Dosen u. angezeigt wird schon ein 2:2 Spielstand. Kann man mal machen…😂War selber live zugegen im Zentralstadion. Sozusagen als neutraler Fussballinteressierter, u. Zeuge eines technisch, bzw taktisch sehr ansprechenden Offensivfussballs. Leider war die Stimmung dem Spitzenspiel nicht angemessen, wenn der Getränkeautomatclub RB auf den Pillenproduzentenverein Bayer 04 trifft. Wirklich schade im Nachhinein.😢 Aber na ja.

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