Ihlas Bebou schien die TSG Hoffenheim gegen Darmstadt 98 ganz allein zum Sieg zu schießen. Aber die Lilien hatten viel Mut und erkämpften sich am 16. Spieltag der Fußball-Bundesliga in Sinsheim ein 3:3 (2:1).

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Die Hoffenheimer trafen zur Führung, nachdem Klaus Gjasula Hoffenheims Ihlas Bebou im Strafraum von den Beinen geholt hatte und Andrej Kramaric per coolem Elfmeterschuss traf (13.). Zehn Minuten später markierte Luca Pfeiffer mit seinem ersten Erstligator den Ausgleich, wenig später umkurvte Bebou 98-Schlussmann Marcel Schuhen erneut und brachte Hoffenheim wieder in Front (28.). Darmstadt ließ nicht locker und erzielte durch Tim Skarke den erneuten Ausgleich (57.)

Bebou krönte seinen hervorragenden Auftritt an diesem Abend dann mit seinem zweiten Treffer (66.), allerdings stellte sich Skarke in Sachen Gala ganz klar auf eine Höhe mit dem Hoffenheimer, der in der Schlussphase ebenfalls seinen zweiten Treffer erzielte (85.). Darmstadt erkämpfte sich redlich einen Punktgewinn, der allerdings nicht zum Verlassen des letzten Tabellenplatz führte. Die Mannschaft von Coach Pellegrino Matarazzo verbesserte sich zumindest bis morgen auf Rang sechs der Tabelle.

Trotz aller Verletzungssorgen, die SV 98 zurzeit plagen, ging der Tabellenletzte aus Darmstadt ging mit Schwung und Selbstbewusstsein in die Partie. Das Team von Torsten Lieberknecht hatte tatsächlich mehr Ballbesitz, aber Hoffenheim agierte gewieft und baute auf Umschaltmomente.

Und die sollten sich auch ergeben: Nach einem flott ausgeführten Freistoß stürmte Bebou an Schuhen vorbei, tunnelte den Keeper dabei sogar und wurde dann vom heranstürzenden Gjasula im 16er der Gäste getroffen. Klare Sache, sowohl für Schiedsrichter Wrank Willenborg als auch für Kramaric.

Nach zahlreichen Treffern in der 2. Bundesliga kam dann Pfeiffer zu seinem ersten Tor im Oberhaus: Auf Zuspiel von Bartol Franjić von links hielt er seinen Schlappen rein und spitzelte vorbei an Oliver Baumann ins Tor zum Ausgleich. Wenig später aber Hoffenheimer Umschaltmomente, Teil 2: Wieder stürmte Bebou auf Schuhen zu, wackelte den Keeper wieder aus und legte den Ball rein zum 2:1.Nach der Pause wiederholte sich das Schauspiel: Tim Skarke stellte wieder auf remis, bevor Bebou zum zweiten Mal den Ball über die Linie drückte.

In der Schlussphase steckten die Gäste nie auf. Das vorgezogene Weihnachtsgeschenk für die Gäste hatte Ozan Kabak parat: Ein Querpass in der eigenen Hälfte landete bei Pfeiffer, der Skarke bediente. Dessen Rechtsschuss schlug flach und unhaltbar im kurzen Eck ein.

Startaufstellungen:
TSG Hoffenheim: Baumann – Kabak, Brooks, Vogt – Stach, Kaderabek, Prömel, Tohumcu, Bülter – Bebou, Kramaric
Trainer: Pellegrino Matarazzo

SV Darmstadt 98: Schuhen – Klarer, Gjasula, Isherwood – Riedel, Bader, Franjic, Karic, Kempe – L. Pfeiffer, Skarke
Trainer: Torsten Lieberknecht

Schiedsrichter: Frank Willenborg

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27 Comments

  1. Man beachte Vogt beim gegentor über jahre ein grottenschlechte leistung jeder steht vorm gegner ok ein b jugendlicher weiß es er weiß nichts was mit fussball zutun hat keiner im verein will es sehen mit der abwehr is jeder sieg ein wunder fratratzo merkt sowieso nix mehr der blindfrosch

  2. Guter Kommentar! Die Pointen sitzen und sind nicht gezwungen jugendsprachlich oder memebar, die Überleitungen stimmen und fügen sich nahtlos ein und auch die eine oder andere interessante Hintergrundgeschichte wird gelungen platziert. Gefällt mir!

  3. Leverkusen und Hoffenheim teilen das selbe Los, da sie keine Lobby haben. Echte Sportler sind Fußballfans nie gewesen. Denn die Wochenenden sind ja weg für Sportler. Dennoch wirklich stark wie gewirtschaftet wurde in Leipzig, Hoffenheim und Leverkusen seit nunmehr jahrzehnten. Da können sich andere Clubs ne Scheibe abschneiden.

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