Eine Mannschaft dominiert, spielt sich Torchancen heraus – und verliert das Spiel dennoch. So kann man die Partie Mainz gegen Freiburg am 13. Bundesliga-Spieltag zusammenfassen. Während Mainz sich Möglichkeit um Möglichkeit herausspielte, genügte Freiburg ein eiskalter Treffer von Michael Gregoritsch (70.).

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Die deutsche U17-Nationalmannschaft ist Weltmeister! Doch das allein hilft dem deutschen Nachwuchs-Fußball nicht aus der Krise. Denn: Viele Talente schaffen später nicht den Sprung zu den Profis. An guten Spielern mangelt es Deutschland nicht – sie bekommen aber zu wenige Gelegenheiten, sich auf höchstem Niveau durchzusetzen. Ein Blick ins Ausland könnte die Lösung sein. Was wird dort anders gemacht? Und was will der DFB jetzt ändern? Das und mehr klären wir in der neuen Folge Bolzplatz: https://kurz.zdf.de/XAq3/

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In der Anfangsphase hatte Keeper Daniel Batz, der sein Debüt für Mainz gegeben hat, wenig zu tun. Die 05er begannen angriffslustig und gingen bissig in die Zweikämpfe, Freiburg agierte teils fehlerbehaftet. Mainz hielt das Tempo hoch, doch die Führung sollte nicht fallen. Dann fand auch Freiburg besser ins Spiel – und hatte Pech, dass Michael Gregoritsch gleich zweimal nur den Pfosten traf (27./45.+2). Auf der Gegenseite verdankten die Freiburger Torhüter Noah Atubolu, der glänzend gegen Sepp van den Berg rettete (45.+6).

Nach dem Seitenwechsel waren die Spielanteile weiter pro Mainz verteilt. Silvan Widmer spielte Ludovic Ajorque frei. Der war aber zu überrascht und brachte den Ball nicht aufs leere Tor (52.). Die Rheinhessen überzeugten mit Willen, Leidenschaft und Spielfreude, eine Mainzer Führung wäre hochverdient gewesen. Doch so sollte es nicht kommen: Einen langen Einwurf verlängerte Merlin Röhl zu Gregoritsch, der mit links aus zwölf Metern ins rechte Eck vollstreckte (70.). Die Mainzer Bemühungen in der Schlussphase reichten nicht für den Ausgleich, es blieb beim 1:0-Sieg der Freiburger.

Die Aufstellungen: 

1. FSV Mainz 05: Batz – Widmer (86. da Costa), van den Berg, Caci, Mwene – Krauß (86. Kohr), Barreiro Martins – Gruda (76. Barkok), Lee (76. Onisiwo), Richter (66. Burkardt) – Ajorque
Trainer: Jan Siewert

SC Freiburg: Atubolu – Sildillia, Ginter (24. Gulde), Lienhart, Makengo – Eggestein, Höfler, Doan (84. Sallai), Röhl – Weißhaupt (59. Höler) – Gregoritsch (84. Adamu)
Trainer: Christian Streich

Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)

Kommentator: Martin Quast

#zdfbundesliga

30 Comments

  1. Eine Frechheit. So unfair kann Fußball sein. Die Freiburger hätten von uns 5 Dinger bekommen müssen. Aber nein, da kommt ein glücklicher Moment und das Ding geht in die Hose. Selten so einen unverdienten Sieger gesehen. Wirklich übel.

  2. Atuboli den Rücken stärken nach einigen schlechten Spielen zu Beginn der Saison war die vollkommen richtige Entscheidung und auch spricht auch wieder für die Philosophie bei unserem SCF!

  3. Dieses 0:1 tut mehr weh als die ganzen 0:4 und 0:3, die wir uns am Anfang der Saison eingefangen haben, weil wir diesmal wirklich mal anständig gespielt haben, aber unsere Chancenverwertung ist wirklich das allerletzte, das war ja zum Haareraufen. Glückwunsch an die Freiburger, die Punkte hätten wir gut gebrauchen können, aber c'est la vie :/

  4. Sehr schön, wie der Kommentator die Kontrahenten zu Beginn beschrieben hat! Oh ja, Freiburg ist definitiv ein Verein, den man in der Bundesliga schmerzlich vermissen würde, mit ihrem klaren Konzept, mit einem nahbaren und seehr guten Trainer, einer guten Jugendarbeit und einem Wohlgefühl, welches – zusammen mit dem klaren Konzept – dafür sorgt, dass manche Spieler sehr lange bleiben (Günter, Höfler, Höler,…), dass man bei manchen Spielern gefühlt aus wenig viel macht (Höler, Höfler, …), dass man super Jugendarbeit leistet, und sogar Rückkehrer anlockt, weil der Klub eben so gut zu ihnen passt (Grifo, Ginter, …) Toller Verein!
    Die Mainzer leben häufig Freiburger Tugenden, das allerdings weniger erfolgreich, mit weniger gutem Fußball, alles etwas weniger. Aber sie haben mit Klopp und Tuchel zwei Welttrainer hervorgebracht, leisten ebenfalls eine famose Jugendarbeit, und sind ebenfalls ein toller Klub, der gerne in der Bundesliga sein darf; und wenn nicht, dann soll er bitte recht fix wieder aufsteigen.

  5. Starkes Spiel von Mainz, wäre schade, wenn sie am Ende absteigen. Sehr sympathischer Verein. Als Sc-Fan muss man sagen, da war viel Glück dabei.
    Trotzdem natürlich froh über 3 wichtige Punkte 🎉

  6. Die Statistiken von dem Spiel waren sehr untypisch für Mainz. Es scheint, dass es im Verein endlich mal wieder eine Weiterentwicklung gibt. Hoffentlich trägt die schnell früchte.

  7. Mir unbegreiflich, wie der Elfer nicht gegeben werden konnte. Wäre das Bayern passiert, hätten die den Elfer bekommen. Oder das Ganze wäre eine Stunde Thema beim Doppelpass diskutiert worden …

  8. Als unparteiischer Zuschauer muss ich sagen, dass Ajorque aktuell nicht auf Erstliganiveau spielt. Das kann ja nicht wahr sein, was er liegen lässt.

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