Union Berlin kommt gegen Sporting Braga in Überzahl nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Die Portugiesen hatten auch mit einem Mann weniger mehr vom Spiel und die besseren Chancen.

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Unter dem neuen Trainer Nenad Bjelica stand Union in der Anfangsphase hoch, um Braga früh unter Druck zu setzen. Doch nach einer Viertelstunde zogen sich die Köpenicker bereits zurück in die eigene Hälfte. Die erste Chance war auf der Seite der Portugiesen. Ricardo Hortas scharfe Hereingabe vom Strafraumrand landete bei Simon Banza, dessen Direktabnahme Jerome Roussillon blockte (16.). Nach einer halben Stunde fand sich Union plötzlich in Überzahl wieder: Sikou Niakaté kam im Zweikampf gegen Kevin Behrens zu spät und traf den Stürmer mit offener Sohle – klare Rote Karte (31.). Bis zur 42. Minute dauerte es bis zur ersten Union-Chance, die gleich die Führung bedeutete. Ein Konter trug Roussillon bis an den Sechzehner und steckte dort auf Robin Gosens durch. Der schloss überlegt ins rechte Eck zum 1:0 ab. Kurz vor der Pause hatte Braga in einer Aktion gleich drei Abschlüsse, die Frederik Rönnow, Behrens und Diogo Leite abwehren konnten (45.+1).

Kurz nach Wiederanpfiff bestrafte sich Union selbst. Robin Knoche spielte ohne Gegnerdruck einen Fehlpass im Spielaufbau. Ricardo Horta sah Álvaro Djaló auf der rechten Seite, der zum 1:1-Ausgleich versenkte (51.). Im Gegenteil – Álvaro Djaló (59.), Ricardo Horta (60.) und Simon Banza hatten Chancen, die Führung für Braga auszubauen. Dass die Eisernen in Überzahl spielten, machte sich nicht in der zweiten Hälfte nicht bemerkbar. Sie ließen sich nach den eigenen Ballbesitzphasen eher auskontern. Einer der Konter landete bei Ricardo Horta, dessen Schuss Josip Juranović mit dem Rücken abwehren konnte (75.). Ein Unioner Lebenszeichen in der 84. Minute: Roussillon brachte den Ball von der linken Seite zu Fofana, der allerdings den Ball neben das Tor köpfte (84.). Die Kräfte schwanden zum Schluss auf beiden Seiten, so dass kein Tor mehr fallen sollte.

Die Aufstellungen: 

Sporting Braga: Matheus – V. Gomez (81. Mendes), José Fonte, Niakaté, Borja – Joao Moutinho, Zalazar (81. André Horta), Álvaro Djaló (81. Roger), Ricardo Horta, Vitor Carvalho (36. Saatci) – Banza (68. Ruiz)
Trainer: Torres Gomes Araujo Amorim

1. FC Union Berlin: Rönnow – Juranović, Knoche, Diogo Leite, Roussillon – Tousart (62. Haberer), R. Khedira (78. Aaronson), Volland, Laidouni (78. Kral), Gosens – K. Behrens (62. D. Fofana)
Trainer: Nenad Bjelica

Schiedsrichter: Clement Turpin (Frankreich)

Kommentator: Peter Leissl

#zdfchampionsleague

22 Comments

  1. Erschreckend wie man in Überzahl so verunsichert und mutlos spielt. Und dann auch noch das Geschenk nicht annimmt von Braga und das Gegentor so unnötig kassiert. Echt ärgerlich mit diesen Verein!

  2. Kack stadion kack spiel kack vereine genau so habe ich es mir vorgestellt.

    langweiliger als die meisten 3. liga spiele unglaublich das dies ein cL spiel war BAH BAHHHH!!

  3. Sehr bitter…
    Bei dem Gegentor sieht Union aber ganz übel aus. Verstehe nicht, wie die Mannschaft, die letzte Saison so defensiv stark war, dass sie nach Führung kein einziges Mal verloren hat, jetzt sogar in Überzahl eine Führung wieder hergibt. Nach der Führung hätten die doch nichts anderes machen müssen, als den Ball in den eigenen Reihen halten und den Gegner müde spielen. Der Pass von Knoche ist so unnötig, eine absolute Vollkatastrophe. Und selbst wenn so ein Fehler mal passiert, darf das doch nicht in so einem Tor enden, wo ist denn da die Zuordnung? Die Unioner sind in Überzahl und trotzdem ist der Gegner VÖLLIG frei. Braga war ja sogar näher daran, das Spiel komplett zu drehen, als Union an einem zweiten Tor. Braga hat in den über 60 Minuten in Unterzahl einfach einen doppelt so hohen Expected Goals Wert gehabt als Union.
    Vielleicht hatten sie diese Saison einfach keine Lust auf die zusätzliche Belastung durch die Europa League…

  4. Wenn ich das hier lese vonwegen bitter für union.? Wenn du ab der 30min in Überzahl spielst und so ein scheiß auf den Rasen bringst hast du es eben nicht verdient diese 3 Punkte

  5. Also Berlin macht zur Zeit die schlechteste Politik in Europa. Seit dem die Ampel an der Macht nur Unsinn macht, genau so fällt der Fußball gerade eben in ein tiefes dunkles Loch. Vielleicht wäre Bonn doch die bessere Bundeshauptstadt geblieben. Dann wären 1. 200 Abgeordnete weniger im Bundestag und es wären 2. nie solche riesigen Prunkbauten dort entstanden ( Kanzleramt usw ).und 3. Zu guterletzt wäre dort mehr Volkssport und kein unterirdischer Fußball geboten worden.

  6. Hab’s Union letztes Jahr echt gegönnt, aber man muss so ehrlich sein, dass sie in der CL oder generell im europäischen Wettbewerb nichts zu suchen haben. Ist zwar ne blöde Gruppe, dennoch muss man gegen das auf dem Papier schlechteste Team mehr als 1 Punkt holen. Ausreden kann man in den anderen Spielen vielleicht finden, hier absolut nicht.

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