Brandt trotz Niederlage: “Haben keinen Schritt nach hinten gemacht” | Deutschland – Türkei 2:3

Julian Brandt hatte den Treffer zum 3:3 auf dem Fuß, scheiterte aber am türkischen Keeper. Diese Szene spukte auch nach Abpfiff noch in seinem Kopf herum, nichtsdestotrotz konnte er dem Spiel auch positives abgewinnen.

Im dritten Spiel unter Bundestrainer Julian Nagelsmann gab es die erste Niederlage. Gegen die Türkei konnte die DFB-Elf im ersten Durchgang eine Führung nicht halten und im zweiten dem 2:2 keinen weiteren Treffer folgen lassen. So entschied am Ende ein VAR-Elfmeter zugunsten der Gäste.

Nach dem erfolgreichen Auftakt auf der USA-Reise als Bundestrainer stand für Julian Nagelsmann die Heimpremiere in Berlin an. Für das Spiel gegen die Türkei hatte sich Nagelsmann etwas ganz Besonderes ausgedacht, überraschend stand mit Havertz ein gelernter Offensiver auf der linken Außenverteidigerposition, die beim 2:2 in den USA gegen Mexiko noch Gosens (fehlte wegen Geburt des Kindes) bekleidet hatte.

Der Kniff schien sich bereits nach fünf Minuten ausgezahlt zu haben, denn nach einem starken Steilpass von Henrichs legte Sané für Havertz auf, der zur frühen Führung einschob (5.).

Das DFB-Team, bei dem zudem Trapp, Brandt, Henrichs, Kimmich und Füllkrug anstelle von ter Stegen (Rückenbeschwerden), Musiala (verletzt nicht berufen), Süle, Groß und Müller begannen, zeigte sich in der Offensive variabel und bestimmte die Anfangsphase. In der Offensive agierte Deutschland wie zuletzt wieder mit einem offensiven Quartett, in dem Füllkrug in vorderster Linie deutlich zentraler spielte als der rechts außen klebende Sané, dahinter harmonierten Wirtz und Brandt zunächst prächtig. Vor allem die drei Letztgenannten kombinierten flüssig und beschäftigten die türkische Defensive. Sané ließ nach einem erneuten Steilpass (Kimmich) das mögliche 2:0 liegen (16.).

Deutschlands Wirbel ebbt ab, Türkei dreht die Partie
Danach arbeitete sich die Türkei, bei der Trainer Vincenzo Montella nach dem 4:0-Sieg über Lettland in der EM-Qualifikation ordentlich rotierte, experimentierte (acht Wechsel in der Startelf) und somit nicht die erste Elf aufs Feld brachte, in die Partie. Bei der DFB-Elf schlichen sich hingegen Ungenauigkeiten ein, Gündogan blockte nach Kimmichs Ballverlust einen Schussversuch von Yazici gerade noch (32.). Nach vorne ging bei Deutschland in dieser Phase wenig.

Zwingender präsentierte sich die Türkei, die noch vor der Pause mit zwei längen Bällen inklusive wuchtigen Abschlüssen die Partie drehte: Erst standen Henrichs und Sané schlecht, sodass Kadioglu hoch ins kurze Eck schießen durfte (38.), dann musste Henrichs gegen Yildiz einrücken und so jagte der ehemalige Jugendspieler des FC Bayern München den Ball mit Hilfe der Unterkante der Latte und des Pfostens zum 1:2-Pausenstand in die Maschen (45.+2).

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14 Comments

  1. Sehr gutes Statement. Könnte ich alles so unterschreiben. Warum die Mannschaft ihr gutes Spiel nicht in positive Ergebnisse umsetzen kann, ist mir ein Rätsel.

  2. Kimmich hat nichts in der Nationalmannschaft gerissen
    Sane‘s Körpersprache ist einfach nur peinlich
    Die Türkei hat mit ihrer C – Mannschaft uns taktisch vorgeführt und hochverdient gewonnen

  3. Was wollt ihr denn? Schaut euch doch mal ein stinknormales Bundesligaspiel an. Man muss schon genau hinsehen, um überhaupt noch einen deutschen Spieler auf dem Platz zu finden. Sorry, es is' so. Es spielen nur noch fertige ausländische Spieler. Tja, so is'es.

  4. Wenn Türken in dem Land wo sie GAST sind so mit dem Gastgeber umgehen sagt das viel aus. Von Fair Play keine Spur. Und bei der Menge an pfiffen waren das der größte Teil der Türkischen Fans. Bisher hab ich sehr viele Türken als freundlich, offen und fair erlebt.
    Das war (leider) anscheinend ein Irrtum..

  5. Die aktuellen Situationen bei der Nationalmannschaft und dem BvB sind ähnlich. Da kann ich aber auch völlig falsch liegen! Werde mich mit dem Thema bestimmt nicht tiefgreifend beschäftigen, da es reine Zeitverschwendung wäre.

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