Nach früher Führung am 11. Spieltag schien RB Leipzig gegen den SC Freiburg die nötigen Kräfte zu verlassen. Doch dann kamen die Einwechselspieler. Mit Christoph Baumgartner. Der sein Team in der Schluss-Viertelstunde zum Sieg in der 1. Fußball-Bundesliga führte.

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Vor allem Leipzig schien beflügelt. Es dauerte keine sechs Minuten, da lag das Team von Trainer Marco Rose vorn. Xavi hatte die Kugel in der gegnerischen Hälfte vom Freiburger Lucas Höler geklaut. Der Niederländer ging noch ein paar Schritte und schlenzte die Kugel aus gut 20 Metern sehenswert ins lange Eck – 1:0 (6.).

Leipzig blieb dran, blieb überlegen und drängte den SC vehement in die Defensive. Nach gut 20 Minuten fast das 2:0: Der fleißige Lois Openda kam halbrechts an der Strafraumkante in eine gute Abschlussposition und visierte mit dem rechten Außenrist die linke Ecke an. SCF-Tormann Noah Atubolu machte sich ganz lang und lenkte das Spielgerät gerade noch so mit den Fingerspitzen um den Pfosten.

Freiburg hat sich aber seit geraumer Zeit zu einem Team mit gehobenen Bundesliga-Ansprüchen gemausert. Das zeigte sich, als der Gegner nach einer guten halben Stunde mit seiner Intensität nachließ. Der SC erkannte und nutzte dies sofort – griff nun seinerseits an.

Nach 35 Minuten lag der Ball im Leipziger Netz, Kilian Sildillia hatte abgestaubt und getroffen. Allein: Der Freiburger Außenbahnspieler stand bei Maximilian Eggesteins vorangegangenem Distanzschuss einen Schritt im Abseits. Der Treffer zählte nicht.

Der Ausgleich war aber nur vertagt. Merlin Röhl startete in der 45. Minute einen geradezu unwiderstehlichen Sololauf, bei dem er letztlich vor allem Lukas Klostermann ganz alt aussehen ließ. Aus 15 Metern schlenzte er die Kugel – wie vorher Xavi auf der anderen Seite – toll ins lange Eck. Es stand zur Pause 1:1. Und Röhl hatte sein erstes Bundesligator auf dem Konto.

Freiburg hatte ein Remis zur Pause und wäre nach dem Seitenwechsel um ein Haar in Führung gegangen. Vincenzo Grifo hatte Noah Weißhaupt auf links mit einem herrlichen Schnittstellenpass in Szene gesetzt. Dessen Hereingabe verwandelte in der Mitte Höler zum vermeintlichen 1:2 (56.) – doch auch hier war die Fahne des Linienrichters zu Recht oben. Der Flankengeber hatte knapp im Abseits gestanden.

Den Leipzigern schien nun ein wenig die Kraft auszugehen. Vor allem die Offensive um den quirligen Xavi konnte sich kaum mehr in Szene setzen. Freiburg wurde dominant. RB-Coach Rose versuchte mit einem Dreier-Wechsel gegenzusteuern (70.), doch so wirklich dominierend wurde sein Team nicht.

Aber es konnte trotzdem jubeln: Der eingewechselte Christoph Baumgartner wurde in der 78. Minute von Grifo am rechten Fuß getroffen – weil es im Freiburger Strafraum passierte, blieb Schiri Patrick Ittrich nichts anderes übrig: Strafstoß. Lois Openda verwandelte zum 2:1.

Kaum zwei Zeigerumdrehungen später war die Partie entschieden: Nach einem Leipziger Kongter hatte Baumgartlinger halbrechts freie Schussbahn. Abgefälscht landete sein 16-Meter-Abschluss im kurzen Eck – 3:1 (80.). Der Einwechselspieler hatte die Partie beinahe ganz allein für sein Team entschieden.

Startaufstellungen:

Leipzig: Blaswich – Simakan, Klostermann, Lukeba, Raum – Schlager, Haidara, Forsberg, Simons – Openda, Sesko

Trainer: Marco Rose

Freiburg: Atubolu – Ginter, Lienhart, Gulde – Sildillia, Eggestein, Höfler, Weißhaupt – Röhl, Grifo – Höler

Trainer: Christian Streich

Schiedsrichter: Patrick Ittrich

#bundesliga #sportschaubundesliga

18 Comments

  1. Um ehrlich zu sein, hatte ich Christian Streich aus früheren Jahren als Trainer IMMER als fairen Sportsmann

    in Erinnerung, aber spätestens seit der Niederlage im DFB – Pokalfinale gegen RB LEIPZIG, als er es nicht

    fertig brachte (wie nach solchen Finalspielen üblich), seine Mannschaft dazu zu bewegen, dem Sieger den

    entsprechenden Respekt entgegen zu bringen und zum Sieg zu gratulieren, ist dieser Mann für mich zum

    "Kaschperle" der "ULTRAs" vom SC FREIBURG verkommen…

    Dieses Spiel gestern soooo einzuschätzen (und eine entsprechende Gratulation an den Sieger mit Ach und

    Krach so ganz nebenbei hervor zu würgen) zeugt vom völligen Realitätsverlust dieses Mannes…

    Beide Abseitstore der Freiburger entsprangen glasklaren Abseitsstellungen der Freiburger Spieler, wobei der

    Kommentator völlig zurecht insbesondere beim zweiten Abseitstor darauf hinweist, dass der Freiburger so

    klar im Abseits stand, dass er dies selbst hätte sehen müssen …

    Auch der Elfmeter für RB LEIPZIG dürfte ebenso unstrittig gewesen sein wie die Abseitsstellungen dieser

    schlechten Verlierer aus FREIBURG im Breisgau…

  2. Meine Frasse Gott sei Dank geht die Zusammenfassung nur 5 Minuten. Merkt man in der Nachbearbeitung nicht, dass der Kommentator komplett übersteuert? Das tut zum Teil echt in den Ohren weh.

  3. Wo ist immerhin ein Blick auf das potentielle Abseits? Wo ist der Blick auf den nicht gegeben potentiellen Elfmeter für Freiburg? Unabhängig davon, ob beide Situationen wirklich Fehlentscheidungen waren muss man sie zur Einordnung immerhin zeigen!
    Zumal auch die beiden Abseitstore des SC irgendwie gar nicht vorkommen…

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