Völlig verrückte Partie im Deutsche Bank Park! Das Duell zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund fand keinen Sieger und endete mit 3:3 (2:1). Erneut stand die Schiedsrichterleistung im Fokus, es gab eine Vielzahl an strittigen Szenen!

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Offensiv-Spektakel in Frankfurt
Omar Marmoush brachte die Hausherren per Handelfmeter in Führung (8.) und erhöhte wenig später auf 2:0 (24.). Marcel Sabitzer erzielte unmittelbar vor der Halbzeitpause den Anschlusstreffer (45. +1).

Der eingewechselte Youssoufa Moukoko erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich (54.), Farès Chaibi brachte die Frankfurter erneut in Front (68.). Auch die Einwechslung von Julian Brandt machte sich bezahlt, er traf in der 82. Minute zum 3:3.

Emre Can und Felix Nmecha standen verletzungsbedingt nicht im Kader, doch es kam noch schlimmer für den BVB: Gregor Kobel musste nach einem Zusammenstoß mit Schlotterbeck vom Feld. Wie schlimm die Verletzung von Kobel vor dem Spiel gegen den FC Bayern München und dem DFB-Pokal-Duell mit der TSG Hoffenheim ist, ist aktuell noch nicht bekannt.
Für Kobel kam Alexander Meyer in die Partie.
VAR-Wahnsinn im Deutsche Bank Park

Schiedsrichter Robert Schröder und sein Team hatten alle Hände voll zu tun! Beim Führungstreffer hatte Schröder zunächst nicht auf Elfmeter entschieden, änderte seine Entscheidung jedoch nach Ansicht der TV-Bilder: Marius Wolf hatte den Ball an die Hand bekommen und dabei einen Torschuss von Ansgar Knauff vereitelt.

Schlotterbeck machte die Handelfmeter-Szene auch nach dem Spiel noch zu schaffen: „Wahrscheinlich ist es nach den Regeln ein klarer Elfmeter. Der Schiedsrichter hat mir gesagt, dem Regelwerk nach muss er den Elfmeter geben, aber für mich als Fußballer ist das brutal!“

In der 38. Minute forderten die Hessen erneut Elfmeter, Schröder wurde abermals an den Monitor gebeten, blieb in dem Fall aber bei seiner ursprünglichen Entscheidung. Er hatte kein Foulspiel von Meyer an Marmoush ausgemacht.

Damit nicht genug, beim Ausgleichtreffer von Moukoko stand Niclas Füllkrug im Abseits und schien die Sicht von Kevin Trapp zu beeinträchtigen. Füllkrug griff aber nicht aktiv ins Spielgeschehen ein, der VAR intervenierte daher nicht.

In der 91. Minute kam es im Eintracht-Strafraum zu einem Trikotzupfer von Hugo Larsson an Schlotterbeck. Edin Terzic forderte lautstark Elfmeter, Schiri Schröder zeigte ihm die Gelbe Karte.

Auf den angeschlagenen Brandt wollte Terzic nicht verzichten, er kam in der 65. Minute für Marco Reus in die Partie. Wie wertvoll Brandt für den BVB ist, stellte der 27-Jährige in der Schlussphase immer wieder unter Beweis, nicht nur bei seinem Treffer.

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20 Comments

  1. Dortmund Fans fühlen sich immer so benachteiligt mit den VAR Entscheidungen, aber niemand denkt an die anderen Vereine. Es gab auch schon bei den Bayern oder sonst wo genügend Fehlentscheidungen!

  2. Sippel hat schon klargestellt, dass es in der Partie 2 klare Fehlentscheidungen gab.

    1. Kein strafbares Handspiel von Wolf, da es eine natürliche Bewegung ist, wenn man den Ball wegschlagen will.
    2. Foul an Marmoush von Meyer hätte Strafstoß geben müssen.

    Die beiden Szenen später, das Tor von Mucki bei dem Fülle im Abseits stand und der Zupfer an Schlotti, sind ebenfalls korrekt bewertet worden.

    Das mag einigen Amateur- & Couchschiedsrichtern in den Kommentarspalten nicht gefallen, weil viele einen Hass auf den BVB schieben. Aber Fakten sind halt nunmal Fakten und der Leiter der Schiedsrichter wird das sicher besser einordnen können als diverse Internetrambos hier.

  3. die schiris und der var in deutschland sind seit jahren einfach nur noch schlecht. sinnfrei ist der var wenn es keine einheitlichen regeln gibt. jeder sieht etwas anders. jeder legt es anders aus. das macht den fußball, den wir so sehr lieben, einfach nur kaputt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  4. Man könnte meinen diese Handregel haben irgendwelche Vollidioten definiert, die noch nie in ihrem Leben Fussball gespielt haben. Hirnlos, Bodenlos und noch viel schimmer. WEil es den Fussball zerstört! Danke für nix!

  5. beim 3-1 steht der Spieler im Abseits und der Ball geht hinter Ihm vorbei ins Tor. Der Torwart verliehrt den Blickkontackt zum Ball. Wenn das kein Abseits ist, dann kann man die Regel auch weg lassen.

  6. Die Frage ist doch, warum die Zecken jedes Jahr den Schiri mit nach Frankfurt bringen dürfen – man erinnere sich nur an das 1:2 aus der letzten Saison. Das war ja jetzt noch nicht mal so offensichtlich wie damals.

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