Mit einem 1:0-Sieg gegen den 1. FC Union Berlin zieht der VfB Stuttgart in das Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Deniz Undav erzielte schon im ersten Durchgang den Siegtreffer für die Schwaben (45. Minute). Für Union Berlin ist es die elfte Pflichtspielniederlage in Folge.

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Der VfB Stuttgart ist DAS Überraschungsteam der Saison. Vergangene Spielzeit noch fast abgestiegen, findet sich der VfB aktuell auf Platz 2 wieder. Ist da etwa die Meisterschaft drin? Einer hat mit seinen 14 Treffern massiv zu dem Erfolg beigetragen: Serhou Guirassy. Und jetzt ist ausgerechnet ER verletzt. Das Ende des schwäbischen Erfolgs? Wie abhängig ist der VfB von seinem Topstürmer? Dazu mehr in der neuen Folge „Bolzplatz“: https://kurz.zdf.de/XwRg/ 

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Mit viel Ballbesitz kontrollierten die Schwaben die erste Hälfte der Partie, kamen jedoch nur zu wenigen großen Chancen. Erst brachte Deniz Undav den Ball nur an den Pfosten (33. Spielminute), ehe dieser kurz vor der Pause doch noch ins Netz traf: Nachdem Frederik Rönnow einen Torschuss von Jamie Leweling parierte, landete der Ball vor den Füßen von Undav, der eiskalt abschloss (45.) – 1:0 für die Gastgeber! Union verschob in neuem System gut und hatte durch Laidouni ebenfalls einen Alu-Treffer – lag zur Pause aber doch zurück.

Im zweiten Durchgang wurde Union mutiger und versuchte, mit mehr Tempo im Spiel nach vorne klarer in die Gefahrenzone zu kommen. Echte Chancen konnten die Gäste allerdings nicht erzielen – zu konzentriert verteidigten die Schwaben. In der Schlussphase hätte Silas fast für die Entscheidung gesorgt. Der Joker profitierte von einem Gosens-Fehlpass und kam halbrechts an der Strafraumgrenze frei zum Schuss – der Ball ging jedoch knapp am Tor vorbei (82.). In den Schlussminuten versuchten es die Gäste mit langen Bällen, konnten aber nicht mehr zum Ausgleich kommen. Nach Schlusspfiff wendete sich Union-Trainer Urs Fischer mit ein paar Worten an Schiedsrichter Sascha Stegemann – und bekam dafür Rot. Für den Klub aus der Hauptstadt ist es die elfte Pflichtspielniederlage in Folge.

Die Aufstellungen: 

VfB Stuttgart: Nübel – P. Stenzel (80. Mittelstädt), Anton, Zagadou, H. Ito – Karazor, Stiller, Jeong (68. Millot), Leweling (68. Silas), Führich (90.+3 Haraguchi) – Undav (80. Stergiou)
Trainer:  Sebastian Hoeneß

1. FC Union Berlin: Schwolow – Trimmel (80. Gosens), Knoche, Diogo Leite, Roussillon – Kral, Laidouni, Becker, Volland (72. Aaronson), Hollerbach (80. Tousart) – K. Behrens (59. Kaufmann)
Trainer:  Urs Fischer

Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Niederkassel)

Kommentator: Adrian von der Groeben

#zdfdfbpokal

20 Comments

  1. Wow, erschreckend wie negativ die Sportschau über Union berichtet. Die 2 Elfmeterszenen zum Schluss wurden erst gar nicht erwähnt. Union wird sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen und da unten raus kommen. Mit aller Gewalt ! Klassenerhalt!

  2. Kopf hoch Union. Nur nicht unterkriegen lassen. Wenn's scheiße läuft, dann meistens richtig. Ihr habt ne tolle Mannschaft und den passenden Trainer. Wer hätte gedacht, dass der dumme VfB so einen Lauf hinlegt. Forza Union. Grüße aus dem Breisgau.

  3. Endlich hat der Antifussball von Union ein Ende. Denn sie lebten immer nur von der Taktik. Aber die anderen haben Union geknackt. Ich glaube, die werden kein einziges Spiel mehr in der Hinrunde gewinnen. Ich als Herthaner freue mich. Dann gibt's in der naechsten Saison in der 2.Liga ein Derby. Und es werden Fluppe und Reese Hertha zum Sieg im Olympiastadion schießen.

  4. Union ist doch nicht in der Krise. Sie kommen nur langsam wieder auf den Boden der Tatsachen an, wo sie wirklich hingehören.

  5. Ich kenne über den die Arbeit in Berlin 10 Unioner und alle (!) 10 waren zuvor Bayern Fans, dann aber in der Erfolgswelle auf einmal Union Fans, obwohl zuvor keine Nähe zum Verein vorhanden. 6 der 10 waren von heute auf morgen nun aber keine Bayernfans mehr, 4 hegen nur noch Sympathien mit den Bayern.

    Es sagt alles, wirklich alles aus über den Charakter und Treue von Union Fans. Es ist einfach nur vielsagen und das spiegelt sich im ausgesprochen hohen Anteil von Fans mit radikalen Einstellungen wider: Egal ob eine Nähe links/rechts, Isrealhasser, USA Ablehnung, Putinliebhaber und vor allem aber eines: mehr oder weniger latente bis offen gelebte Abneigung gegenüber Westdeutschen.

    Was allerdings am meisten verwundert, auch weil sie selbst stolz behaupten , dass sie ja der "Verein" waren, der nicht der Stasi Verein war : Ihre Einzugsgebiete sind im Kern frappierend überlappend mit den Wohngebieten, in denen massenhaft Stasileute lebten. Und welchen Hintergrund hat ihr Präsident? Einfach mal googeln "Feliks Dzierzynski" und was man zur Aufnahme in das Stasi Wachregement tun musste und aus welchem Umfeld man nur stammen durfte.

    Da erscheint mir die Alte Dame Hertha nicht nur wegen ihrer uns ähnlicheren Vereinsfarben deutlich angenehmer und offener!
    Gruß aus HH. Nur der HSV! 🔵⚪⚫

  6. ich hab mir jetzt so viele verschiedene Zusammenfassungen angeschaut… sie zeigen einfach so viele Situationen nicht, die ich gerne in der Zusammenfassung gesehen hätte… im Stadion und im Block sind die Emotionen nochmal so viel krasser deshalb wärs echt cool, wenn die Zusammenfassungen ein bisschen ausführlicher wäre.

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