Nach dem 3:1-Sieg über die USA hat Deutschland im zweiten Testspiel unter Bundestrainer Julian Nagelsmann ein Remis gegen Mexiko erreicht. Auf Niclas Füllkrug war mal wieder Verlass, der Joker traf kurz nach seiner Einwechslung zum 2:2 (1:2)-Endstand.

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Erst sorgte ein schludrig gespielter Pass von Torhüter Marc-André ter Stegen für die erste Gelegenheit der Mexikaner, die ter Stegen dann aber gegen Edson Álvarez selbst entschärfte (3. Minute). Zwei Minuten später verpasste dann Florian Wirtz die Führung für das DFB-Team, als er nach Vorarbeit von Leroy Sané und Jamal Musiala aus kurzer Distanz an Mexikos Schlussmann Guillermo Ochoa scheiterte.

In der Folge erarbeitete sich die Mannschaft von Julian Nagelsmann ein Übergewicht, kombinierte sich zügig durchs Mittelfeld, doch im Aufbau schlichen sich immer wieder Fehler ein. In der 10. Minute verfehlte Santiago Giménez nur knapp das deutsche Tor, auch ter Stegen leistete sich kurz danach eine weitere Unsicherheit, die Mexiko aber wieder nicht nutzen konnte.

Über eine Standardsituation kam Deutschland dann zur Führung: Einen scharf hereingeschlagenen Eckball von Sané verlängerte Robin Gosens per Kopf auf den zweiten Pfosten, wo Antonio Rüdiger aus kurzer Distanz einköpfte (25.).

Sicherheit und Kontrolle kehrten dadurch aber erstaunlicherweise nicht ins deutsche Spiel ein. Giménez hätte in der 33. Minute freistehend aus acht Metern eigentlich den Ausgleich erzielen müssen, schoss aber freistehend und ohne Gegenspieler über das Tor – das Schiedsrichtergespann hatte dabei die Abseitsposition des Mittelstürmers übersehen, einen Videobeweis gab es in diesem Testspiel nicht.

In der 37. Minute überschlugen sich die Ereignisse: Erst jubelte Thomas Müller, nachdem er einen Wirtz-Pass zum vermeintlichen 2:0 verwertet hatte, diesmal ging aber zu Recht die Fahne des Linienrichters hoch. Im direkten Gegenzug leisteten sich dann Rüdiger mit einem missglückten Klärungsversuch und Niklas Süle mit einem viel zu halbherzigen Eingreifen auf seiner rechten Verteidiger-Position einen Doppelfehler, der das 1:1 verursachte – Uriel Antuna ließ aus sechs Metern ter Stegen keine Chance.

Zum zweiten Durchgang wollte Nagelsmann mit Niklas Füllkrug und Leon Goretzka die Offensive stärken, doch der Schwachpunkt blieb die Abwehr: Gosens ließ in der 47. Minute die Flanke von Antuna zu, im Zentrum ließ sich der 1,95 Meter große Süle vom 1,67 Meter kleinen Erick Sánchez im Kopfballduell vorführen – ter Stegen war erneut geschlagen (47.).

Stark fiel darauf aber die Reaktion der Deutschen aus. Gosens und Goretzka verfehlten per Kopf nur knapp den Ausgleich (49.), weitere zwei Minuten später parierte Ochoa einen Kopfball von Wirtz mutmaßlich noch ganz knapp vor der Linie. Den Nachschuss verwertete dann aber Füllkrug mit seinem neunten Tor im elften Länderspieleinsatz – eine überragende Quote des Neu-Dortmunders, der gleich nach Schlusspfiff mit seinen Dortmunder Kollegen im Privatjet heimfliegen sollte, weil am Freitagabend schon wieder ein Bundesligaeinsatz gegen Werder Bremen ansteht.

Gegen die Mexikaner sorgte Füllkrugs Einwechslung auf jeden Fall für Belebung, gut tat dem deutschen Spiel auch die Einwechslung von Jonas Hofmann, der in der 72. Minute beinahe einen Blitzkonter über den schnellen Musiala verwertet hätte. Das von Nagelsmann geforderte vertikale Spiel in die Spitze nach Balleroberungen versuchte gleich danach auch Goretzka umzusetzen, sein Pass auf den durchgestarteten Sané war aber zu ungenau.

Die Aufstellungen:

Mexiko: Ochoa – Sanchez, Montes, Vasquez, Gallardo – Ed. Alvarez, Romo, Antuna, Sanchez, Lozano – Gimenez

Trainer: Jaime Lozano

Deutschland: ter Stegen – Süle, Tah, Rüdiger, Gosens – P. Groß, Gündogan, Musiala, Wirtz – L. Sané, T. Müller

Trainer: Julian Nagelsmann

21 Comments

  1. Zu negativ insgesamt aus meiner Sicht der Kommentar. Deutschland vorne deutlichst!! verbessert, vom Spirit und der Moral her auch Welten stärker und ja in der Defensive gibt es viel zu tun.

  2. 1:22 das war nicht verdächtig. Er stand für heutige Maßstäbe sehr klar im Abseits! Warum an der Stelle keine Auflösung wie beim Abseits-Treffer von Müller? Selbst im Live-Kommentar wurde das aufgelöst und die Regie bemängelt, weil ewig keine Wiederholung kam.

  3. Man merkt wie sehr Neuer fehlt.
    Ter Stegen ist ein klasse Torwart, aber Passspiel bzw Aufbauspiel kann er garnicht, wie oft er jetzt schonwieder Fehler hatte und gerade bei langen Bällen sieht man, wieso Neuer so wichtig ist.

  4. Wer nur ein paar mm Ahnung von Fußball hat, Würde sich schon SEHR über die SENSATIONS ÜBERSCHRIFTEN und das schon krass übertriebene gelobe über Füllkrug wundern ,weil er eigentlich nur Kümmerliche ABSTAUBER TORE aus ein zwei Metern macht ! DAS IST SCHON IRGENDWIE ERBÄRMLICH…:)

  5. Wer mal beim Glub (1. FCN) gespielt hat, weiß um den Umstand, dass er es allein rreißen muss. Genau davon profitiert Niklas Füllkrug und macht das, was keiner anderer Stürmer kann. Dhaer auch meine Empfelung: wer vermeintlich kein Profi wird, wird Profi beim "Club", bevor er Wirt wird – getreu dem Motto: "Wer nichts wird, wird Wirt".

  6. FUSSBALL UMWELT UND KLIMA NEIN DANKE ;PROFIT JA BITTE!!! DAS IST MASSLOS DAS DIESER TRANER 480000€ IN SACK STEKT DESWEGEN WEIL DIE FUSSBALLDIKTATOREN IN DENN VORSTNDEN UND KOMMITES DANN ALLES BEKOMMEN;IHR SOLLTES MAL MIT VERSTANDMAL NACHDENKEN UND FUSSBALL NEIN DAKE KLARSTELLEN ;IMMMER RUMFLIEGEN 1000sende tonnen co2 in die luft blasen so hat der internationale fussbal keine zukunft ,aber ihr denkt auch wohl jetzt und ich!!! UND DIE TASCHEN VOLL BEKOMMEN !!

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