Die Serie des VfB Stuttgart ist gerissen: Nach sechs Bundesliga-Siegen in Serie unterlagen die Schwaben am 9. Spieltag vor heimischer Kulisse der TSG Hoffenheim im baden-württembergischen Duell.

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Stuttgart gegen Hoffenheim war auch ein “Duell der Serientäter”. Der VfB hatte seine ersten vier Heimspiele allesamt gewonnen, die TSG war auswärts viermal als Sieger vom Platz gegangen. Die Gäste erwischten einen Blitzstart. Wout Weghorst eroberte im Mittelfeld den Ball gegen Stuttgarts Angelo Stiller und schickte Maximilian Beier steil, der aber an VfB-Keeper Alexander Nübel scheiterte. Der Abpraller landete vor den Füßen von Grischa Prömel, der zum 0:1 einschob (4.).

Kurz darauf hatte Stuttgart die Riesenchance auf den Ausgleich. Nach einem Ballverlust von Hoffenheims Florian Grillitsch, der einen Rückpass direkt in die Füße von Undav spielte, war der Angreifer völlig frei vor dem TSG-Tor, doch Keeper Oliver Baumann parierte den Abschluss stark.

In der 18. Minute wurde TSG-Angreifer Beier von Abwehrspieler Anthony Rouault im VfB-Strafraum mit der Hand im Gesicht getroffen. Nach Ansicht der Videobilder entschied Referee Felix Zwayer auf Elfmeter für die Gäste. Weghorst ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen und traf links unten zum 0:2.

Elf Minuten später bekam auch der VfB einen Foulelfmeter, Undav war zuvor von Keeper Baumann gefoult worden. Doch der TSG-Torhüter machte seinen Fauxpas wieder gut und lenkte den Strafstoß des Stürmers an den linken Pfosten (30.).

Im Anschluss kamen die Schwaben zu weiteren Chancen, doch Pascal Stenzel (31.), Undav (40.) und vor allem Führich (41.) verpassten den Anschlusstreffer. Auf Seiten der Hoffenheimer hätte Beier den dritten Treffer nachlegen können, doch VfB-Keeper Nübel war zur Stelle (45.). So ging es mit dem 0:2 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich zunächst eine zerfahrene Partie mit vielen kleinen Fouls und Unterbrechungen, allerdings zunächst ohne weitere Torgelegenheiten. Mit der ersten echten Chance in den zweiten 45 Minuten erzielte der VfB dann den Anschlusstreffer. Nach einem Doppelpass mit Undav schloss Führich nach dessen Hackenvorlage überlegt zum 1:2 ab (61.). Hoffenheim antwortete aber schnell: Nach Vorlage von Beier stellte Robert Skov den alten Abstand mit einem satten Linksschuss wieder her (66.).

Stuttgart antwortete mit wütenden Angriffen. Undav traf nach Pass von Führich den linken Außenpfosten (70.)., nach einer verunglückten Flanke des eingewechselten Jamie Leweling war der Stürmer dann zur Stelle und schob den am Hoffenheimer Pfosten abgeprallten Ball aus Nahdistanz per Kopf zum 2:3 ins Tor (73.).

Die VfB-Schlussoffensive brachte weitere Gelegenheiten. Der eingewechselte Jeong Woo-yeong scheiterte an Baumann (76.)., in der 80. Minute vergab Silas aus sechs Metern die riesige Chance zum 3:3. In den letzten Minuten warfen die Hausherren alles nach vorne, doch mit Glück und Geschick verteidigte Hoffenheim seinen Vorsprung.

Startaufstellungen:

VfB Stuttgart: Nübel – Stenzel, Anton, Rouault, Ito – Karazor, Stiller, Millot, Silas, Führich – Undav

Trainer: Sebastian Hoeneß

TSG Hoffenheim: Baumann – Akpoguma, Brooks, Vogt – Kaderabek, Grillitsch, Skov, Prömel, Bischof – Weghorst, Beier

Trainer: Pellegrino Materazzo

Schiedsrichter: Felix Zwayer

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13 Comments

  1. Hoffenheim mit 5 von 5 Auswärtssiegen. Muss man so auch erst mal schaffen. Dafür dann zu Hause in vier Spielen nur drei Punkte geholt. Bitter halt für Stuttgart, glaube aber nicht, dass es wegen Guirassy gewesen ist. Sie hatten ja dennoch Chancen.

  2. Also maximal Ehrenlos das dieser Oliver Baumann weder eine Verwarnung noch eine gelbe bekommen hat. Und das dieser prömel so viel mit dem Schiri diskutieren darf ist für mich mehr als bodenlos. Schlechteste Schiedsrichterleistung seit langem in der BL

  3. Ohne Spass International ist absolut realistisch für den VfB dieses Jahr mit dieser Mannschaft diesem Agriff das würde ich jedem gönnen. Auch heute hochhaus überlegen ohne Guirassy leider jetzt mit pech verloren.

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