Werder Bremen hat dank einer coolen und effizienten Spielweise drei Punkte gegen Mainz 05 eingefahren. Der FSV scheiterte immer wieder an mangelnder Präzision. Die Norddeutschen siegten in der 1. Fußball-Bundesliga am 3. Spieltag mit 4:0.

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Die Bremer Führung erzielte Marvin Ducksch (3.) per Foulelfmeter, nach der Pause erhöhte Jens Stage (53.). Ein später Doppelschlag von Leonardo Bittencourt (82.) und Justin Njinmah (84.) machte den ersten Saisonerfolg perfekt. Außerdem war das erste Spiel ohne Stürmer Niclas Füllkrug der erste Heimerfolg für die Werderaner seit Februar 2023.

Die Bremer zeigten sich von den turbulenten Schlusstagen der Transferperiode unbeeindruckt. Der im Sommer von Fortuna Düsseldorf gekommene Dawid Kownacki nahm wie erwartet den Platz von Füllkrug in der Startformation ein, weil dessen Nachfolger Rafael Borré noch nicht im Kader stand.

Der 27 Jahre alte Kolumbianer, den die Norddeutschen für ein Jahr von Eintracht Frankfurt ausgeliehen haben, war erst am Samstagvormittag an der Weser angekommen. Den obligatorischen Medizincheck hatte der Stürmer am Freitag sogar noch in Frankfurt absolviert.

Ducksch schrieb in diesem dritten Saisonspiel der Bremer recht viele Schlagzeilen: Zuerst wurde der Angreifer in der zweiten Minute vom Mainzer Andreas Hanche-Olsen gefoult – Schiedsrichter Robert Schröder zeigte sofort auf den Punkt. Dann trat der Gefoulte selbst an und verwandelte sicher zum 1:0.

Und nur etwa eine Viertelstunde später stand Duksch schon wieder im Mittelpunkt: Diesmal allerdings für ihn unangenehm – denn sein linker Oberschenkel machte nicht mehr mit und war für seine Auswechslung verantwortlich.

Mitte der ersten Hälfte zeigte sich der FSV: Zuerst klärte Jiri Pavlenka einen zu schwachen Schuss von Karim Onisiwo, dann parierte der Bremer Keeper gegen einen strammen Versuch von Jae-sung Lee, der links aus kurzer Distanz abzog.

Nach der Pause schlug Bremen wieder schnell zu, als Stage eine Flanke von Weiser mit dem Kopf über die Linie drückte. Später schien die tiefstehende Sonne den Mainzer Torwart Robin Zentner mehrfach zu behindern, was bei zwei Standards folgenlos blieb.

In der Schlussphase schlug Bremen dann erneut zu: Als Mainz noch einmal mehr für den Anschlusstreffer tat und aufrückte, bediente Njinmah bei einem Konter Bittencourt, der im Rutschen den Ball im Mainzer Tor unterbrachte. Nur 100 Sekunden später traf Njinmah dann selbst, als der starke Romano Schmid seinen eingewechselten Kollegen in dessen zweiten Bundesligaspiel perfekt im Strafraum bediente und der den Ball an Zentner vorbei ins Tor spitzelte.

Startaufstellungen:

Bremen: Pavlenka – Pieper, Stark, Friedl – Weiser, C. Groß, A. Jung, Schmid, Stage – Kownacki, Ducksch

Trainer: Ole Werner

Mainz: Zentner – Hanche-Olsen, van den Berg, Fernandes – Caci, Barreiro, Kohr, Mwene, Gruda, J.-S. Lee – Onisiwo

Trainer: Bo Svensson

Schiedsrichter: Robert Schröder

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45 Comments

  1. Schade … kein einziges Wort, geschweige denn eine Szene, zu Woltemades starkem Auftritt. Da wird sogar die Ducksch Auswechslung dramaturgisch eingebaut, aber dass sein Ersatzmann einen starken Anteil am Offensivfeuerwerk hatte, bleibt unerwähnt. So wird dieses Video nicht abgeNickt!

  2. Unsere Abwehrkette ist echt noch nicht so eingespielt… 9 Gegentore in den ersten 3 Spielen ist schon schwierig.
    Bremen natürlich verdienter Sieger. Als nächstes spielen wir daheim gegen Stuttgart. Schauen wir mal was wird. was wird.

  3. 05:43 wtf wenn das nicht gewollt war, was sollte das dann werden? 😂😂 man hat ja wohl eindeutig gesehen, dass das kein Torschuss von Njinmah war und Leo's war dafür umso klarer…

  4. Das verrückte wird sein, das unser Ole Njinmah, Woltemade und Lynen keinen Startelfplatz geben wird, bzw diese wenigstens mal testen. Das höchste der Gefühle sind unter 10 Minuten Spielzeit nach einer Einwechselung. Auch bei Deman sehe ich schwarz. Da wird lieber auf Jung und Groß gesetzt.

  5. Das Bremen gegen Mainz gewinnt ist schon ungewöhnlich und dann noch so hoch!? Manchmal ist die Bundesliga wie die Kreißklasse. Siehe Dortmund gegen Heidenheim oder die größte Blamage das Spiel Gladbach gegen Bayern

  6. Die Vorarbeit von Njinmah war niemals gewollt, die Hacke von Woltemade pures Glück und das 4:0 von Njinmah natürlich offensichtlich komplett ausversehen. 🥴 Allgemein alles ein fahrlässiger Unfall, dass Werder hier überhaupt auf den Platz gefunden hat.

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