Alexander Nübel rettete den VfB Stuttgart – und wurde doch noch zum tragischen Mann. Innerhalb von fünf Minuten stand die Leihgabe der Bayern zu Beginn der zweiten Halbzeit bei der 1:5 (0:1)-Niederlage in Leipzig am zweiten Spieltag gleich dreimal im Mittelpunkt.

Kurz nach Wiederanpfiff (47.) hielt Nübel noch sensationell gegen Willi Orban, nachdem er sich schon vor der Pause ausgezeichnet hatte.
Dann schoss Nübel aber nach einem schlampigen Rückpass Benjamin Henrichs an (51.), verursachte unglücklich das 1:1 und leitete den Leipziger Torreigen ein.

Leipzig mit Doppelschlag

Und doch erarbeitete sich RB das Momentum, spielte Stuttgart in der Folge förmlich her. Erst erzielte der spanische Nationalspieler Dani Olmo in der 63. Minute dann doch den Führungstreffer für RB, nur drei Minuten später erhöhte Openda mit seinem ersten anerkannten Treffer des Abends auf 3:1.

Als Kevin Kampl mit einem abgefälschten Schuss (74.) noch das 4:1 beisteuerte und Xavi Simons (76.) mit seinem ersten Bundesliga-Treffer zum 5:1 Endstand gar noch einen draufsetzte, waren Nübel und Co. endgültig bedient.
Yussuf Poulsen rückte in die Mannschaft. Die Leipziger waren sofort um Spielkontrolle bemüht und pressten die Stuttgarter früh. Der VfB stand kompakt und setzte offensiv immer wieder Nadelstiche.

Der VfB, der unter der Woche nach Kapitän Wataru Endo auch noch Abwehrboss Konstantin Mavropanos ziehen lassen musste, versteckte sich zwar nicht – und ging nach einem Leipziger Fehler in Führung: David Raum leistete sich einen fatalen Fehlpass am eigenen Strafraum, Guirassy schob nach Pass von Atakan Karazor eiskalt ein (35.).

Unzufrieden waren die Leipziger mit Schiedsrichter Frank Willenborg, der viele enge Entscheidungen gegen die Gastgeber pfiff – Rose wütete beim Halbzeitpfiff und sah die Gelbe Karte.
Fehlstart abgewendet

Dank der starken halben Stunde nach dem Pausenpfiff wandte Leipzig aber den drohenden Fehlstart eindrucksvoll ab und fuhr die ersten Punkte der jungen Saison ein.

Es war der sechste Heimsieg im sechsten Heimspiel gegen den von Abgängen gebeutelten VfB, der mit drei Zählern weiter im Soll ist, die Tabellenführung aber aufgrund der Tordifferenz verlor.

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24 Comments

  1. In meinen Augen sind die beiden Situationen im Sechzehner Elfmeter, das leichte Schubsen von Poulsen reicht Nie und Nimmer für ein Foul und Guirrassy (Ich hoffe er wird so geschrieben) fällt dann Orban in die Beine was ein klarer Freistoß ist. Situation 2 da braucht man glaube nix weiter zu sagen da sprechen die Bilder mehr als nur klare Worte.

    An dieser Stelle muss man einfach mal sagen dass RB am Freitag nicht nur gegen Stuttgart gewonnen hat sondern auch gegen ein Schiedsrichtergespann was gerne mal komisch entschieden hat.

  2. Bin absolut kein Fan von Nübel zwar zwei sehr schlimme fehler gemacht aber abgesehen davon starkes Spiel gemacht 👍🏼

  3. Warum stellt SPORT 1 überhaupt Highlight's ins Netz an denen RB Leipzig beteiligt ist. Im Sonntags – Stahlwerk ist doch das Konstrukt eher Verbotszone und wird dort nur erwähnt wenn es etwas Negatives zu berichten gibt oder es sich überhaupt nicht verhindern läßt.
    Wenn jemand, wie am Sonntag behauptet, RB Leipzig sei bereits auf dem P E A K , dann ist das ja nicht nur demonstrierte Inkompetenz , nein es wird das Thema sofort weggelenkt zu den Reichen und Schönen der Bundesligatradition.
    Selbstverständlich sind Bayer Leverkusen, BVB Dortmund und RB Leipzig aufgerufen die Meisterserie des FC Bayern zu beenden, es sind aber auch noch 32 Spieltage die abgearbeitet werden müssen. Und vielleicht kommt zu den Dreien von denen es die Meisten erwarten auch noch Dieser oder Jener Welcher dazu ?

  4. Also Raums (Nationalspieler) Fehler war viel schlimmer als Nübels. Der Rückpass auf ihn war schlecht. Den muss es wohl zur Ecke klären, weiß er. Mund abputzen, weiter machen.

  5. Es ist eine Schande, wie Herr Rose sich Woche für Woche benimmt. Das hat nichts mit Emotionen zu tun, sondern nur mit Respektlosigkeit. Für mich gehört er ein halbes Jahr gesperrt! Ich verstehe nicht, warum sich Fußballtrainer so etwas erlauben können. In jeder anderen Sportart gibt es empfindliche Strafen, die großen Einfluss auf das Spielgeschehen haben. Die überlegen sich dreimal, ob sie das regelmäßig machen. Beim Fußball werden der Schiri und der vierte Offizielle permanent angeschrien und es gibt irgendwann mal eine gelbe Karte, die im Fußball so gut wie keine direkte Auswirkung hat. Vor allem hat das Meckern keinen Sinn, denn ein Schiri nimmt seine Entscheidung nicht zurück. Es sei denn der VAR meldet sich, was er auch ohne Belästigung des Schiris macht. Diese sogenannten Profis vergessen immer wieder, dass sie Vorbilder sind. Genau dasselbe passiert nämlich bei Amateurspielen, wo die Schiris ununterbrochen belagert und belabert werden, obwohl diese ihre Freizeit opfern, um die Spiele überhaupt erst möglich zu machen. Mich würde es nicht wundern, wenn irgendwann immer mehr Spiele ausfallen, weil einfach kein Unparteiischer mehr bereit ist sich das anzutun. Ganz ganz traurig.

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