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40 beim SV Werder Bremen Kane trifft, Bayern siegt, Tuchel lobt überschwänglich Stand 19.08.2023 0922 Uhr Der FC Bayern München gewinnt das Eröffnungsspiel der Fußball-Bundesliga beim SV Werder Bremen mit 40, auch dank eines Treffers von Harry Kane. Trainer Thomas Tuchel lobte den Neuzugang überschwänglich. Das Ergebnis täuscht jedoch ein wenig über die Leistung. Auch mehr als eine Stunde nach dem Schlusspfiff gingen Tuchels Lobeshymnen auf seinen neuen Top-Stürmer Harry Kane weiter. „Er ist absolut beeindruckend und macht jeden Mitspieler besser. Der Stürmer, für den die Bayern mindestens 100 Millionen Euro zahlen müssen, war bei seinem Debüt tatsächlich bemerkenswert präsent auf dem Platz. Den frühen Führungstreffer von Leroy Sane bereitete er mustergültig vor, das entscheidende 20 erzielte er in der 74. Minute selbst. Dem Engländer, der von Tottenham Hotspur zum deutschen Rekordmeister wechselte, war Tuchels Begeisterung fast peinlich. Kane bei „DAZN“ „Ich war ein bisschen nervös, aber sobald man wieder auf dem Platz ist, nimmt der Instinkt wieder Fahrt auf.“ So einfach ist das. „Ich denke, dass unsere anderen Offensivspieler sehr von ihm profitieren werden, weil er kein Stürmer ist, der nur abspeckt und ausführt, sondern auch einer, der die anderen in Szene setzt, wie wir es bei Leroy gesehen haben“, sagte Münchens Kapitän Joshua Kimmich. „Generell ist er natürlich sehr gut für unser Spiel, weil er ein Spieler ist, der sowohl spielen als auch ausführen kann.“ Das Tor des 30-jährigen englischen Kapitäns beendete eine persönliche schwarze Serie. Noch nie zuvor in seiner Profikarriere hatte Kane in seinem ersten Ligaspiel für einen neuen Verein ein Tor erzielt. Obwohl Kane immer bei Tottenham unter Vertrag stand, wurde er inzwischen an vier verschiedene Vereine ausgeliehen. Zwei Tore in der Schlussphase Die Leistung des Meisters war überzeugend, das Ergebnis täuscht jedoch ein wenig. Die Bremer Mannschaft von Trainer Ole Werner hielt das Spiel lange offen, hatte dem insgesamt dominanten FC Bayern in der Schlussphase aber nichts mehr entgegenzusetzen. Sané mit seinem zweiten Tor und Mathys Tel schraubten das Ergebnis auf 40. „Die Mannschaft hat nicht so mutig gespielt, wie wir können“, sagte Werner, auch wegen des frühen Gegentors. Bremen setzt die Horrorserie gegen die Bayern fort Die Bremer setzten ihre Horrorserie fort. Heimniederlage in Folge im mit 42.100 Zuschauern ausverkauften Weserstadion gegen München, der letzte Werder-Sieg im direkten Vergleich liegt fast 15 Jahre zurück. Tuchel zeigte sich mit der Reaktion der Mannschaft nach dem ernüchternden 03 im Supercup gegen Leipzig zufrieden. Goretzka in der Startelf, Kim mit Debüt Etwas überraschend setzte Tuchel auf Leon Goretzka im Mittelfeld und Dayot Upamecano in der Viererkette. Die Hoffnungen vieler neutraler Beobachter, dass München nach der Supercup-Pleite auch zum Saisonstart zittern und die Spannung im Titelkampf weiter anheizen könnte, wurden früh gedämpft. Sanés Treffer spielte den selbstbewussten Münchnern in die Hände. Von Goretzka geschickt inszeniert, ließ der Titelverteidiger nur selten die Zügel in die Hand. Mit einem sauberen Passspiel arbeitete sich der FC Bayern immer wieder bis an den Strafraum der Norddeutschen vor, nur die letzte Präzision fehlte. Nationalspieler Jamal Musiala verpasste in der 19. Minute knapp den zweiten Treffer. 120 Sekunden später verfehlte Nouassir Mazraoui nur wenige Zentimeter. Gegen die schnellen Flügelspieler der Bayern musste die Abwehr der Grün-Weißen hart arbeiten und kam oft zu spät. Doch auch aus der zweiten Reihe ging Gefahr aus. Torwart Jiri Pavlenka achtete auf einen Distanzschuss von Goretzka . Werder nach Seitenwechsel mutiger Doch der enorme Druck der Bayern ließ bis zur Halbzeitpause nicht nach. DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Bundestrainer Hansi Flick und DFB-Sportdirektor Rudi Völler erlebten bis dahin eine einseitige Begegnung. Nach dem Seitenwechsel wurden die von Trainer Werner eindeutig nach vorne gedrängten Gastgeber deutlich mutiger. Leonardo Bittencourt scheiterte knapp , das Publikum witterte eine Überraschung. Glück für den SV Werder allerdings, dass Kingsley Coman in der 58. Minute nur den Pfosten traf. 180 Sekunden später fand Kane in Pavlenka seinen Meister. Doch auch die Bremer hatten nun ihre Chancen, Jens Stage vergab aus aussichtsreicher Position . Kane ist normalerweise stark Die Münchner mussten also ein wenig zittern – bis Kane traf. Der flinke Alphonso Davies war seinen Gegnern voraus und der englische Kapitän behielt vor Pavlenka die Nerven. Minute hatte Kane, der viel in Bewegung war und immer tiefer fiel, Feierabend. Sané setzte dann noch einen drauf, der eingewechselte Thomas Müller hatte stark gespielt. Den Schlusspunkt setzte Joker Tel, der gerade für Kane ins Spiel gekommen war. Vor Beginn des 113. An
