Sechs Treffer vor der Pause: Augsburg und Mönchengladbach sind torreich in die Saison gestartet. Gladbach glich erst kurz vor dem Schlusspfiff aus. Beim 4:4 (3:3) in Augsburg hatten die Gladbacher zwischenzeitlich 2:0 und 3:1 geführt, mussten am Ende aber froh sein, überhaupt noch einen Punkt mitzunehmen. Top-Zugang Tomas Cvancara verwandelte tief in der Nachspielzeit einen umstrittenen Foulelfmeter zum Ausgleich, es war der zweite Treffer des Tschechen.

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“Offensiv war das Spektakel, defensiv muss man noch mal drüber sprechen”, sagte Gladbachs Torwart und Kapitän Jonas Omlin bei Sky: “Dieser Punkt fühlt sich wie ein Sieg an, wenn man so spät ausgleicht.” Augsburgs Niklas Dorsch wollte dagegen nicht von einer gefühlten Niederlage sprechen, schwärmte stattdessen von den Comeback-Qualitäten seines Teams. “Bei mir überwiegt der Stolz. Es hat sich sehr gut angefühlt auf dem Platz.”

Mönchengladbachs Ko Itakura hatte das Torfestival mit einem Kopfball nach Ecke von Franck Honorat eröffnet (13.). Cvancara erhöhte nach einem fahrlässigen Augsburger Spielaufbau im Stile eines Mittelstürmers trocken auf 2:0 (27.). Elvis Rexhbecajs Antwort per wuchtigem Schuss folgte zwei Minuten später (29.). Auch das 3:1 durch Gladbachs Nathan N’Goumou (37.) beantwortete Augsburg schnell: Maximilian Bauer (41.) köpfte nach einem Eckball ein.

Kurz vor dem Pausenpfiff fiel auch noch der Ausgleich: Der neue FCA-Angreifer Sven Michel verwandelte einen Foulelfmeter sicher (45.+7), die vorangegangene Entscheidung war aber umstritten. Luca Netz hatte gegen Arne Engels nachgehakt und den FCA-Rechtsverteidiger leicht am Fuß getroffen. Schiedsrichter Daniel Schlager wertete die Aktion nach Videobeweis als relevant genug, um auf Elfmeter zu entscheiden.

Die zweite Hälfte begann ohne weitere Tore, aber mit ähnlichen Spielanteilen: Augsburg bestimmte die Partie, Mönchengladbach lauerte auf schnelle Gegenangriffe. Kurz nach der Pause verhinderte Augsburgs Dorsch mit einer beherzten Rettungstat den nächsten Treffer von Ngoumou, der ein steter Unruhestifter blieb.

Kein Faktor in der Augsburger Offensive war Mergim Berisha. Der Nationalspieler stand überraschend in der Startelf, er steht nach wie vor zum Verkauf. Nach 58 Minuten war für den 25 Jahre alten Torjäger Schluss.

Die Akzente setzten andere Offensivspieler: Vargas traf per scharfem, aber nicht unhaltbarer Flachschuss von halbrechts, der Ball rutschte unter der Hüfte von Omlin hindurch.

Cvancara setzte schließlich den Schlusspunkt, aber auch diese Entscheidung von Schlager war diskussionswürdig. Augsburgs Vargas wollte im eigenen Strafraum den Ball herausschlagen, Borges Sanches war einen Schritt schneller – und ging zu Boden. Ob und wie hart ihn Vargas getroffen hat, war auch in der Zeitlupe schwer zu erkennen. Videoschiedsrichter Tobias Reichel griff nicht ein, Cvancara verwandelte sicher.

Startaufstellungen:

Augsburg: Dahmen – Engels, Bauer, Uduokhai, Pedersen – Rexhbecaj, Dorsch – Vargas, Demirovic – Berisha, Michel

Trainer: Enrico Maaßen

Gladbach: Omlin – Scally, Itakura, Wöber, Netz – Weigl, Neuhaus – Honorat, Plea, Ngoumou – Cvancara.

Trainer: Gerardo Seoane

Schiedsrichter: Daniel Schlager

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6 Comments

  1. Mal ganz unabhängig von der Elfmeterentscheidung: spielt Jensen nicht den Ball vor dem 4:3 mit dem Oberarm? Finde es halt schade, dass sowas nicht mal überprüft wird

  2. Einfach schön: jeder denkt nur darüber nach, ob man Engels eine gelbe Karte für Schwalbe zeigen sollte, nur der VAR, der würfelt wieder seine Entscheidungen

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