England ist nach dem 4:0-Sieg im Habfinale gegen Schweden ins Finale der Fußball-Europameisterschaft eingezogen und kann weiterhin im eigenen Land vom ersten Titel überhaupt träumen. Nachdem Beth Mead die Gastgeberinnen noch vor der Halbzeitpause 1:0 in Führung brachte, machten Lucy Bronze, Alessia Russo und Fran Kirby in Halbzeit zwei den Ausgang des Halbfinals deutlich.
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Zu Beginn der Partie strahlten die Schwedinnen deutlich mehr Torgefahr aus. Englands Torhüterin Mary Earps hatte kaum Zeit ins Spiel zu finden, als Sofia Jakobsson mit ihrem Schuss aus spitzem Winkel links aus dem Strafraum sie zu einer ersten Parade zwang (1. Minute). Nur das Aluminium rettete die Gastgeberinnen vor einem frühen Rückstand. Nach Eckball für Schweden kam Earps aus dem Tor hinaus, aber nicht an Stina Blackstenius vorbei, die zum 1:0 hätte einnicken können. Sie traf nur den Querbalken (6.).
Schweden konnte bis zu diesem Zeitpunkt der Partie die Torgefahr von England frühzeitig ausbremsen. Beth Mead nutzte die erste Unaufmerksam dann aber direkt aus: Verpasste Ellen White noch den Ball mit der Fußspitze zur 1:0-Führung einzuschieben, hielt Lucy Bronze den Ball weiter im Spiel und fand die in der Strafraum-Mitte freistehende Mead, die ohne lange zu zögern aus der Drehung das 1:0 für England erzielte (34.).
Nach Anpfiff der zweiten Hälfte knüpften die Engländerinnen an die Schlussphase der ersten Halbzeit an: 1:0-Schützin Mead brachte den Ball aus der Ecke an den zweiten Pfosten, wo Bronze mit viel Platz hochstieg und zur 2:0-Führung köpfte (48.). Eigentlich hätte Lauren Hemp die Führung auf 3:0 erhöhen müssen, setzte aber im Fall drei Meter vor dem Tor den Ball deutlich drüber (57.). Dafür zauberte aber die erst eingewechselte Alessia Russo wenige Minuten später: Ihren eigenen Abpraller schob die Spielerin von Manchester United mit dem Rücken zum Tor und mit der Hacke durch die Beine der schwedischen Torhüterin Hedvig Lindahl zur 3:0-Führung (68.).
Fran Kirby machte den Finaleinzug endgültig, als sie aus rund 20 Metern abzog. Lindahl berührte zwar den Ball, konnte den Schuss aber nicht entscheidend entschärfen, sodass der Ball über die schwedische Torhüterin hinweg ins Tor zum 4:0-Endstand flog (76.).
Das Finale findet am Sonntag, den 31. Juli, um 18 Uhr im Wembley-Stadion statt. England kämpft dann gegen die Gewinnerinnen des zweiten Halbfinals, Deutschland oder Frankreich, um den EM-Titel.
Die Startaufstellungen:
England: 1 Earps – 2 Bronze, 6 Bright, 8 Williamson, 3 Daly – 10 Stanway, 4 Walsh, 7 Mead, 14 Kirby, 11 Hemp – 9 E. White
Trainerin: Sarina Wiegman
Schweden: 1 Lindahl – 13 Ilestedt, 3 Sembrant, 6 Eriksson, 4 Glas – 16 Angeldal, 14 Björn, 10 Jakobsson, 9 Asllani, 18 Rolfö – 11 Blackstenius
Trainer: Peter Gerhardsson
Schiedsrichterin: Esther Staubli (Schweiz)
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