Deutschland hat im letzten Gruppenspiel einen 3:0-Sieg gegen Finnland gefeiert. Sophia Kleinherne brachte das DFB-Team mit ihrem ersten Länderspieltor in Führung. Alexandra Popp per Kopf sowie Nicole Anyomis Tor bei ihrem EM-Debüt machten den dritten Sieg im dritten Spiel perfekt.

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Auch wenn die deutsche Nationalmannschaft bereits als Gruppensieger und damit Viertelfinalist feststand, fuhr das DFB-Team nicht das Tempo runter. Schon nach 30 Sekunden landete der Ball nach einer Flanke von Svenja Huth im Fünfmeterraum, Alexandra Popp stieg hoch, köpfte die Kugel aber über das Tor. Anschließend häuften sich die Torchancen für Deutschland, am Ende aber musste der Torjubel noch warten. Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg agierte oft zu inkonsequent im Abschluss. Kurz vor der Halbzeitpause ließ Sophia Kleinherne dann aber doch noch den Knoten platzen: Giulia Gwinn flankte präzise in den Fünfmeterraum, Kleinherne köpfte völlig frei zum 1:0 ein (40. Minute). Für die 22-Jährige von Eintracht Frankfurt war es das erste Länderspieltor.

Kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen, zeigte DFB-Kapitänin Popp das, was sie auch schon in den beiden Gruppenspielen zuvor gezeigt hatte: Nach Balleroberung von Nicole Anyomi und Flanke von Kathrin Hendrich köpfte Popp per Aufsetzer zum 2:0 (48.). Und es folgte ein weiteres Premieren-Tor für das DFB-Team. Anyomi – den Treffer zuvor mit vorbereitet – nutzt die Unruhe in der finnischen Abwehr nach einer Flanke von Linda Dallmann aus und erzielte mit einem wuchtigen Flachschuss den 3:0-Endstand (63.).

Für Finnland endet die EM ohne Sieg. Deutschland trifft im Viertelfinale auf Österreich.

Die Startaufstellungen:

Finnland: 1 Talaslahti – 11 Heroum, 2 Pikkujämsä, 15 Kuikka, 5 Koivisto – 7 Engman, 10 Alanen, 20 Summanen, 14 Kollanen – 18 Sällström, 9 Kemppi
Trainerin: Anna Signeul

Deutschland: 1 Frohms – 15 Gwinn, 23 Doorsoun, 5 Hegering, 2 Kleinherne – 4 Lattwein, 13 Däbritz, 16 Dallmann – 9 Huth, 11 Popp, 19 Bühl
Trainerin: Martina Voss-Tecklenburg

Schiedsrichterin: Emikar Caldera (Venezuela)

#WEURO2022

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