Eintracht Frankfurt hat eine erfolgreiche Generalprobe für das große Champions-League-Duell mit dem SSC Neapel gefeiert und den Anschluss an die Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga wieder hergestellt. Die Frankfurter kamen gegen den SV Werder Bremen zu einem 2:0 (1:0)-Sieg und haben als Tabellensechster nun 38 Punkte auf dem Konto. Bremens Marco Friedl mit einem Eigentor und Randal Kolo Muani trafen für die Eintracht, der eine insgesamt durchschnittliche Leistung zum Erfolg reichte.

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Die Hausherren begannen vor 50.000 Zuschauer*innen schwungvoll und setzten die Bremer gleich unter Druck. Bereits in der 3. Minute wurde es vor dem Werder-Tor erstmals gefährlich, als der neu in die Startelf gerückte Ansgar Knauff eine Hereingabe von Jesper Lindström knapp verpasste. Fünf Minuten später jubelte die Eintracht dann doch. Nach einer weiten Freistoßflanke passte Kristijan Jakic direkt nach innen, wo Bremens Kapitän Friedl den Ball unglücklich ins eigene Tor bugsierte (8.). Wenig später vergab der frei durchlaufende Daichi Kamada die große Chance zum 2:0, als er deutlich verzog. Werder Bremen tastete sich nur zaghaft nach vorn und brachte die Frankfurter Defensive kaum einmal ins Schwitzen. Das Fehlen der Leistungsträger Mitchell Weiser, Christian Groß und Leonardo Bittencourt, die verletzt, erkrankt oder gesperrt ausfielen, machte sich beim Aufsteiger deutlich bemerkbar. Doch auch bei den Frankfurtern ging der anfängliche Schwung verloren. Ein harmloser Kopfball von Knauff blieb bis kurz vor der Pause die einzig nennenswerte Szene. Ansonsten gab es auf beiden Seiten viel Leerlauf. Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kam die Eintracht noch einmal zu einer Möglichkeit, die Lindström jedoch überhastet vergab.

Kurz nach Wiederbeginn legte Frankfurt dann aber nach: Kolo Muani scheiterte mit einem Kopfball zunächst an Werder-Torwart Jiri Pavlenka, doch Knauff brachte den Abpraller noch einmal in die Mitte, wo der Franzose nur noch den Fuß hinhalten musste zum 2:0 (52.). Danach schaltete die Eintracht in den Verwaltungsmodus, um ein wenig Kräfte zu sparen. Torschütze Kolo Muani durfte ebenso frühzeitig zum Duschen wie der auf dem linken Flügel erneut auffällig agierende Philipp Max. Bremen blieb zwar bemüht, agierte aber viel zu harmlos, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Ein Tor von Niclas Füllkrug in der Nachspielzeit zählte wegen Abseits nicht.

Die Aufstellungen:

Eintracht Frankfurt: Trapp – Tuta, Jakic, Ndicka – Knauff, Kamada, Sow, Max (73. Lenz) – Lindström (87. Alidou), Mario Götze (87. Alario) – Kolo Muani (68. Borre)
Trainer: Oliver Glasner

SV Werder Bremen: Pavlenka – Stark (73. Pieper), Veljkovic, Friedl – Gruev – Schmid (85. Dinkci), Jung (67. Buchanan) – Schmidt, Stage (67. Philipp) – Füllkrug, Ducksch
Trainer: Ole Werner

Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock)

Kommentator: Claudia Neumann

#zdfbundesliga

27 Comments

  1. Defensiv stabil und vorne Kolo Muani – nach der Schlappe gegen Köln gelingt der Eintracht ein souveräner Sieg über harmlose Bremer. Euer Tipp für das Champions League-Spiel gegen Napoli am Dienstag?

  2. Ich freu mich drauf Knauff endlich wieder im Trikot des BvB's zu sehen wie er sich entwickelt und wie gut er immerwieder Spielt ist mega stark, auch was die SGE wieder für nen Geilen Fussball spielt.

  3. Es ist toll für den deutschen Fußball, dass diese Saison einige Teams oben mitspielen, nicht zuletzt die Eintracht, die finde ich mit den schönsten Fußball spielen. Morgen Kracher gegen Napoli, das wird eine harte Nuss gegen das dominierendste Team aller europäischen Ligen!

  4. Bremen muss mal wieder mutiger spielen. 400 Sicherheitspässe nach hinten zum Torwart oder zur Abwehr bringen einen nicht wirklich weiter. Bezeichnend dafür, dass der erste richtige Torschuss das Abseitstor von Füllkrug in der 92 Minute war.

    Und mein Gott, Jung muss mal ersetzt werden, der leistet sich ohne Ende völlig unnötige Fehlpässe und Ballverluste, teils ohne Druck.

    Am Ende konnte Frankfurt sich phasenweise schön für Neapel schonen, und hat es trotzdem locker wegverteidigen können. Ja, das spricht natürlich für die entstandende Qualität der Frankfurter, aber der Gegner hat sich viel zu wenig getraut.

  5. War Frankfurt vs Bremen das einzige Spiel heute, wo bei den brenzlichen Situationen keine Linien gezogen wurden? Dieses "klar im Abseits" von Füllkrug würde ich so gar nicht unterstreichen, ebenso das Tor von Kolo Mouani! Traurig eigentlich

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