Der VfB Stuttgart verdiente sich am Samstagabend im Topspiel der Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach einen Punkt. Die Fohlen investierten beim 1:1-Unentschieden gegen die ersatzgeschwächten Schwaben aber deutlich mehr. Hofmann und Mavropanos trafen jeweils sehenswert in der ersten Halbzeit.

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Die Gladbacher wollten die personelle Not des Gegners (sechs Coronafälle in den vergangenen zwei Wochen) sofort ausnutzen und legten vor 41.608 Zuschauer*innen von Beginn an den Vorwärtsgang ein. Kone schoss aber über das Tor (11.), Netz scheiterte an VfB-Keeper Bredlow (12.). Die Gäste waren effizienter und gingen mit ihrer ersten guten Offensivaktion in Führung. Mavropanos erzielte den Treffer aus der Distanz (15.). Es war bereits das dritte Saisontor des Verteidigers. Die Fohlen übernahmen nach dem Rückstand sofort wieder die Spielkontrolle, taten sich gegen die kompakte Defensive des VfB allerdings schwer. Gladbach-Akteur Ginter schaltete sich aus der Dreierkette über die rechte Seite immer wieder ins Spiel nach vorne ein. Bei einem Abschluss verfehlte er das Stuttgarter Tor nur knapp (18.).

Trotz der Überlegenheit hätten die Gastgeber fast das 0:2 hinnehmen müssen. Coulibalys Lupfer ging aber deutlich drüber (31.). Gladbach rannte weiter an – jedoch fehlte es an Tempo und Kreativität. Mavropanos hätte fast auch ins eigene Tor getroffen, Bredlow parierte aber stark (38.). Auch gegen Netz war der Schlussmann zur Stelle (41.). Kurz darauf war er aber machtlos: Hofmann traf sehenswert von der Strafraumgrenze zum Ausgleich (42.).

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild: Gladbach war spielbestimmend, während Stuttgart auf Fehler und Konter lauerte. Gladbach verpasste trotz guter Möglichkeiten die Führung. Die beste hatte Stindl: Nach einer scharfen Hereingabe von Ginter war der Fohlen-Kapitän aber zu überrascht (51.). Hütter brachte in Herrmann und Plea frische Offensivkräfte (66.). Jedoch konnten diese nichts bewirken, da Stuttgart weiterhin aufmerksam verteidigte. Gegen Ende wurden die Schwaben noch einmal etwas mutiger – Führich verzeichnete die beste Gästechance nach der Pause (84.). Kurz vor Schluss bot sich Embolo noch eine Chance: Nach einer zu kurzen Rückgabe spitzelte er den Ball in Richtung Tor, Bredlow war aber zur Stelle (90.+4).

Gladbach musste sich somit nach zwei Siegen gegen den von Corona gebeutelten VfB Stuttgart mit einem 1:1 (1:1) begnügen und steckt vorerst im Tabellenmittelfeld fest. Die Schwaben können mit dem Punktgewinn gut leben.

Die Startaufstellungen:

Borussia Mönchengladbach: 1 Sommer – 28 Ginter, 30 Elvedi, 15 Beyer – 29 Scally, 8 Zakaria, 17 Kone, 20 Netz – 23 Hofmann, 13 Stindl – 36 Embolo
Trainer: Adolf Hütter

VfB Stuttgart: 33 Bredlow – 5 Mavropanos, 37 Ito, 4 Kempf – 16 Karazor – 7 Coulibaly, 28 Nartey, 3 Endo, 24 Sosa – 17 Marmoush, 22 Führich
Trainer: Pellegrino Matarazzo

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)

#zdfbundesliga

20 Comments

  1. "Diamantenauge", so wird Sven Mislintat in der Fußball-Branche auch genannt. Der VfB-Sportdirektor entdeckte als BVB-Scout einst Robert Lewandowski und Pierre-Emerick
    Aubameyang. Auch in Stuttgart landete er mit Saša Kalajdžić und Silas Katompa Mvumpa schon Volltreffer. Worauf es ihm beim Scouting ankommt, erfahrt ihr hier im Video 👉 https://kurz.zdf.de/0w6/ 📺

  2. Bei all den Ausfällen der Stuttgarter sollte man bitte nicht vergessen, dass bei der Borussia auch Bensebaini, Lainer und Thuram schon länger fehlen. Hinzukommt neuerdings nun Kramer. Außerdem sind Neuhaus und Plea überhaupt nicht in Form. Was ich damit sagen möchte: in Gladbach ist man noch längst nicht am Limit. Da kommt noch mehr.

  3. 3:25 also die technik ist heutzutage aber wirklich aus dem Fussball verbannt worden, wie kann man so ein Ball unbedrängt in die Tribüne hinter das tor hämmern kann. Das ding hätte ich mit 46J. mit dicken Bauch und Raucherlunge, mit geschlossen Augen hinter Sommer ins leere Tor gehoben!
    Habe ich früher gemacht und würde ich heute noch machen, nur mit dem dazwischen "spritzen" vorher müsste man mich vielleicht danach auswechseln. 🤣

  4. Naja, was halt in der Zusammenfassung nicht gezeigt wird, sind die diversen Unsportlichkeiten der Stuttgarter und die darauf folgende Unfähigkeit vom Brych…aber das kennt man von diesem Schiri ja schon…

  5. Der VfB muss jetzt gegen die Eintracht ran, und die wollen tatsächlich dort gewinnen. Wollen Wollen Wollen Der VfB will immer viel, bringt aber nichts zustande. Niederlage vorprogrammiert.

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