Im Januar vergangenen Jahres wechselte Marvin Friedrich für 5,5 Millionen Euro von Union Berlin zu Borussia Mönchengladbach. Der Innenverteidiger sollte einerseits eine Soforthilfe für die wankelmütige Defensive unter dem damaligen Trainer Adi Hütter und andererseits eine langfristige Alternative für Matthias Ginter darstellen, dessen Vertrag wenige Monate später auslief.

In der vergangenen Rückrunde kam Friedrich regelmäßig zum Einsatz und wurde lediglich von einer zwischenzeitlichen Corona-Infektion gebremst. Mit der Verpflichtung von Ko Itakura im Sommer und der Rückkehr zur Viererkette unter Daniel Farke bahnte sich jedoch eine Änderung in der Hierarchie an, Friedrich wurde zum dritten Innenverteidiger hinter Itakura und Nico Elvedi ernannt. Zwar sammelte er in der Hinrunde zehn Startelfeinsätze in der Bundesliga, der wesentliche Faktor war jedoch Itakuras erlittener Innenbandanriss im September.

Wie im Podcast MitGedacht berichtet wird, soll Friedrich aufgrund der bestehenden Hierarchie um einen Wechsel im Winter gebeten haben. Demnach habe er bei der Borussia keine Perspektive gesehen. Die sportliche Leitung in einem Gespräch beteuert, er sei ein wichtiger Spieler innerhalb des Kaders und man baue auf seine Qualitäten – doch seit Beginn dieses Kalenderjahres sind Elvedi und Itakura wieder in der Innenverteidigung gesetzt und Friedrich sammelte nur einen Kurzeinsatz gegen den FC Augsburg am 17. Spieltag. Sollte sich seine Situation nicht verändern, erschiene ungewiss, ob Friedrich einen Verbleib über die Saison hinaus anstrebt – zum aktuellen Stand handelt es sich dabei aber lediglich um Spekulation.

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