Der FC Augsburg hat vor ausverkaufter Kulisse nach einem 2:1-Sieg gegen den SV Werder Bremen auch das vierte Heimspiel in diesem Jahr gewonnen. Ein schnelles Tor von Dion Beljo brachte Augsburg schon in der 6. Minute in Führung, doch bereits zehn Minuten später fiel durch Niklas Schmidt der Ausgleichstreffer. Nach der Pause überraschte Augsburg Bremen wieder schnell, Arne Maier traf aus rund 15 Metern zum 2:1-Endstand.

Hier gibt es die Highlights der Bundesliga, der UEFA Champions League und des DFB-Pokals. Dazu die Highlights ausgewählter Partien der 2. Bundesliga und der Frauen-Bundesliga. Abonniert hier den Kanal: https://kurz.zdf.de/abosport/

Druck ist alltäglicher Begleiter im Profi-Fußball. Dieser beginnt schon in den Nachwuchsleistungszentren. Im neuen Bolzplatz beleuchtet Manu Thiele die Gründe, spricht mit Ex-Spielern über ihre Erfahrungen und zeigt auf, was sich verbessern sollte: https://kurz.zdf.de/GMsvV/

sportstudio bei Instagram https://www.instagram.com/sportstudio/
sportstudio bei TikTok https://www.tiktok.com/@sportstudio.de
sportstudio bei Twitter https://twitter.com/sportstudio

Mit dem neu in die Startelf gerückten Dion Beljo bewies Augsburgs Cheftrainer Enrico Maaßen ein glückliches Händchen. Einem weiten Ball von Robert Gumny hatte die Defensive von Werder Bremen nichts entgegenzusetzen und so kam das Leder auf Beljo, der links Tempo aufnahm und ins rechte Eck zur frühen Führung für den FC Augsburg traf (6. Minute). Zuvor aber hatte bereits Niclas Füllkrug die Chance den Führungstreffer für Bremen zu erzielen, scheiterte aber an einer starken Parade von FCA-Keeper Rafal Giekiewicz (3.). Trotz des frühen Rückstandes ließ sich das Team von Ole Werner nicht beirren, verpasste in Person von Niklas Schmidt sogar einen schnellen Ausgleichstreffer. Der 25-Jährige suchte nach Fehlpass von Renato Veiga am eigenen Strafraum zu überhastet den Abschluss und ließ den Ball aus zehn Metern knapp links am Tor vorbeifliegen (10.). Nach einer Flanke von Leonardo Bittencourt gab es Unstimmigkeiten in der Absprache zwischen Giekiewicz und Gumny, was Jens Stage zu nutzen wusste und zum 1:1-Ausgleich einnickte (16.). Marvin Ducksch vergab sogar anschließend das Spiel zugunsten einer Bremer Führung zu drehen (29.). Auf der anderen Seite verlor dann Christian Groß den Ball am eigenen Strafraum, doch der freistehende Ermedin Demirovic fand seinen Meister in Bremens Nummer Eins Jiri Pavlenka (38.).

Zum Anpfiff der zweiten Halbzeit schockte Augsburg Bremen erneut früh. Demirovic legte vor dem Strafraum den Ball quer auf Arne Maier, der mit seinem Treffer links ins Eck Augsburg wieder in Führung brachte (46.). Mit diesem erneuten Vorsprung war der FCA anschließend vor allem um die Defensive bemüht. Bremen versuchte vergeblich ein Vordringen per Flanken und die Distanzschüsse stellten für Giekiwicz kein Problem dar.
In der Nachspielzeit forderte Bremen gleich zwei Mal Elfmeter, der Unparteiische Felix Zwayer sah dafür aber keine Notwendigkeit und ließ jeweils weiterlaufen. Damit hat Augsburg vor 30.660 Zuschauer*innen das vierte Heimspiel in diesem Jahr gewonnen und mit acht Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz sich auch etwas vom Abstiegskampf befreit.

Die Aufstellungen:

FC Augsburg: Giekiewicz – Gumny, Gouweleeuw, Renato Veiga (34. M. Bauer), Pedersen (68. Iago)– Engels, Dorsch (46. Baumgartlinger), Maier, Vargas (68. M. Berisha) – Beljo (74. Yeboah), Demirovic
Trainer: Enrico Maaßen

SV Werder Bremen: Pavlenka – Peiper, C. Groß, Friedl – Bittencourt (68. Weiser), Gruev, A. Jung (80. Dinkci), N. Schmidt, Stage (68. Schmid) – Füllkrug, Ducksch (80. Philipp)
Trainer: Ole Werner

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Kommentator: Mario Harter

#zdfbundesliga

29 Comments

  1. Schlechtes Spiel von beiden Mannschaften. Aber ernsthaft: Wie kann es sein, dass jede Entscheidung zu Gunsten Augsburgs gefällt wird? Als neutraler Zuschauer unverständlich und ein klarer Fall zur Schiedsrichterdiskussion

  2. Jeder Nachwuchsportler sollte sich Gikiewicz als Vorbild nehmen.
    SO geht respektvolles Miteinander.
    SO verhält man sich im Sport.
    SO muss man sich gegenüber gegnerischen Fans sein
    SO muss man danach rumweinen.
    Ok, lassen wir das. Aber Beleidigungen, (teilweise Drohungen?) gegenüber Familien gehen halt zu weit – grundsätzlich gesagt. Geht auf ihn, in Ordnung. Lasst die Familie heraus.

  3. Zwayer mal wieder. Wie viele potenzielle gute Schiedsrichter versauern in der 2. Liga damit so einer in der ersten bleibt?

  4. Zwayer so schlecht, es war ein klarer elfmeter, ich mein das er nicht jedes Handspiel pfeifen will ist richtig, aber seit wann ist tackeln erlaubt guck ich nfl!?

  5. Leider muss man sagen, dass das Spiel allgemein kein gutes war. Von beiden Seiten. Viele individuelle Fehler, Augsburg leider wieder in alte Muster verfallen mit den langen Bällen.
    Am Ende hatten wir das Glück auf unserer Seite mit dem Sieg, hätte auch anders ausgehen können. Den Elfer am Ende hätte man auch geben können, keine Frage.

    Was mich etwas betrübt ist die Stimmung hier in den Kommentaren. Schon alles ziemlich feindselig, auch hier von beiden Seiten. Tut doch nicht weh als Augsburger zuzugeben, dass das ein glücklicher Sieg war. Und als Werderaner auf dem schiri rumzureiten ist doch auch nichts. Gab doch bestimmt auch schon strittige Szenen, die für euch gepfiffen wurden. Naja…

  6. Wo war duksch hier haha erst so große Filme machen und hier merkt man nichtmal richtig das er mitspielt

Leave A Reply