Spätes Glück im Sonntagsspektakel
Mainz gewinnt am Sonntagabend mit 3:2 gegen Leverkusen in einem spektakulären Spiel mit strittigen Situationen und zwei gegebenen Elfmetern.
Zwei Tage vor der großen Karnevalparty feiert Mainz 05 einen wichtigen Erfolg gegen den FC Augsburg. Die Toren fallen dabei teils kurios.

Was ein Spektakel am Sonntagabend!

Der FSV Mainz 05 triumphiert auf gegnerischem Platz gegen die Leverkusener Werkself mit 3.2. Dabei entwickelte sich ein hitziges Duell mit einer glatten roten Karte und einem gegebenen Elfmeter auf jeder Seite. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Anthony Caci (26.) und Leandro Barreiro (45.+4) brachten die Gäste zweimal in Führung. Nadiem Amiri (32.) und Rückkehrer Patrik Schick (58.) glichen jeweils für Leverkusen aus. Mainz-Torhüter Finn Dahmen (23.) hielt einen Foulelfmeter nach Videobeweis gegen Edmond Tapsoba. In der Schlussphase traf der eingewechselte Marcus Ingvartsen ebenfalls per Foulelfmeter für die 05er, nachdem Leverkusens Amine Adli wegen Notbremse Rot gesehen hatte – und mutierte zum Matchwinner.

Insgesamt veränderte Alonso am Sonntagabend seine Startelf im Vergleich zur 2:3-Niederlage am Donnerstag im Zwischenrunden-Hinspiel in der Europa League gegen die AS Monaco gleich auf sechs Positionen. Unter anderem saßen Nationalspieler Florian Wirtz und Joker Schick bis zur 55. Minute auf der Bank. Flügelflitzer Moussa Diaby fehlte angeschlagen.

Ingvartsen entscheidet per Elfmeter für Mainz

Die 27.002 Zuschauer in der BayArena sahen eine behäbige Anfangsphase. Leverkusen hatte zwar mehr Spielanteile, mit den einzigen Schüssen durch Amiri (7.) und Callum Hudson-Odoi (11.) hatte FSV-Torhüter Dahmen keine Probleme. (DATEN: Ergebnisse der Bundesliga)

Für erste Aufregung sorgte Mitte der ersten Halbzeit ein vermeintliches Foulspiel von Anton Stach an Bayers Sardar Azmoun. Schiedsrichter Robert Schröder zeigte direkt auf den Punkt und blieb auch nach einem erneuten Blick auf die Fernsehbilder bei seiner Entscheidung. Der sonst so sichere Elfmeter-Schütze Tapsoba schoss Dahmen den Ball in die Arme.

Nur Augenblicke später stiegen auch die Gäste aus Mainz offensiv in die Partie ein: Barreiro prüfte Bayer-Torhüter Lukas Hradecky (24.). Dank eines Fehlpasses von Odilon Kossounou im eigenen Strafraum netzte Caci völlig freistehend im folgenden Angriff zur Führung ein.
Bundesliga auf SPORT1

Keineswegs geschockt schlug Leverkusen zurück: Nach einem Konter überlistete Amiri den herauseilenden Dahmen mit einem wuchtigen Schuss aus der Drehung. Kurz vor der Pause wurde es noch einmal hektisch. Erst traf Barreiro nach einer sehenswerten Kombination. Dann nahm Schiedsrichter Schröder einen Elfmeterpfiff nach einem Foul am Mainzer Karim Onisiwo wieder zurück und entschied auf Freistoß für Leverkusen in einer vorangegangenen Aktion.

Alonso reagierte und brachte zehn Minuten nach Wiederbeginn Wirtz und Rückkehrer Schick, der nach einer Parade von Dahmen und einem Pfostenschuss von Azmoun als Nutznießer abstaubte. Dann blieb Ingvartsen vom Punkt eiskalt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Die endgültige Spielentscheidung war herbeigeführt, somit tauschen Mainz und Leverkusen unmittelbar die Tabellenplätze neun und zehn.

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#SPORT1 #bundesliga

30 Comments

  1. Kommentator hockt da auch im Leverkusen Trikot, oder ? 1. Situation gibt es keine zwei Meinungen! KEIN 11ER ! Das hat ja wohl jeder so gesehen, einschließlich beider dazn Experten etc….
    2. Situation: bein war schon hoch, allerdings nicht hoch genug, um hier als var irgendwie aktiv werden zu müssen…
    Insgesamt eine miserable Vorstellung des schiris auf beiden Seiten!

  2. wieso bewertet man die szenen die nicht gepfiffen wurde? Der VAR sollte nur die Szene bewerten um die es geht und nicht 5 minuten rumspulen bis ein foulspiel gefunden wird…

  3. Hahaa wie Schmerz verzehrt sein Gesicht ist. Fußball einfach nur noch für pussys . Peinlich… „gab es da eine Berührung“ alter 🤣

  4. Sorry, aber laut der Sportschau (siehe deren YT-Video) hat der VAR das Barreiro-Foul an Hincapie vor der Adli-Notbremse sehrwohl geprüft, aber wohl nicht für ahndungswürdig befunden. (Da kann man dann dieses Urteil bemängeln, ja. Aber behaupten, es wäre nicht geprüft worden… Oder hat die Sportschau etwa gelogen?)

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