Bayer fertigt Hoffenheim ab
Jeremie Frimpong brilliert beim Erfolg von Bayer gegen Hoffenheim als Doppelvorbereiter. Ein DFB-Youngster scheint zur Form alter Tage zurückzufinden.
Patrik Schick ist zurück im Mannschaftstraining bei Bayer Leverkusen. Der Tscheche könnte für die Werkself der fehlende Unterschiedsspieler werden.

Das Leverkusener Traum-Duo hat wieder zugeschlagen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Kommen Jeremie Frimpong und Moussa Diaby einmal ins Tempo, sind sie für kaum ein Bundesliga-Team mehr zu stoppen. Das bekam auch die TSG Hoffenheim bei der 1:3-Pleite vor heimischer Kulisse zu spüren.

Initiator der Leverkusener Umschaltaktionen war zumeist der auffällige Florian Wirtz, der das erste Tor für Andrich auflegte und bei den Toren zwei sowie drei auf den tieflaufenden Frimpong durchsteckte.
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Missratenes Matarazzo-Debüt für die TSG

Die TSG Hoffenheim hingegen setzte das Debüt ihres neuen Trainers Pellegrino Matarazzo komplett in den Sand. Die abstiegsbedrohten Kraichgauer setzten damit ihre monatelange Talfahrt fort.

Robert Andrich (6.), Moussa Diaby (47.) und Adam Hlozek (56.) trafen für die Leverkusener, die nach zwei Niederlagen in Folge wieder einen Erfolg verbuchten.

Ganz anderes sieht es bei der TSG aus: Die Hoffenheimer warten seit mittlerweile elf Pflichtspielen auf einen Sieg und holten in den zurückliegenden zehn Ligapartien nur zwei Punkte. Stanley Nsoki gelang das Ehrentor (77.).

TSG findet Breitenreiter-Nachfolger

Das Spiel stand im Zeichen der Matarazzo-Premiere: Der 45-Jährige, der beim TSG-Lokalrivalen VfB Stuttgart im vergangenen Oktober gehen musste, war am Mittwoch als Nachfolger des entlassenen Andre Breitenreiter installiert worden.

Der Coach erhielt einen Vertrag bis Juni 2025 beim Klub von Mehrheitseigner Dietmar Hopp.

Für Matarazzo ist der Kraichgau vertrautes Terrain. Vor seiner Zeit beim VfB war der US-Amerikaner mit italienischen Wurzeln von 2017 bis 2019 zunächst U17-Coach der Hoffenheimer und später Assistent von Julian Nagelsmann.
Bei Bayer läuft´s auch ohne Schick

Vor lediglich 20.619 Zuschauern traten die Hoffenheimer zwar engagiert auf, die bessere Mannschaft war in der Anfangsphase aber Leverkusen. Die erste Chance nutzte Andrich nach Vorarbeit von Florian Wirtz zur Führung. (DATEN: Ergebnisse der Bundesliga)

Den Gastgebern, die ohne Kevin Vogt, Jacob Bruun Larsen, Pavel Kaderabek, Grischa Prömel und Robert Skov auskommen mussten, gelang nach dem Rückstand kaum etwas. Bayer hatte das Spiel im Griff. Frimpong hätte die Führung ausbauen können (23.), kurz darauf sogar müssen (26.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte Pellegrino in Kasper Dolberg einen zusätzlichen Stürmer für den defensiven Mittelfeldspieler Dennis Geiger. Die Maßnahme ging prompt nach hinten los. Nach Vorarbeit von Frimpong traf Diaby für Leverkusen.

Die Gäste, bei denen der erkrankte Stürmer Patrik Schick sowie Charles Aranguiz und Andrey Lunew fehlten, blieben auch nach dem Tor am Drücker. Der dritte Treffer für die überlegenen Leverkusener schien nur eine Frage der Zeit zu sein – auch wenn Kevin Akpoguma zwischenzeitlich die bis dahin beste TSG-Chance auf dem Fuß hatte (53.).

Hlozek machte es auf der Gegenseite nach erneuter Vorarbeit Frimpongs besser. Wie schon zuletzt machten die Hoffenheimer Fans danach ihren Unmut Luft und forderten mehr Einsatz von den Profis.

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