Arminia Bielefeld gelang am Freitagabend ein überraschender 2:0-Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt und konnte damit im Abstiegskampf ein Ausrufezeichen setzen. Gegen eine harmlose Eintracht agierte die Arminia in der Defensive clever. Matchwinner war Patrick Wimmer, der zunächst das 1:0 schoss und noch vor der Pause den zweiten Treffer per Rabona-Flanke vorbereitete.

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Der Name Hoeneß steht in Deutschland für Macher des Profifußballs. Sebastian Hoeneß, der Sohn von Dietmar und Neffe von Uli, ist seit 2020 Cheftrainer der TSG Hoffenheim und spielt mit der Mannschaft um ein Ticket für den internationalen Fußball. Unser Porträt über den TSG-Coach findet ihr hier: https://kurz.zdf.de/hk5/

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Vor 1.000 zugelassenen Fans ließen sich die Frankfurter von Beginn an von den Gästen aus Bielefeld überrumpeln. Die Arminia bestrafte die löchrige Eintracht-Defensive und schlug früh im Spiel eiskalt zu. Wimmer schob den Ball bei der ersten Gelegenheit des Spiels locker an Eintracht-Keeper Kevin Trapp zur Führung vorbei (5.). In der 16. Minute hatte Jesper Lindström nach einem Traumpass in die Spitze von Djibril Sow eine Riesenchance zum Ausgleich, allerdings schoss der Offensivmann den Ball aus 13 Metern weit über das Tor. Bielefeld agierte bissig, schaltete blitzschnell um und belohnte sich für den couragierten Auftritt Mitte der ersten Halbzeit mit dem zweiten Treffer. Nach Wimmers feiner Rabona-Flanke hinter dem Standbein ließ Alessandro Schöpf den Ball von der Brust ins Tor prallen (27.). Bei den wenigen Chancen der Eintracht fehlte die Präzision – einzig Rafael Borré (35.) konnte noch für Gefahr sorgen.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Eintracht defensiv immer weniger gefordert, im Spiel nach vorne fiel den Frankfurter Offensivakteuren aber weiterhin nur wenig ein. Ein Abschluss von Filip Kostic ans Außennetz blieb lange die beste Möglichkeit (66.). Bielefeld beschränkte sich mit der Führung im Rücken auf Konter – und kam zu weiteren Chancen. Florian Krüger (67.) prüfte Trapp aus guter Position und Wimmer (72.) verpasste nach toller Einzelleistung gegen zwei SGE-Verteidiger den dritten Treffer per Lupfer. Kurz vor Schluss hatte Borré dann noch eine sehr gute Gelegenheit zum 1:2-Anschlusstreffer, allein vor dem Tor scheiterte er aber am stark reagierenden Arminia-Schlussmann Stefan Ortega Moreno (90.+3).

Arminia Bielefeld ist somit seit fünf Spielen ungeschlagen und holte dabei elf Punkte. Eintracht Frankfurt muss hingegen einen herben Dämpfer im Kampf um Europa hinnehmen und schafft auch im dritten Anlauf nicht den ersten Sieg im neuen Jahr.

Die Startaufstellungen:

Eintracht Frankfurt: 1 Trapp – 35 Tuta, 13 Hinteregger, 2 Ndicka – 22 Chandler, 17 Rode, 8 Sow, 10 Kostic – 29 Lindström, 15 Kamada – 19 Borré
Trainer: Oliver Glasner

Arminia Bielefeld: 1 Ortega – 27 Brunner, 2 Pieper, 4 Nilsson, 30 Andrade – 39 Vasiliadis – 8 Schöpf, 11 Okugawa – 20 Wimmer, 23 Serra, 18 Krüger
Trainer: Frank Kramer

Schiedsrichter: Tobias Reichel (Stuttgart)

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22 Comments

  1. Wir hätten auch noch fünf Stunden gegen Bielefeld spielen können und hätten nicht getroffen. 😀 Die Vorlage von Wimmer auf Massimo Schüpp wird sicher in jedem Jahresrückblick zusehen sein.

  2. Naja lieber jetzt auf die Schnauze fliegen und wach werden um dann pünktlich zur EL wieder auf top Niveau zu sein 🥴🦅🦅⬜️⬛️🟥

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