Der SC Freiburg hat bei Bayer Leverkusen den starken Saisonstart fortgesetzt und ist an die Tabellenspitze der 1. Fußball-Bundesliga gestürmt. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich gewann in Leverkusen mit 3:2 und feierte im fünften Spiel bereits den vierten Saisonsieg.

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Kerem Demirbay (16.) erzielte mit seinem ersten Saisontor die Führung für Leverkusen. Nationalspieler Matthias Ginter (48.) glich kurz nach dem Seitenwechsel aus, Michael Gregoritsch (51.) drehte die Partie. Nachdem Torjäger Patrik Schick (65.) mit seinem ersten Saisontor ausgeglichen hatte, stellte Ritsu Doan (72.) die SC-Führung wieder her.

Leverkusens Trainer Gerardo Seoane setzte zunächst etwas überraschend nicht auf Neuzugang Callum Hudson-Odoi, den Bayer vom FC Chelsea ausgeliehen hatte. Für den ersten Aufreger in der BayArena sorgte die frühe Verletzung von Freiburgs Roland Sallai, der nach einem Zweikampf mit Nationalspieler Jonathan Tah nach minutenlanger Behandlung mit einer Trage vom Spielfeld gebracht werden musste.

Sportlich brauchte die Partie einige Zeit, um Fahrt aufzunehmen. Doch die erste Offensivaktion nutzte Leverkusen direkt: Aus dem Gewühl heraus schaltete Demirbay am schnellsten und überwand Freiburgs Keeper Mark Flekken.

Leverkusen wollte direkt nachlegen. Der bislang in der Spielzeit enttäuschende Schick traf Augenblicke nach der Führung das Außennetz (19.). Danach wurde es sowohl auf dem Rasen als auch auf den Rängen für wenige Minuten ruhig.

Aufgrund eines medizinischen Einsatzes in der Nordkurve hatten beide Fanlager ihren Support kurzzeitig eingestellt. In der Folge war es wieder Schick, der gefährlich in den Freiburger Strafraum einlief. Seine Direktabnahme parierte Flekken stark (35.).

Nach Wiederanpfiff wurden die Leverkusener eiskalt doppelt erwischt: Erst köpfte Ginter unhaltbar für den bis dato arbeitslosen Bayer-Kapitän Lukas Hradecky, der seinen Vertrag in Leverkusen unter der Woche um drei weitere Jahre bis 2026 verlängert hatte, ein. Dann lief Gregoritsch am langen Pfosten perfekt ein.

Keineswegs geschockt spielte Leverkusen weiter nach vorne und wurde durch Schicks sehenswerten Kopfball belohnt. Im Anschluss entwickelte sich ein offener Schlagabtausch – mit glücklicherem Ende für Freiburg. Doan vollendete einen SC-Eckball zum Endstand.

Startaufstellungen:
Leverkusen: Hradecky – Kossounou, Tah, Tapsoba – Frimpong, Andrich, Sinkgraven, Palacios, Demirbay – Diaby, Schick

Trainer: Gerardo Seoane

Freiburg: Flekken – Ginter, Lienhart, Gulde – Sildillia, Keitel, Höfler, Günter, Sallai, Grifo – Gregoritsch
Trainer: Christian Streich

Schiedsrichter: Sascha Stegemann

#bundesliga

46 Comments

  1. Als Leverkusen Fan tut das echt weh grade. Das ganze Spiel besser, Torschuss um Torschuss und kein Ball geht rein. Freiburg hatte auch gefühlt nur die 3 Torschüsse!

  2. VAR ist einfach eine Katastrophe, alle anderen Sportarten machen es besser, indem die Entscheidungsgewalt bei den Trainern 2x liegt pro Halbzeit/ Satz, was auch immer. Falls ein Schiedsrichter sich nicht sicher ist, kann er selber eine Challenge ziehen, aber man muss sich hierbei nicht auf irgendwelche Stubenhocker in Köln verlassen, weil alle die Bilder an der Leinwand dann ins Stadion oder in die Halle gespielt bekommen

  3. Einfach eine schöne Momentaufnahme, dass Freiburg auf Platz 1 steht. Das wird sich natürlich auch wieder ändern, ist aber nach der starken Arbeit dort in den letzten Jahren echt verdient.

  4. Hi.. ich denke mal das Freiburg weiter oben bleibt, mindestens Platz 5 .. denn wer nach 5 spielen dort oben steht, hat gezeigt das sie auch sehr gut sind..

    Hauptsache nicht Bayern.. 🤗👍

  5. Freiburgs dfb VAR glück,Leverkusen fehlt es halt grad beim Abschluss Glück,was hoffentlich bald wieder kommt,aber der nicht gegeben Elfer nach 2 Wrestling Einlagen von Freiburg schon heftig,wo war der VAR das nen ganz 100% klarer doppel elfee

  6. "Vizekusen" macht seinem Namen alle Ehre. Es ist wirklich ein Phänomen mit diesem Verein. Sie sind technisch mit Bayern, Dortmund und Leipzig auf Augenhöhe, kriegen aber nix "gebacken."

  7. Uff, also das gegen Andrich ist ein klarer Elfer. Dass wir benachteiligt werden in dieser Saison zieht sich jetzt auch schon durch einige Spiele.

  8. Wenn eine Mannschaft Moral hat dann Freiburg,denn Auswärts kommen sie erst in der 2 Hälfte so richtig zum Zug,deshalb mußte ich einfach in der Halbzeit auf Sieg Freiburg Tippen mit 100 Euro bei einer Quote von 21.Sowas hatte ich noch nie gemacht,eigentlich wollte ich Frankfurt noch dazu nehmen,aber ich bin auch so Zufrieden..
    Freiburg wird Deutscher Meister habe ich das Gefühl,denn die Mannschaft ist Super genauso wie ihre Fans und außerdem hätten sie es verdient.Gruß aus Hamburg

  9. …. es drängt sich auf dass mit Freiburg in der Spitzengruppe zu rechnen ist…. wahrscheinlich würde aber Streich bei diesem Tabellenstand selbst beim letzten Spieltage sagen…. ".. schau n wir mal was am Ende rauskommt

  10. Ganz ehrlich, lieber Freiburg als Dortmund. Die schaffen auch nie mehr als mit ach und Krach ein 1:0 und bilden sich ein sie würden da oben hingehören. So aber nicht.

  11. Ein Thumbnail ohne Präsentation der LGBTQ-Kapitänsbinde wäre natürlich undenkbar, denn die Botschaft LGBTQ = Tabellenführer muss ja dem gemeinen Fußballfan ins Gehirn gepumpt werden. Fußball ist zumindest in Deutschland sowieso nur noch politisches Indoktrinationsmittel.

  12. ja, so kann man auch Tabellenerster werden. Letzte Woche ein Sieg, weil beim Tor für Freiburg die Handregel nicht "zählt". Bei Leverkusen wird ein eindeutiger Elfer nicht gegeben. Das macht schon ein paar Punkte aus.

  13. Bei allem Respekt. Herr Stegemann gehört dauerhaft in den Kölner Keller. Als Hauptschiedsrichter darf er nicht mehr Pfeiffer. Was sich der DFB dabei denkt, Itttich als vierten stehen zu lassen und Stegemann als Nummer eins ein zu setzen ist mir ein Rätsel
    Stegemann macht in jedem Spiel fatale Fehler die Entscheidungen verändern. Das darf nicht passieren. Bochum damals zum Abstieg gezwungen. DFB reagiere endlich Mal.

  14. Woher kommen eigentlich die ganzen medizinischen Notfälle auf einmal? War ja nicht das einzige Spiel wo es gesundheitliche Probleme gegeben hat.

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