Mohamed Dräger traf kurz vor Schluss zum 2:2 und sicherte dem FCL in der Fremde einen Punkt.
#22Wankdorf #Luzerner #Gewaltsschussbringt
Die Young Boys kommen in der 25. Super-League-Runde zuhause gegen Luzern nicht über ein 2:2 hinaus.

Der Meister verspielt eine 2:0-Führung, der Ausgleich fällt erst kurz vor Schluss.

Im anderen Spiel vom Samstag trifft Leader FCZ auswärts auf Lausanne (live bei SRF).

Ein Gewaltsschuss kurz vor Schluss hat YB einen Sieg zunichte gemacht. Nach einem FCL-Corner kam Mohamed Dräger mehrere Meter hinter dem Strafraum an den Ball und zog voll ab. Das Geschoss fand seinen Weg an allen Beinen vorbei in die linke untere Ecke des Berner Tors zum 2:2.

Damit sicherte sich der Tabellen-Vorletzte der Super League auswärts beim Meister einen Punkt, und YB kann derweil weiterhin nicht gänzlich überzeugen. Nach den Partien gegen St. Gallen (3:0 verspielt) und GC (zweimal eine Führung hergegeben) sowie dem schwachen 0:1 gegen Servette unter der Woche folgt der nächste Dämpfer in der Rückrunde. Der FCZ könnte seinen Vorsprung schon am späten Samstagabend weiter ausbauen.

01:08 Video Drägers satter Schuss lässt Luzern jubeln Aus Sport-Clip vom 05.03.2022. abspielen

Der Ausgleich hatte sich nach der Pause beim Stand von 2:1 für die Berner allerdings nicht abgezeichnet. Das Heimteam war nach einer grösstenteils eher passiven 1. Halbzeit bemüht um den 3. Treffer, scheiterte aber wiederholt an FCL-Goalie Marius Müller oder an Ungenauigkeiten.

Blitzstart von YB

Zu Beginn hatte man früh gemerkt, dass YB dieses Spiel eigentlich gewinnen will. In einem Energieanfall stellte der Meister innerhalb von 111 Sekunden auf 2:0. Erst versenkte Jordan Siebatcheu eine Flanke von Edimilson Fernandes per Kopf in den Maschen (8.), dann liess die FCL-Verteidigung dem 20-jährigen Lewin Blum massiv zu viel Platz im Strafraum und Felix Mambimbi schloss den Angriff gekonnt ab.

00:51 Video Siebatcheu und Mambimbi bringen YB in Führung Aus Sport-Clip vom 05.03.2022. abspielen

Allerdings knüpfte das Heimteam nicht an diese Leistungen an. Die Berner liessen die Gäste spielen und kamen selbst kaum zu Chancen. Die Luzerner ihrerseits lange auch nicht zu zwingenden, sie legten aber einen Steigerungslauf hin. Sorgte erst nur Nikola Cumic vor YB-Goalie David von Ballmoos für Gefahr (22./38), zog dann auch das ganze Team mit.

Stürmer Marko Kvasina verpasste wegen eines wichtigen Eingreifens durch Von Ballmoos zwar zuerst eine Grosschance, doch nur eine Minute später (41.) war Marco Burch erfolgreich. Der Verteidiger verkürzte mit seinem 1. Saisontor auf 1:2, der Ball war noch ganz leicht abgefälscht w

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