Der SV Werder Bremen hat in der Fußball-Bundesliga überraschend die Siegesserie des VfL Wolfsburg beendet. Nach vier Niederlagen am Stück gewannen die Bremer das Nordduell am Samstag mit 2:1 (1:0). Niclas Füllkrug schnürte mit seinen Saisontoren 12 und 13 einen Doppelpack. Der Anschlusstreffer durch Kevin Paredes fiel erst kurz vor Schluss.

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Vor 41.000 Zuschauer*innen im Weserstadion zeigten die Bremer von Beginn an Energie und Unerbittlichkeit. Mit beiden Stürmern und zumeist gleich zwei nachrückenden Mittelfeldspielern attackierte Werder den Wolfsburger Spielaufbau schon früh. Für den verdienten Führungstreffer brauchte Werder jedoch die Unterstützung des Videoschiedsrichters. Wolfsburgs Yannick Gerhardt bekam den Ball im eigenen Strafraum aus kurzer Distanz an den nur leicht abgespreizten Arm geschossen, Schiedsrichter Daniel Siebert ließ das Spiel zunächst weiterlaufen. Er bekam aber einen Hinweis seines Assistenten in Köln, schaute sich die Szene noch einmal am eigenen Bildschirm an – und entschied dann auf Strafstoß. Füllkrug verwandelte souverän zur 1:0-Führung (24.). Auf der Gegenseite war der VfL bei seinen wenigen zu Ende gespielten Angriffen stets gefährlich. Ein Kopfballtor von Jonas Wind zählte wegen einer knappen Abseitsstellung des Vorarbeiters Patrick Wimmer nicht (31.). Ein Schuss von Mattias Svanberg traf nur die Latte (35.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte VfL-Coach Niko Kovac mit Omar Marmoush und Josuha Guilavogui gleich zwei neue Spieler ein. Die Hereinnahme des spielintelligenten Guilavogui sowie die Umstellung auf ein 4-2-3-1-System mit zwei Absicherungen im Mittelfeld brachte dem VfL zwar mehr Spielkontrolle. Dafür blieb die Offensive nach der Pause aber erstaunlich harmlos: Die Wolfsburger Flanken landeten fast immer beim Gegner und Angreifer wie Marmoush liefen sich im Strafraum fest. Werder verteidigte den eigenen Strafraum mit viel Leidenschaft und war mit seinen Kontern gefährlicher als die zumeist hektischen und unpräzisen Angriffsbemühungen des VfL. Nach kluger Ablage von Mitchell Weiser traf Füllkrug schließlich aus kurzer Distanz zum 2:0 (77.). Der Anschlusstreffer zum von Kevin Paredes kam zu spät (90.).

Die Aufstellungen:

SV Werder Bremen: Pavlenka – Pieper, Stark, Friedl – Weiser, C. Groß, A. Jung (71. Buchanan), N. Schmidt (62. Gruev), Stage (80. Veljkovic) – Füllkrug, Ducksch (71. Dinkci)
Trainer: Ole Werner

VfL Wolfsburg: Casteels – R. Baku, Bornauw, van de Ven, Paulo Otavio (70. Lacroix) – Arnold, Svanberg, Gerhardt (46. Guilavogui), Wimmer (82. Paredes), Kaminski (46. Marmoush) – Wind (82. Waldschmidt)
Trainer: Niko Kovac

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)

Kommentator: Matthias Naebers

#zdfbundesliga

26 Comments

  1. Die Bremer beenden ihre Pechsträhne und setzen sich mit einem Sieg gegen Wolfsburg im Mittelfeld der Tabelle fest. Da ist aber noch Luft nach oben, oder? Am kommenden Sonntag geht es für die Hanseaten nach Stuttgart.

  2. Liegt da ein komischer Fitler über dem vidoe könnte auch an miener Farbsehschwäche liegen aber das sah alles sehr komisch aus

  3. Immer dieses Kriese.. Man Köln war scheiße aber die 3 anderen niederlagen waren gegen die besten 3 Mannschaften.. man kanns echt immer übertreiben

  4. Seit wann soll sowas KEIN Elfmeter sein. Stahe legt ab auf einen Bremer und der Ball wird mit ausgestreckter Hand geblockt. Sorry aber außerhalb würde es Direkt Freistoß geben.

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