
FC-Vizepräsident Sobek stärkt Kwasniok: “Lukas Kwasniok kennt Drucksituationen und hat in seiner Laufbahn mehrfach bewiesen, dass er Mannschaften stabilisieren und entwickeln kann. Jetzt geht es darum, die richtigen Stellschrauben zu justieren und die Mannschaft in die Erfolgsspur zurückzuführen.”
by Ubergold

7 Comments
Ich denke da haben viele Kölner auf andere Nachrichten gehofft.
Seit wann redet unser Vorstand eigentlich wieder mit der Bild?
Also ich weiß nicht, an so blutleeren Auftritten und einer ideenlosen Offensive ist es als erstes am Trainer, da Abhilfe zu schaffen. Kann er das nicht und danach sieht es aus, dann sollte man besser gestern die Reißleine ziehen. Zumal jetzt langsam die wichtigen Spiele gegen direkte Abstiegskonkurrenten kommen. Wir müssen noch gegen St. Pauli, Gladbach, Bremen und Heidenheim ran. Dazu noch schwere Auswärtsspiele beim HSV, bei Union und in Frankfurt. Das Bayernspiel verlieren wir eh, das kalkuliere ich mal mit ein. Dann noch ein schweres Spiel in Leverkusen. Selbst wenn wir vier Siege holen, glaube ich nicht mal an eine direkte Rettung. Womöglich braucht man diese Saison wieder 40 Punkte, um einigermaßen sicher zu sein.
Und dann rumpelt man sich mit Kwasniok über die Ziellinie und hinterlässt trotzdem so negative Schwingungen, dass wir in einem Jahr wieder die gleichen Diskussionen führen werden, nur, dass wir dann wahrscheinlich auf Platz 17 oder so sind. Aber Hauptsache, man entwickelt sich S P I E L E R I S C H
W E I T E R. Ach hört auf, setzt einfach jemanden an die Seitenlinie, der gerne den Bus parkt.
Von der Persönlichkeit hätte man ihn wahrscheinlich schon besser entlassen sollen. Die Art und Weise wie er da über den Fan bzw. den fehlenden Support geredet hat und dann die „Entschuldigung“ sind für mich ein Entlassungsgrund. Das war unter aller Sau.
Rein sportlich gesehen verstehe ich aber die Kritik an ihm nicht. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass das Augsburg Spiel das erste Spiel seit sehr langer Zeit ist, von dem ich wirklich gar nichts außer der S11 und dem Endergebnis mitbekommen habe. Aber da kann niemals eine sportliche Offenbarung passiert sein, die eine Entlassung Kwasnioks erklären würde.
Der FC ist Aufsteiger. Nochmal für die Leute in der letzten Reihe: DER FC IST AUFSTEIGER!
Wie verbohrt muss man eigentlich sein, wenn man seit Jahrzehnten des Fahrstuhls immer noch erwartet, dass nur weil wir ein etwas größerer Name sind, wir sofort in der Bundesliga feinsten Fußball spielen müssen. Die Zeiten vom weißen Ballet sind vorbei und nur weil’s mal bisschen unansehnlicher Fußball gespielt wird, schmeißt man nicht sofort den Trainer raus. Davon wirds nicht besser!
Zwei Punkte Vorsprung auf den 16. ist natürlich nicht geil, aber es war doch schon immer klar, dass diese Saison bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg gekämpft wird. So schaut das leider aus.
Und diese dämliche Diskussion über die Einsatzzeiten von El Mala sind kompletter Quatsch. Der Typ ist 19 Jahre alt, lasst den doch mal langsam in der Bundesliga ankommen. Man hat doch schon oft genug gemerkt, dass es nicht regelmäßig für 90 Minuten reicht.
Das Spiel gegen Augsburg war seit langem das erste wirklich schlechte Spiel. Es war kein Plan zu sehen, außer irgendwie versuchen hinten die Null zu halten und hoffen, dass vorne mal ein langer Ball durch rutscht, aber Augsburg hat Köln abgekocht. Bei den ganzen Verletzen aber auch nicht einfach. Frage mich eher, ob unsere medizinische Abteilung so schlecht ist, oder das Spiel zu intensiv. Ansonsten bin ich insgesamt sportlich ganz zufrieden. Heidenheim steigt eh ab und dann muss man nur einen weiteren hinter sich lassen, was jetzt auch nicht unwahrscheinlich ist. Relegation sollte auch machbar sein, mit dieser 2. Liga. Nach dem Hoffenheim Spiel waren alle optimistisch und jetzt ist wieder Weltuntergang. Mal sehen, wie es nach dem Dortmund Spiel aussieht.
Wenn alle anderen Mannschaften nicht so am abkacken wären, hätten man den Vogel schon längst entlassen. Aber 2 Punkte Abstand auf nen Abstiegsplatz sind anscheinend komfortabel genug.
Oh Gott. Damit ist der Abstieg besiegelt.
Er passt charakterlich nicht. Das klingt jetzt so einfach, aber gerade beim Effzeh ist das einfach wahnsinnig wichtig, vielleicht sogar wichtiger als das Sportliche. Das Umfeld in Köln ist extrem abhängig von Stimmungen.
Wenn die Stimmung rund um den Verein positiv ist oder wenn zumindest eine gewisse Ruhe herrscht, bringt der Effzeh Leistungen, die seiner finanziellen Situation absolut angemessen sind. Sobald negative Stimmungen reinkommen, bricht die Mannschaft ein. Egal, wer da auf dem Platz oder daneben steht. Das Umfeld rund ums Geißbockheim scheint es da nicht zu schaffen, negative Stimmungen von der Mannschaft fernzuhalten.
Auch darüber muss sicherlich diskutiert werden, eigentlich sollte das Sportliche nicht so abhängig von der Stimmung rund um den Verein sein. Andere Vereine schaffen das auch.
Momentan ist es aber nun einmal so. Daher braucht der Effzeh meiner Meinung nach einen Trainer, der dem Express wenig Angriffsfläche bietet und eher Ruhe in den Verein ausstrahlt. Vom Charakter her vermutlich wirklich jemanden wie Stöger.