Während sich der SC Freiburg in der Fußball-Bundesliga die Hoffnungen auf Europa aufrecht erhält, kommt Borussia Mönchengladbach der Abstiegsregion immer näher. Auch, weil mit Matthias Ginter ein Ex-Gladbacher beim 2:1 (1:0) der Freiburger am Sonntag in der 38. Minute traf, nach dem Tor von Igor Matanovic (74.) kam Gladbachs Treffer durch Haris Tabakovic (85.) zu spät.
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In der ersten Halbzeit hatte die Partie ziemlich wenig zu bieten, es waren 45 Minuten fast ohne Torchancen – aber dafür mit zwei Aufregern und einem Happy End. Freiburg beschwerte sich zunächst (nicht zu Unrecht), dass es in der 7. Minute keinen Elfmeter gab, nachdem Jan-Niklas Beste nach einem langen Ball von Kevin Diks umgerissen worden war, Schiedsrichter Daniel Siebert aber abwinkte und nicht von seinen VAR-Kollegen korrigiert wurde.
Der Frust bei den Gastgebern war groß, die Fußballkunst danach auf niedrigem Niveau – aber einen Moment zum Staunen gab es doch noch. Nach einem von einem Gladbacher verlängerten weiten Einwurf schaffte es Ginter irgendwie, den Ball im Fallen per Seitfallzieher um seinen Gegenspieler Joe Scally zu drehen und das 1:0 für Freiburg zu erzielen (38.). Das hatte zwar nicht gerade in der Luft gelegen, unverdient war es aber auch nicht.
Für Ginter und seine Mannschaft war es ein enorm wichtiger Moment, für den Verteidiger selbst aber auch ein zwiespältiger. Das zeigte sich, als der Torschütze erst jubeln wollte, dann aber doch nur entschuldigend die Arme hob – denn Ginter war 2022 aus Gladbach zurück zu seinem Jugendklub Freiburg gewechselt. Zuvor hatte der ehemalige Nationalspieler fünf erfolgreiche Jahre am Niederrhein verbracht, spielte dort auch in der Champions League.
“Ich war natürlich glücklich, dass der Ball reingegangen ist. Aber weil ich super Jahre dort hatte, hatte ich nicht das Bedürfnis, überschwänglich zu jubeln”, sagte Ginter im Sportschau-Interview. Über den Sieg freute er sich aber schon: “Das war heute ein hartes Stück Arbeit – kein Leckerbissen, aber wir sind froh über die drei Punkte.”
Beinahe hätte die von Ginter erzielte Führung nicht bis zur Halbzeitpause Bestand gehabt. Tabakovic wurde in der Nachspielzeit bedient, der Mittelstürmer schloss jedoch aus kurzer Distanz zu hoch ab und vergab die einzige echte Gladbacher Gelegenheit auf einen Treffer im ersten Durchgang (45.+1). Zuvor hatte Tabakovic auch schon nach einer Flanke von Franck Honorat den Ball gänzlich verfehlt und verhindert, dass die Gäste gefährlich wurden (32.).
Gefahr strahlten die Gladbacher auch in der zweiten Halbzeit zunächst nicht aus, so entwickelte sich wieder ein zerfahrenes Spiel, weil Freiburg nicht ins offensive Risiko gehen musste. Die Gastgeber wurden nach einem weiten Einwurf aber erneut gefährlich, wieder verlängerte ein gegnerischer Spieler, diesmal kam Beste aus vier Metern ganz frei zum Abschluss, aber schoss Moritz Nicolas an (64.). Immerhin der Torhüter hielt Gladbach also im Spiel.
Aber offensiv passierte weiterhin so gut wie gar nichts. Diks sorgte immerhin in der 70. Minute für den ersten Schuss auf das Freiburger Tor, Noah Atubolu hatte mit dem allerdings keine Probleme. Dagegen legte Nicolas dem Gegner nach seiner vorherigen Großtat das 2:0 auf – eine Hereingabe von Maximilian Eggestein, die für niemanden erreichbar war, machte der Torhüter wieder “scharf”. Matanovic bedankte sich und schob ins leere Tor ein (75.).
Angesichts der Harmlosigkeit der Mannschaft von Trainer Eugen Polanski war das Spiel entschieden, daran änderte auch das Kopfballtor von Tabakovic nichts mehr (85.). Und damit war auch besiegelt, dass Gladbach noch ein Stück weiter in den Abstiegskampf rutschte. Nach dem 2:1-Erfolg des FC St. Pauli gegen Werder Bremen beträgt der Vorsprung auf Platz 16 nur noch zwei Punkte, auf Rang 17 sind es drei Zähler.
Startaufstellungen:
SC Freiburg: Atubolu – Günter, Ogbus, Ginter, Treu – Eggestein, Osterhage, Grifo, Suzuki, Beste – Matanovic
Trainer: Julian Schuster
Borussia Mönchengladbach: Nicolas – Takai, Elvedi, Diks – Sander, Engelhardt, Bolin, Scally, Ulrich – Tabakovic, Honorat
Trainer: Eugen Polanski
Schiedsrichter: Daniel Siebert
#bundesliga #sportschaubundesliga

8 Comments
Naja Traumtor ist auch etwas übertrieben 😂
Wo war denn das ein 'Traumtor'?
😅😅😅
Schaut mal nach *öln.
Da gab's so eins. Zugegeben.
mister polanski, wie wärs denn, wenn sie mal ordentlich eier zeigen würden, indem sie – anstatt schönrederei zu betreiben – endlich vor laufenden kameras einfach mal die wahrheit verkünden würden? zb ala "wir sind absolut bundesligauntauglich und stehen in der tabelle zu recht dort, wo wir stehen". und perfekt wäre es, wenn sie zugleich ihren sofortigen rücktritt verkünden würden. denn dann hätten sie jede menge zeit für lange meetings mit mister seoane, in denen sie sich dann beide mit ausgedehnten schönredereien gegenseitig die ohren abkauen könnten". und ebenso wie die mannschaft und der trainer, ist auch die komplette vereinsführung voller versager. und nenne mir doch bitte keiner mehr diese auf dem rasen permanenten irrläufer "fohlen". das war in den 1970ern unter hennes weisweiler….aber seit den 1980ern definitiv nicht mehr. und jede heutige erwähnung von "fohlenelf" ist eine extreme beleidigung höchsten grades an die einstigen spieler!!!!!
Unsere Abwehr auch mal wieder eine Vollkatastrophe. Elvedi will einfach stehenbleiben, statt mitzulaufen – unglaublich was dieser Trümmerhaufen sich da zusammenspielt. Nach 20 Spielen noch immer keine Handschrift und Idee von Polanski erkennbar, es funktioniert einfach nicht. Holt von mir aus Rose zurück, aber macht irgendwas. So geht es in großen Schritten Richtung zweite Liga. Aber unser Präsidium wird schon dafür sorgen, dass weiterhin alles super ist, und ja niemand irgendwas kritisches sagt oder gar mal auf den Tisch haut. Gladbach wird zum Provinzverein. Steigen wir ab, kommen wir so schnell nicht mehr hoch.
funeffekt letzte mal hat freiburg zuhause gegen gladbach 2002 verloren was eine serie
schöne geste von matze das er so dezent gejubelt hat,hat halt doch eine sehr schöne zeit bei uns gehabt .aber bei unserer sch…serie passt das natürlich,ausgerechnet matze.wir spielen natürlich auch schrott,haben aber auch null spielglück.hast du guten lauf macht tabakovic am schluss noch das 2:2.aber da Werder, Wolfsburg wohl noch schlechter sind,schaffen wir es vielleicht sogar noch.für heidenheim wird es wohl nicht mehr reichen.aber irgendwer muss halt absteigen,besser die als wir lol
Schöner Sieg für eine besseren Mannschaft😊
Der verweigerte Elfer das war glasklar runtergezogen.