RB Leipzig kann alle Hoffnungen begraben und das Rechnen einstellen. Nach dem 2:3(1:1) gegen Aston Villa und der sechsten Pleite im sechsten Spiel der neuen Champions League kann der sächsische Fußball-Bundesligist die nächste Runde nicht mehr erreichen. Auf Platz 24, der noch zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt, fehlen RB sieben Zähler bei nur noch zwei ausstehenden Spielen.

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Neue Technologien heben Analyse und Scouting auf ein neues Level, werden gleichzeitig aber auch zur Bedrohung. Was passiert mit unserem unberechenbaren Fußball, wenn er immer berechenbarer wird? Die KI behauptet: Jamal Musiala zum Beispiel soll bereits an seinem Leistungspeak angelangt sein. Und Kevin Stöger gehöre zu den einhundert besten Spielern der Welt. Sind das Daten und Einschätzungen, auf die man sich als Scout verlassen kann? Oder ist der Mensch im Scouting und bei der Einschätzung von Spielern doch unverzichtbar? In der neuen Folge Bolzplatz schauen wir auf die Einsatzmöglichkeiten von KI im Profifußball. https://kurz.zdf.de/ek9Z/

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Nach einem ordentlichen Beginn, RB-Stürmer Benjamin Sesko (1.) verzog früh aus guter Position, spielte schnell nur noch Villa. Nach Flanke von Matty Cash herrschte allgemeine Konfusion in der Leipziger Abwehr, niemand fühlte sich für Ollie Watkins zuständig, der auf McGinn ablegte, ehe der Schotte problemlos einschob. Und die Gäste drückten weiter. Watkins (8.) verpasste eine scharfe Hereingabe von Lucas Digne – und damit das zweite Tor – am Fünfmeterraum nur ganz knapp. RB wirkte in dieser Phase viel zu passiv und schenkte die Räume zu leicht her. Auch nach vorne ging zunächst wenig, als sich jedoch Villa-Torwart Emiliano Martinez bei einem langen Ball von Seiwald völlig verschätzte und weit aus seinem Tor eilte, schlug Openda eiskalt zu. Der Ausgleich aus dem Nichts. Immer wieder offenbarte RB Lücken in der Defensive, welche die Engländer mit Steilpässen ausnutzten.

Zur Pause brachte Villa-Teammanager Unai Emery im Angriff Jhon Duran für Ollie Watkins. Und der Eingewechselte zündete sofort. Weil er sah, dass PeterGulacsi zu weit vor seinem Tor stand, zog er aus rund 20 Metern ab – und traf. Nachdem der neue Stürmer nur sieben Minuten später sein zweites Tor wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen bekam, schlug RB erneut unerwartet zurück. Nach langem Ball fand Openda Baumgartner, der per Direktabnahme einschoss. Kurz vor Ende der Partie hatte Barkley bei seinem abgefälschten Schuss zum 3:2 Glück. Martinez war am Ende nicht zu bezwingen.

Die Aufstellungen:

RB Leipzig: Gulacsi – Geertruida, Seiwald, Orban, Henrichs – Baumgartner, Vermeeren (84. Klostermann), Haidara (46. Kampl), Nusa – Openda, Sesko (76. Silva).
Trainer: Marco Rose

Aston Villa: Martinez – Konsa, Carlos, Torres – Cash (71. Nedeljkovic), Tielemans (83. Barkley), Kamara, Digne (83. Maatsen) – Rogers, McGinn (76. Buendia) – Watkins (46. Duran).
Trainer: Unai Emery

Schiedsrichter: Maurizio Mariani (Italien)

Kommentator: Eike Papsdorf

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22 Comments

  1. Schaut euch jetzt Mal die aktuelle Tabelle an. Selbst mit einem Sieg wäre es quasi unmöglich geworden. Die Punkte wurden gegen andere Gegner verspielt, z.b. gegen Atletico Madrid, Juventus und Celtic

  2. Personenkult kann sich RB nicht mehr leisten. Der Zweifel der Chefetage an Marco Rose ist handfest, nicht zum ersten mal passiert und sitzt fest. Leipzig steht nicht für ducken, hinterherlaufen, Fleiß, Körner und lernen aus Pleiten. Weit über 500 Mio Kaderwert, Demut und Entschuldigungen passen nicht zu RB. Die CL-Saison war eine internationale Blamage.