Werder Bremen und Eintracht Frankfurt liefern in der Fußball-Bundesliga ein packendes Spiel und eine dramatische Schlussphase, das 3:3-Unentschieden hilft am Ende keinem der beiden Krisen-Klubs.

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Die Eintracht war im Weserstadion von Beginn an erkennbar auf eine Trendwende aus – und durfte sich über Bremer Starthilfe freuen: Gleich der erste gute, hohe Ball in den Sechzehner erwischte die Werder-Abwehr komplett auf dem falschen Fuß. Nathaniel Brown legte den Ball am Fünfmeterraum per Kopf quer, Kalimuendo schaltete schneller als Amos Pieper und setzte den Ball ins kurze Eck. Es war der Debüt-Treffer für die Leihgabe aus Nottingham.Werder schien nach dem frühen Rückstand angeknockt, kam schwer ins Spiel. Die Frankfurter strahlten Sicherheit aus – offenbarten aber nach 20 Minuten erstmals ihre defensive Anfälligkeit. Torschütze Kalimuendo schenkte die Kugel im Mittelfeld mit einem schlampigen Querpass her. Stage bediente mit einem starken Steilpass Njinmah, Werders Stürmer war frei durch, setzte den Ball aber knapp am langen Pfosten vorbei.

Die Szene war so etwas wie eine Ankündigung des Ausgleichstreffers zehn Minuten später: Erneut stimmten bei einem Bremer Konter die Abstände in Frankfurts Abwehr nicht, Nnamdi Collins musste Njinmah laufen lassen – und diesmal passte der Schuss des Bremer Stürmers genau. Das Nebelhorn ertönte erstmals seit Ende November (1:1 gegen Köln) wieder im Weserstadion.

Die Bremer waren spätestens jetzt im Spiel, hatten in der Folge mehr Spielanteile und auch mehr Abschlüsse.Werder kam mit Selbstvertrauen aus der Kabine, erspielte sich weitere Chancen. Die erneute Führung für die Frankfurter kam überraschend, eingeleitet durch eine starke Aktion von Collins, der den Ball im Mittelfeld eroberte. Der Nationalspieler lief durch bis in den Sechzehner, bekam den Ball von Fares Chaibi und vollendete aus kurzer Distanz.Wie schon nach dem 0:1 verstärkten die Bremer nach dem Rückstand erneut den Druck – Njinmah vergab die Riesenchance zum Ausgleich. Der Werder-Stürmer überlief Theate und stand erneut alleine vor Kaua Santos, legte den Ball aber am rechten Pfosten vorbei.

Die Eintracht-Abwehr wackelte bedenklich – Chaibi hätte für mehr Ruhe sorgen können. Der Algerier wurde perfekt freigespielt von Can Uzun, vergab aber die Riesenchance zum 3:1 (77.). Dafür schlug Werder fast im Gegenzug zu: Samuel Mbangula brachte einen gefährlichen Freistoß in den Strafraum, Stage verlängerte per Kopf und der Ball senkte sich unhaltbar für Kaua Santos ins lange Eck.Frankfurt verlor komplett den Überblick – keine zwei Minuten später ließ sich die Eintracht-Defensive erneut überlaufen, Romano Schmid kam ins Straucheln, legte aber noch quer auf den eingewechselten Milosevic – Bremens Neuzugang schob den Ball überlegt ins Eck und feierte einen Traum-Einstand.

Es blieb dramatisch bis in die Nachspielzeit – Frankfurt kam tatsächlich noch einmal zurück, mit einem Lucky-Punch: Ayoube Amaimouni-Echghouyab flankte von der Grundlinie vors Tor, Knauff traf. Doch der Schiedsrichter-Assistent hatte die Fahne oben, weil er den Ball bei der Hereingabe im Aus sah. Die Szene wurde überprüft, Schiedsrichter Benjamin Brand gab den Treffer.

Startaufstellungen:
SV Werder Bremen:
Backhaus – Pieper, Friedl, Coulibaly – Sugawara, Lynen, Schmidt, Schmid, Stage – Njinmah, Grüll
Trainer: Horst Steffen

Eintracht Frankfurt: Kaua Santos – Kristensen, Collins, R. Koch, Theate – Skhiri, Doan, Dahoud, Chaibi, Brown – Kalimuendo
Trainer: Dino Toppmöller

Schiedsrichter:
Benjamin Brand

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13 Comments

  1. Spricht nicht gerade für den Linienrichter der auf einer Linie mit Ball und Grundlinie steht und sich aus 5-6m Entfernung trotzdem falsch entscheidet.