Kehl muss über Schlotterbeck-Szene lachen, BVB feiert Adeyemi | BVB – Villarreal 4:0

Das Champions-League-Spiel gegen den FC Villareal in der Champions League sollte die seit drei Spielen laufende Sieglosserie beenden. Am Ende war sie ein wahrer Brustlöser.

Nach drei sieglosen Spielen in Serie wollte der BVB dringend wieder zurück in die Erfolgsspur finden und hatte in der Champions League sogar die ersten zehn Plätze im Blick. Gegen einen in der Königsklasse etwas mit Ladehemmungen gestarteten FC Villareal waren die Borussen auch der Favorit.

Doch die Partie konnte an die sonst so spektakulären Spiele der Hausherren (13:11 Tore in vier Spielen) nicht so wirklich anknüpfen. Dortmund, von Niko Kovac nach dem 3:3 gegen den VfB Stuttgart auf ganzen fünf Positionen verändert – Anselmino, Yan Couto, Sabitzer, Svensson und Adeyemi starteten für Can, Ryerson, Bellingham, Chukwuemeka und Beier (Muskelverhärtung) – ging zwar vom Start weg früh drauf, wirklich zu Torszenen führte das jedoch nicht.

Bei den Gästen wollte Trainer Marcelino nach dem 2:1 gegen RCD Mallorca ebenfalls mit sechs Veränderungen die Schwierigkeiten vor dem gegnerischen Tor angehen (2 CL-Treffer) und schickte Mourino, Foyth, Cardona, Gueye, Buchanan und Oluwaseyi für Navarro, Rafa Marin, Alfonso Pedraza, Moleiro, Gerard und Ayoze auf den Platz.

Über eine gut gestaffelte Defensive kämpfte sich das Gelbe U-Boot im Laufe des ersten Durchgangs dann in die Partie und wurde auch erstmals gefährlich. Buchanan scheiterte bei einem Abschluss in der 27. Minute noch an sich selbst, Gueye verpasste das Tor nach einem Freistoß von Thomas nur um wenige Zentimeter, weil er knapp über die Querlatte schoss (31.).

Danach neutralisierten sich die beiden Teams etwas, hielten die Intensität jedoch hoch. Villarreal probierte es immer wieder über die agilen Flügel und es war häufig der nach innen ziehende Buchanan, der vor dem Tor seine Präsenz bei den Spaniern zeigte.

Erst zum Ende der ersten Halbzeit meldeten sich die Schwarz-Gelben auch selber offensiv an. Nachdem Adeyemi aus spitzem Winkel noch an Keeper Luiz Junior gescheitert war (44.), war es der seit längerem torlose Guirassy, der nach einer Ecke den BVB kurz vor der Pause per Kopf in Führung brachte (45.+2). Auch der anschließende VAR wegen eines möglichen Handspiels im Vorhinein konnte die Führung nicht mehr verhindern.

Und war der erste Durchgang noch sehr zäh, versprach der zweite von Beginn an deutlich mehr. Was auch immer Kovac seinen Jungs in der Kabine gesagt hatte, kamen die Hausherren mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine, was sofort zum Erfolg führte. Nach einem Konter über Brandt kam Adeyemi im Strafraum an die Kugel und schloss ab. Während Keeper Luiz Junior nach einem Schuss von Nmecha zuvor bereits geschlagen war, klärte Innenverteidiger Foyth auf der Linie mit dem ausgestreckten Arm. Es gab den Elfmeter und nach VAR-Überprüfung auch die glatt Rote Karte (53.).

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