Mit einem 2:0-Heimerfolg gegen Hertha BSC ist Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga ein echter Befreiungsschlag gelungen. Die abermals enttäuschenden Berliner sind dagegen nach der fünften Pleite in Serie auf einen direkten Abstiegsplatz gerutscht. Die Gladbacher Tore erzielten Alassane Plea und Matthias Ginter.

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Daniel Keita-Ruel spielte in der Jugend für Borussia Mönchengladbach. Der Schritt in den Profifußball wuchs ihm aber über den Kopf, er rutschte in die Bandenkriminalität ab. Wie es Keita-Ruel vom Gefängnis in die Zweite Liga geschafft hat, seht ihr hier: https://kurz.zdf.de/cSW3/

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Die Borussia suchte von Beginn an den Weg nach vorne, insbesondere Marcus Thuram war sehr aktiv. Die beste Chance der Anfangsphase hatte aber Breel Embolo: Der Stürmer traf nach einem Eckball allerdings nur den Pfosten (9.). Die Gladbacher drängten auf die Führung – Thuram verzog aus spitzem Winkel nur knapp (14.). Gladbach agierte häufig mit Schnittstellenbällen. Hertha-Verteidiger Marc Oliver Kempf konnte mit einer Grätsche gerade noch einen Abschluss von Thuram verhindern, jedoch sah Schiedsrichter Florian Badstübner nach VAR-Hinweis, dass Kempf dabei foulte. Plea verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:0 (24.). Auch danach hatte Gladbach die Begegnung im Griff, Hertha war in der Offensive zu harmlos. Den ersten nennenswerten BSC-Torschuss gab Lucas Tousart erst kurz vor der Halbzeit ab (45.+3).

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Berliner deutlich engagierter. Nach einem Eckstoß zwang Kempf Gladbach-Keeper Yann Sommer sogar zum ersten ernsthaften Eingreifen (54.). Marvin Plattenhardt sorgte mit seinen Ecken immer wieder für Gefahr, aus dem Spiel heraus tat sich die Hertha aber weiter schwer. Auf der anderen Seite blieben die Gladbacher stets gefährlich. Joe Scally zwang Hertha-Schlussmann Marcel Lotka zu einer starken Parade (58.). Die folgende Ecke brachte dann das 2:0 – Ginter traf per Kopf wuchtig ins Tor (59.). Berlin blieb auch im Anschluss bemüht, für mehr Schwung im Offensivspiel sorgte dann aber erst der eingewechselte Jurgen Ekkelenkamp (75.). Der Joker hatte bei seinem Schlenzer in der 77. Minute Pech, dass dieser nur an die Latte klatschte (77.). In der Schlussphase wirkten die Angriffe der Hertha verzweifelt.

Die Startaufstellungen:

Borussia Mönchengladbach: 1 Sommer – 28 Ginter, 30 Elvedi, 15 Beyer – 29 Scally, 32 Neuhaus, 17 Koné, 20 Netz, 14 Plea, 10 Thuram – 36 Embolo
Trainer: Christian Peintinger

Hertha BSC: 37 Lotka – 44 Gechter, 5 Stark, 20 Kempf – 2 Pekarik, 18 Ascacibar, 21 Plattenhardt, 29 Tousart, 6 Darida – 7 Selke, 14 Belfodil
Trainer: Tayfun Korkut

Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach)

#zdfbundesliga

32 Comments

  1. Die Mannschaft von Hertha versucht und kämpft bekommt aber spielerisch nichts auf die Reihe, taktische Neuausrichtung ist gefordert. Bobic: Hold my Medizinball.

  2. Seid mal ehrlich… egal was der Fan gesagt hat… muss man ihn so schubsen? Das er fasst die Treppe runterfällt oder sogar runtergefallen ist??

    Kack Ordner nur weil der seine Clowns hinter sich hat…

  3. Hertha mal wieder mit einer absoluten Minusleistung. Ideenlos im Angriff. Bis auf eine Chance nur Weitschüsse.
    Der Thuram braucht wirklich 10 Chancen um ein Tor zu schießen. Gladbach hätte schon zur Halbzeit mindesten 3-0 führen müssen.

  4. Keinen Ahnung wieso der Schiedsrichter beim ersten Elfmeter zum Bildschirm laufen muss. Das ist keine 50-50 Entscheidung…
    Wie ein Var Eingriff ablaufen sollte:
    Var: "Du hast dich in einer Entscheidung vertan!"
    Ref: "Alles klar, korrigiert mich…"
    Var: "Elfmeter!"
    Ref: "Elfmeter!"

  5. 1:33 absolutes Bildzeitungsniveau.
    Was soll so ein beiläufiger Kommentar. Einfach Schwach.
    Ansonsten war der Bericht gut, danke auch für die 10. Minuten. Top.

  6. Ich möchte noch mal allen Hertha Fans die gefordert haben, dass Dardai rausgeschmissen wird klar machen was für Deppen sie sind. Unter Dardai nur diese Saison (13 Spiele) 1,08 PPS und immerhin eine stabile Abwehr. Gegen Bayern und Leipzig wurde man abgeschossen, aber sonst stand man immerhin ganz gut. Mit dem Punkteschnitt wäre man jetzt bei 28 Punkten nicht bei 23. Seit Korkut (14 Spiele) 0,69 PPS. Und unter den 9 Punkte die unter Korkut geholt wurden ist ein Sieg gegen Dortmund den ich mir überhaupt nicht erklären kann. Hat sich ja richtig gelohnt das Dardai entlassen wurde.

    Jetzt kommt Magath und das hat Rehhagel vibes von 2012, damals hatte er übriges 0,86 PPS. Son Punkteschnitt würde hochgerechnet am Ende der Saison aufgerundet 30 Punkte ergeben…
    Man kann der Hertha nur Glück wünschen, sie werden es brauchen!

  7. Wegen Kempf wärs schon lustig als VfB Fan, wenn wir es schaffen und Hertha steigt ab. Als Stammspieler im Winter abhauen ist einfach ehrenlos.

  8. 3 wichtige Punkte und Kampf auf dem Platz gezeigt. Guten Fußball kann man das aber trotzdem nicht nennen.. vor allem hinten und in der Chancenverwertung. Fast schon absurd, dass Hertha noch schlechter ist und es in der Liga weitere schwache Teams in diesem Spieljahr gibt!

  9. Nach fünf Bundesliga-Niederlagen in Folge muss Trainer Tayfun Korkut gehen. Jetzt soll Felix Magath die Hertha vor dem Abstieg retten. Der 68-Jährige kehrt nach gut neun Jahren als Trainer in die Bundesliga zurück. ⚽ Was meint ihr, schaffen die Berliner mit Magath den Klassenerhalt?

  10. Diese Kommenratorin*ininin geht gar nich. Keine Ahnung ob die Dame ihre Stimme verstellt oder worans genau liegt, auf jeden Fall hört sich das von vorne bis hinten total aufgesetzt an

  11. Die Frau kann leider überhaupt nicht Embolos Kunststück wertschätzen. Sie scheint kein Gefühl dafür zu haben, wie technisch anspruchsvoll das war.

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