Hertha BSC hat Borussia Mönchengladbach in der Fußball-Bundesliga dank einer eiskalten Chancenverwertung gestoppt. Die Berliner schlugen das dominante Team von Trainer Adi Hütter am Samstagabend mit 1:0 (1:0) und feierten ihren zweiten Sieg in Folge. Hertha springt in der Tabelle an Gladbach vorbei auf Rang zehn.

Das goldene Tor vor 25.000 Zuschauern im Olympiastadion erzielte Marco Richter (40.). Gladbach, das zuletzt sieben Punkte aus drei Partien geholt hatte, konnte seine Überlegenheit nicht in Zählbares ummünzen. Die vierte Auswärtspleite der Saison bedeutet für die Fohlen wieder einen Rückschritt in ihrer schwankenden Entwicklung. Dementsprechend herrschte bei den Gladbachern großer Frust.

Bei den Gladbachern fiel Nationalspieler Matthias Ginter kurzfristig mit einer Erkältung aus, Ramy Bensebaini rückte nach zweimonatiger Verletzungspause für Ginter in die Dreier-Abwehrkette. Erneut in der Borussen-Startelf stand Luca Netz, der an alter Wirkungsstätte gnadenlos ausgepfiffen wurde. Der 18-Jährige war im Sommer nach elf Jahren in Berlin an den Niederrhein gewechselt.

Die Gäste legten energisch los, kassierten in Person von Jordan Beyer schon in der 2. Minute die erste Gelbe Karte und übernahmen fortan die Spielkontrolle. Nico Elvedi köpfte nach Flanke von Netz knapp vorbei (5.), zwei Minuten später zeigte Schiedsrichter Benjamin Cortus für Gladbach auf den Punkt. Nach Ansicht der Bilder nahm er seine Entscheidung jedoch wieder zurück, Herthas Maximilian Mittelstädt hatte Joe Scally nicht am Fuß getroffen.

Nach dem ereignisreichen Start verflachte die Partie, Ballverluste und Fouls im Mittelfeld bestimmten das Geschehen. Als alles auf eine torlose erste Hälfte hinauslief, traf Hertha plötzlich aus dem Nichts: Nach einem langen Einwurf von Marvin Plattenhardt landete der Ball über Umwege bei Richter, der gekonnt per Seitfallzieher vollendete.

Zur Pause brachte Hütter Alassane Plea und Florian Neuhaus, doch seinem Team fehlte weiterhin die Zielstrebigkeit in der Offensive. Zwar hatte die Borussia mehr Spielanteile, Torchancen und Abschlüsse – im letzten Drittel agierte Gladbach aber nicht zwingend genug. Patrick Herrmanns Schuss landete am Außennetz (84.).

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18 Comments

  1. Unabhängig vom Ergebnis können wir uns darauf einigen, dass die Schiedsrichterleistung grottenschlecht war. Klar meine ich als Gladbach-Fan vor allem Aktionen, die gegen Gladbach gepfiffen wurden, aber es gab auch klare Fehlentscheidungen gegen Hertha

  2. Schlimmes Spiel! Das konnte man sich nicht antun! Eberl sollte aus Nächstenliebe den Vertrag zu Hermann nicht verlängern. Der Abschluss war eine Katastrophe. Warum hat er den nicht zu Plea abgelegt, Seher fahrlässig. Lieber ein Talent verpflichten, aber Herrmann tut sich seit 3-4 Jahre durchschlängeln

  3. Der Kommentator ist ja auch ein netter Typ. Hetzt permanent über unsere Hertha ab und kommt dann wieder mit dem Big City Club was seine Expertise gut einordnet. Katastrophe mein Freund. OH GOTT wie peinlich ist die Prince – Dardai Nummer?

    Der "Trainingszoff" war kein Zoff, sondern Reibung in einer Szene. Und die ist schon länger her, dann hätte er gegen die SGE auch nicht spielen dürfen. WAS EIN SCHWACHSINN.

  4. Schlechtester Kommentator um eine Spielberichtserstattung zu präsentieren!war der überhaupt im Stadion????ein weiteres opferkind von SPORT1 mal wieder!Schrott Sender!Schrott Personal!kommentiert Frauenfußball aber mehr nicht bitte!

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