Der 1. FC Heidenheim und Werder Bremen liefern sich in der Fußball-Bundesliga ein unterhaltsames Spiel, das aber keinen Sieger findet. Beim 2:2 (0:0) am 7. Spieltag gleicht Heidenheim dabei zwei Bremer Führungen aus und muss dennoch mit dem Ergebnis hadern.

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Marco Grüll (50. Minute) und Jens Stage (69.) brachten das Team von Trainer Horst Steffen zweimal in Führung. Heidenheim war spielerisch besser, konnte durch Stefan Schimmer (67.) und Jonas Föhrenbach auch zweimal ausgleichen, aber letztlich nicht drei Punkte holen. Mit dem Unentschieden steckt der 1. FCH weiter auf den Abstiegsplätzen fest. Werder verpasst den zweiten Sieg in Folge und den Sprung in die obere Tabellenhälfte, muss angesichts der Spielanteile mit dem Remis jedoch zufrieden sein.

Die Partie fing vor allem für Heidenheim durchaus vielversprechend an. Die Gastgeber begannen mutig, setzten Bremen sofort unter Druck und hatten sogar die Führung früh auf dem Fuß. Nach einem Eckball landete der Ball bei Adrian Beck, der vor Luca Kerber den Vorzug in der Startelf bekam. Beck nahm die Ecke volley, scheiterte aber am wieder genesenen Bremer Torwart Mio Backhaus (7. Minute).

Auch danach blieb Heidenheim mutig und spielbestimmend und erspielte sich die nächste gute Möglichkeit: Budu Zivzivadze, der nach seiner Rotsperre sein Startelf-Comeback feierte, wurde im Strafraum perfekt angespielt, konnte Bremens herauslaufenden Torwart noch umkurven, um dann aus etwa sechs Metern abzuschließen. Pech für Heidenheim und Glück für Bremen, dass SVW-Verteidiger Friedl noch auf der Linie klären konnte (21.).

Die erste richtige Gelegenheit für die Gäste von der Weser gab es erst nach rund einer halben Stunde – und das auch eher aus dem Nichts. Romano Schmid bekam den Ball eher zufällig in den Fünfmeterraum gespielt und versuchte sofort, ins kurze Eck abzuschließen. Der Winkel war jedoch zu spitz und dann auch noch Heidenheims Beck in der Schussbahn, der den Ball fast so zufällig abblockte, wie die Entstehung der Chance war.

Zum Ende der ersten Halbzeit verlor die Partie ein wenig an Fahrt, Heidenheims Offensivdrang wurde zudem durch einen unfreiwilligen Wechsel etwas eingedämmt. Mikkel Kaufmann, der bis dahin ein gut funktionierendes Sturmduo mit Zivzivadze gebildet hatte, musste verletzt vom Platz (33.). Stefan Schimmer kam für ihn in die Partie.

Die zweite Halbzeit begann dann mit etwas Verspätung. Bremens Trainer Horst Steffen hatte ob der enttäuschenden ersten Halbzeit offenbar so viel Redebedarf, dass Schiedsrichter Patrick Ittrich seine Pfeife gleich zwei Mal zusätzlich im Kabinengang einsetzen musste, bis die Werderaner zurück aufs Feld kamen.

Es schien jedoch geholfen zu haben: Bremen bemühte sich in der Folge in der Offensive etwas mehr und traf dann auch zur Führung. Grüll ließ sich durch einen Doppelpass mit Schmid gut in Szene setzen. Kurz vor der Grundlinie nahm Grüll Maß und schob den Ball zwischen dem überraschten Heidenheim-Torwart Ramaj und dem kurzen Pfosten zur Führung für die Gäste ein (50.). Für Grüll ein Treffer gegen seinen Lieblingsgegner: Von seinen bislang sieben Bundesliga-Toren machte er drei gegen Heidenheim.

Der Spielverlauf war damit auf den Kopf gestellt. Schmid hatte sogar die Chance zum 2:0, sein Schuss ging allerdings knapp links am Tor vorbei (54.). Heidenheim erinnerte sich wiederum auch an seine Offensivbemühungen aus der ersten Hälfte und arbeitete am Ausgleich.

Der fiel dann verdientermaßen in der 67. Minute: Bremens Friedl verstolperte den Ball, der eingewechselte Marnon Busch schaltete schnell um, legte den Ball zurück auf Schimmer, der per Grätsche ihn zum 1:1 im Tor unterbrachte. Schimmers erstes Bundesliga-Tor, über das er sich aber vermutlich nicht allzulange gefreut haben dürfte.

Denn Bremen, davon völlig unbeeindruckt, wusste die perfekte Antwort. Der eingewechselte Victor Boniface leitete den Ball in den Strafraum weiter, Schmid legte ab und fand in der Mitte mit Stage einen Abnehmer, der zur erneuten Führung für Werder traf (69.)

Aufstellungen:

Heidenheim: Ramaj - Traoré, P. Mainka, Siersleben, Föhrenbach - Beck, Dorsch, Schöppner, Ibrahimovic - Zivzivadze, Kaufmann
Trainer: Frank Schmidt

SV Werder Bremen: Backhaus - Sugawara, Pieper, Coulibaly, Friedl - Stage, Puertas, Grüll, Covic, Mbangula - Schmid

Trainer: Horst Steffen
Schiedsrichter: Patrick Ittrich

7 Comments

  1. Puh. Am Ende wird es entscheidend sein, dass der FCH seine Chancen verwertet, sonst kann das nichts werten mit dem Klassenerhalt. Bei 3,00 zu 1,33 x-Goals ist die Abschlussschwäche wieder sehr deutlich.

  2. Danke an die *Kommentatorin*, es ist eine einzige Katastrophe. Bitte lasst die Frauen aus dem Männerfußball raus. Es macht einfach keinen Spaß ohne Emotion Fußball Kommentare zu hören.