Nach zwei klaren Niederlagen verschafft sich Werder Bremen am 6. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit einem 1:0-Sieg gegen den FC St. Pauli etwas Ruhe. Samuel Mbangula sorgte mit dem frühen Treffer in der 2. Minute für den ersten Heimsieg der Bremer in der laufenden Saison.
_________________________________________________________________________________
Bundesliga, DFB-Pokal, Länderspiele: Hier liefern wir euch die Highlights – und zwar komplett ohne Werbung.
Abonniert diesen Kanal: https://www.youtube.com/@SportschauFussball?%20sub_confirmation=1

Sport-Dokus, Radsport, Wintersport und mehr: https://www.youtube.com/@sportschau?%20sub_confirmation=1
Sportschau bei Instagram: https://www.instagram.com/sportschau/
Sportschau bei Tiktok: https://www.tiktok.com/@sportschau?lang=de-DE
Sportschau bei Whatsapp: https://whatsapp.com/channel/0029Va9i3DXKwqSNjGhkUo46
Sport-News bei: https://www.sportschau.de/

Werder kletterte mit nunmehr sieben Punkten ins Tabellenmittelfeld und zog mit dem FC St. Pauli gleich. Die Hamburger, mit sieben Punkten aus den ersten drei Saisonspielen gestartet, kassierten die dritte Niederlage in Folge.

Sankt-Pauli-Coach Alexander Blessin ärgerte sich am Sportschau-Mikrofon darüber, dass sein Team ein frühes, “dummes Gegentor” bekommen habe, wie schon in den Spielen zuvor, dies sei letztlich entscheidend gewesen. Auf der Pressekonferenz im Anschluss machte Blessin auch noch einmal das Thema Nachspielzeit auf. “Vom Gefühl her hätten es noch zwei, drei Minuten mehr sein können” als die vom vierten Offiziellen ermittelten vier Minuten Nachspielzeit, sagte Blessin. Bei der Bemessung der Nachspielzeit fehle es an einer einheitlichen Regelung.

Bei den Bremern sprach Abwehrchef Marco Friedl im Sportschau-Interview von einem “dreckigen Sieg”. Trainer Horst Steffen zeigte sich erleichtert, dass sein Team nach zuvor zwei klaren Niederlagen ohne eigenen Treffer wieder etwas Zählbares erreichen konnte: “Wir haben es bravourös verteidigt und nichts zugelassen. Das tat gut nach den Ergebnissen der letzten Wochen.”
Werder erwischte einen Traumstart, gleich bei der ersten Strafraumszene klingelte es: Die Hereingabe von Justin Njinmah erwischte Sankt Paulis Abwehr im Rücken, Mbangula vollendete mit einem überlegten, platzierten Flachschuss ins lange Eck. Die Bremer, zuletzt zweimal ohne eigenen Treffer, durften endlich einmal wieder jubeln.

St. Pauli war nach dem frühen Rückstand gefordert – die Gäste verstärkten die Angriffsbemühungen, hatten mehr Ballbesitz, brachten aber gegen eine aufmerksame, gut organsierte Bremer Defensive kaum etwas zustande. Erst kurz vor der Pause wurde es gefährlich: Martijn Kaars rutschte mit dem langen Bein kurz vor dem Bremer Kasten nur haarscharf an einer Flanke vorbei. Der zweite Ball landete bei Arkadiusz Pyrka, der sofort abzog, aber das rechte Lattenkreuz knapp verfehlte.

Bei den Bremern musste Felix Agu nach einem Zusammenprall im Laufduell mit Kaars noch vor der Pause verletzt vom Platz. St. Pauli war weiter bemüht, aber im letzten Drittel zu ungenau: Kaars bekam die Kugel auf dem rechten Flügel mal in aussichtsreicher Position, aber die Flanke auf den in der Mitte lauernden Mathias Pereira Lage konnte Werder-Keeper Karl Hein problemlos wegfischen (52.).

Die Gäste hatten weiter mehr Spielanteilen, aber Werder ließ nichts zu, und lauerte auf Chancen, nach Balleroberungen schnell umzuschalten. Marco Friedl fand den eingewechselten Marco Grüll mit einem Pass übers halbe Feld, der Rechtsaußen zog nach innen, sein Schuss aus aussichtsreicher Position wurde aber abgeblockt (62.).

St. Pauli, in der Schlussviertelstunde zuvor schon dreimal erfolgreich, versuchte den Druck hochzuhalten. Die Hamburger kamen fast immer über die rechte Seite, endlich erreichte eine Flanke auch mal einen Mitspieler im Zentrum, aber Kaars bekam den Kopfball nicht mehr aufs Tor gedrückt (76.).

Die Schlussphase blieb spannend: Patrice Covic hatte bei einem starken Bremer Konter die Vorentscheidung auf dem Fuß, konnte aber freistehend Keeper Nikola Vasilj nicht überwinden. Auf der Gegenseite hatte Connor Metcalfe, ebenfalls eingewechselt, noch die beste Chance zum Ausgleich, sein Schuss rauschte knapp am linken Pfosten vorbei. In der Nachspielzeit ließ der eingewechselte Victor Boniface schlampig die Riesenchance zum 2:0 liegen – bestraft wurde dies nicht mehr.

Startaufstellungen:
Werder Bremen: Hein – Sugawara, Friedl, Coulibaly, Agu – Lynen, Stage, Puertas, Njinmah, Mbangula – Schmid
Trainer: Horst Steffen

St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, La. Ritzka – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Sinani – Kaars, Pereira Lage
Trainer: Alexander Blessin

Schiedsrichter: Sören Storks

#Bundesliga #SportschauBundesliga

24 Comments

  1. Glückwunsch Werder Bremen 💚
    Schwacher Auftritt unserer Mannschaft. Die Länderspielpause nutzen, und stark wieder kommen. Forza FCSP!!! 🤎

  2. Boniface der neue Kugelblitz von der Weser
    Wenn das so weiter läuft kann man sich damit anfreunden das er nur die letzten 30 Minuten reinkommt
    Hat trotzdem immer wieder auch gute Aktionen im Spiel gehabt – man sollte ihm seine Zeit lassen um anzukommen in Bremen

  3. Mir gefällt Werders gebrauch einer 4 3 3 Aufstellung und bin auch unterstüzer dieser, da sie genau diesen offensiven Ansatz zeigt.

    Jedoch muss man auch sagen, dass Werder an seiner Chancenverwertung noch arbeiten muss aber ansonsten gute Leistung.

  4. Sugawara, Mbangula, Hain, Coulibaly… Das sind alles Spieler, die wir letztes Jahr so noch nicht hatten. Gute Arbeit gemacht! Aber Boniface: Man, was ist denn mit dem? Ich hoffe echt, der bekommt die Kruve, körperlich, von der Motivation und Psyche her, aber natürlich auch fussballerisch. Was macht eigenlich Ducksch?

  5. Leider viel zu schwacher Auftritt , was ist nur aus Bremen geworden. Schlechte Vereinswirtschaft ist das Problem. Schaut euch Frankfurt an die kaufen für 10 mio und verkaufen für 88 mio zb. Warum kann Bremen nicht sowas ? Man sollte vielleicht mal überlegen, ob man die Tradition abschafft.

  6. St Pauli diese Partie viel zu ungefährlich. Nach der Länderspielpause bitte wieder so wie in den ersten 3 Spielen. Gegen Hoffenheim sollten wir aufjedenfall ein Chance haben. Forza FCSP

  7. Nichts gegen Werder, aber Boniface von Leverkusens Meisterteam zum Joker bei Werder, was ein Abstieg.
    Hoffe er findet zurück zu alter Form. Wenn er dann bei Bremem bleibt, dann ist Bremem ein Team mit dem man rechnen muss.

  8. Wenn sich nicht einer vor den Schuss von Boniface geschmissen hätte, wäre der auch drinnen gewesen. Aber sie meckern alle sofort. Mein Gott, diese Bremer Fans, so undankbar.