Eintracht Frankfurt hat drei Tage nach dem Gala-Auftritt in der Champions League beim 5:1 gegen Galatasaray Istanbul einen Dämpfer kassiert. Trotz einer Aufholjagd in der Schlussphase verloren die Hessen beim Comeback des zuletzt lange verletzt fehlenden Torhüters Kaua Santos mit 3:4 (1:2) gegen den 1. FC Union Berlin. In der Fußball-Bundesliga mussten sie die zweite Niederlage nacheinander hinnehmen.

Hier gibt es die Highlights der Bundesliga, der UEFA Champions League und des DFB-Pokals. Dazu die Highlights ausgewählter Partien der 2. Bundesliga und der Frauen-Bundesliga. Abonniert hier den Kanal: https://kurz.zdf.de/abosport/

Erfolge sind (noch) da, wie der Finaleinzug bei der U21-EM gezeigt hat. Dennoch hat der deutsche Fußball ein Nachwuchsproblem. Vor allem in Sachen Quantität haben andere Nationen dem DFB den Rang abgelaufen. Der Verband handelt, aber tut er genug? Und wäre eine eigene Liga für die U21 wie in England nicht die Lösung für gleich mehrere Probleme? Darüber diskutieren wir unter anderem mit DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig im neuen Bolzplatz, die du jetzt hier streamen kannst: https://kurz.zdf.de/BMP/

sportstudio bei Instagram https://www.instagram.com/sportstudio/
sportstudio bei TikTok https://www.tiktok.com/@sportstudio.de
sportstudio bei WhatsApp https://kurz.zdf.de/6Em3U/

Vor 59.500 Zuschauern legte die Eintracht einen Fehlstart hin – gleich der erste Schuss erwischte Santos eiskalt: Unions Toptorjäger Ilyas Ansah erzielte aus 20 Metern per Aufsetzer seinen bereits vierten Saisontreffer. Wirklich schocken ließ sich die SGE davon aber nicht, riss gleich die Spielkontrolle an sich und machte ordentlich Druck. Der Ex-Frankfurter Frederik Rönnow musste im Union-Tor gegen Nathaniel Brown (7.), Farès Chaibi (16.) oder Can Uzun (20.) gleich mehrfach eingreifen. Danach bekamen die Berliner mehr Zugriff in der Defensive und setzten einen gnadenlosen Konter: Nach Steilpass von Andrej Ilic blieb der schnelle Oliver Burke allein vor Kaua Santos cool. Die Eintracht bemühte sich um eine Antwort, Uzun fälschte Sekunden vor dem Pausenpfiff einen harmlosen Fernschuss von Brown entscheidend ab.

Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild: Die Eintracht drückte und probierte, doch Union konterte aus einer kompakten Defensive heraus brandgefährlich. Erst nickte der überragende Burke eine Flanke von Ilic ein, dann chippte er den Ball nach einem katastrophalen Fehler im Frankfurter Aufbauspiel über Santos hinweg zum Dreierpack. Frankfurt wirkte nach dem Doppelschlag entnervt, und entwickelte erst spät noch einmal Torgefahr. Berlins Trainer Steffen Baumgart kassierte zum Schluss der Partie noch die rote Karte.

Die Aufstellungen: 

Eintracht Frankfurt: Kaua Santos – Collins (90.+1 Amenda), Koch, Theate, Brown – Larsson (61. Höjlund), Uzun, Chaibi (61. Knauff), Doan, Bahoya (61. Burkardt) – Wahi (69. Batshuayi)
Trainer: Dino Toppmöller

1. FC Union Berlin:  Rönnow – Doekhi, Querfeld, Leite – Trimmel (73. Skarke), Khedira, Haberer, Köhn (90.+3 Schäfer) – Burke (81. Jeong), Ansah (72. Kemlein) – Ilic
Trainer: Steffen Baumgart

Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)

Kommentator: Martin Quast

#zdfbundesliga

26 Comments

  1. IMMER DIESE PLAKATE,KANN ICH DEIN TRIKOT HABEN?+BITTEEEEE MEIN VATER HÄTTE DAS PLAKAT WEGGESCHMISSEN,GESCHWEIGE DAS MIR DAS EH ZU UNANGENEHM WÄRE.NUR MEINE MEINUNG,ALLEI😂DEN ANDEREN KIDS GEGENÜBER SCHON

  2. Abgesehen vom Spiel.. dieses Müll auf den Platz werfen und Pyro zünden sollte entweder darin resultieren, dass alle Fans aus dem Block verwiesen werden bevor es weitergeht oder die Mannschaft des Vereins automatisch aufgeben muss. Ansonsten ändert sich nichts!
    Nur die Schiedsrichter bräuchten dann wohl leider Personenschutz

  3. Frankfurt hat sich selbst geschlagen, das taten sie auch schon neulich gegen Leverkusen. Mit katastrophalen Fehlpässe und Ballverluste laden sie jedes mal ihre Gegner ein. Gegen Gala war es genau andersrum.